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Wie ein unerfüllter Kinderwunsch die Psyche belasten kann

05. Februar 2018


Ein unerfüllter Kinderwunsch kann die Psyche belasten. Die Erkenntnis, dass etwas so vermeintlich „normales“ wie das Zeugen eines Kindes nicht klappt, lässt viele Menschen verzweifeln. Hierbei stehen Gefühle wie Kontrollverlust, Enttäuschung und Trauer im Mittelpunkt. Häufig treten einst selbstverständliche Dinge in den Hintergrund – Hobbies, die einmal Spaß gemacht haben, machen keine Freude mehr und Freunde die man gerne getroffen hat, möchte man plötzlich nicht mehr sehen. Die ungewollte Kinderlosigkeit wird zum zentralen Lebensinhalt. Zwar nehmen psychische Erkrankungen nur sehr selten primär Einfluss auf die Fertilität, doch können solche Probleme durch ihre eventuellen Begleiterscheinungen Einfluss auf die Fruchtbarkeit nehmen. Beispiele hierfür können Essstörungen, eine unverhältnismäßig exzessive Ausübung von Sport, Medikamentenmissbrauch oder sexuelle Unlust sein.

Ungewollte Kinderlosigkeit kann die Psyche nachhaltig beeinflussen

Eine von der dänischen Wissenschaftlerin Brigitte Baldur-Felskov 2012 auf dem ESHRE-Kongress in Istanbul vorgestellte Studie zeigt, dass ein unerfüllter Kinderwunsch einschneidende und nachhaltige Auswirkungen auf die Psyche nehmen kann. Beginnend mit den 70er Jahren, haben die Epidemiologin und ihr Team die Daten von rund 100.000 dänischen Frauen ausgewertet, die sich in einer Kinderwunschbehandlung befanden. Diese Daten wurden mit Listen des dänischen psychiatrischen Zentralregisters verglichen. Solch ein Forschungsvorgehen ist in Dänemark möglich, da hier alle Bürgerinnen und Bürger eine spezifische Identifikationsnummer haben, die in entsprechende Diagnoseregister eingetragen werden.

Die Forschergruppe fand heraus, dass jene Frauen, die kinderlos geblieben sind, ein 18 Prozent höheres Risiko hatten, wegen einer psychischen Erkrankung behandelt werden zu müssen. Hierbei standen vor allem Depressionen und Angststörungen im Vordergrund. Zu beachten ist, dass diese Studie nicht die psychische Verfassung von Männern mit unerfülltem Kinderwunsch beachtet hat. Wir von VivaNeo sind der Meinung, dass Männer sowohl in den Ursachen, als auch in den Auswirkungen eines unerfüllten Kinderwunsches ebenso beachtet werden sollten, wie Frauen.

Psychische Probleme sind kein Grund zur Scham – wir sind in jeder Lebenslage für Sie da

Es gibt verschiedene Herangehensweisen, möglichen psychische Problemen zu begegnen. Ein erster Schritt ist es stets, offen mit dem Partner oder der Partnerin über die eigene Gefühlswelt zu sprechen. Auch die Einbeziehung anderer nahestehender Menschen kann häufig helfen. Den Gang zu einem Spezialisten können solche Maßnahmen jedoch in vielen Fällen nicht ersetzen. Dies ist kein Grund sich zu schämen, oder sich schwach zu fühlen – viel mehr ist die bewusste Konfrontation mit den eigenen Problemen ein Schritt, der Mut erfordert und großen Respekt verdient. Gerne beraten wir Sie bei Bedarf zu Ihren Möglichkeiten.

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