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Welche Rolle spielt Vitamin D für die Fertilität?

10. April 2015


Neben der klassischen Rolle von Vitamin D im Kalzium- und Knochenstoffwechsel legen neueste Studien einen ebenfalls wichtigen Stellenwert von Vitamin D hinsichtlich der Fertilität der Frau nahe. Es konnte gezeigt werden, dass Vitamin D beziehungsweise ein Vitamin-D-Mangel die Steroidhormon-Synthese bei gesunden Frauen beeinflusst, bei Frauen mit polyzystischem Ovarsyndrom (PCOS) hinsichtlich Stoffwechselfunktion und hormonalen Faktoren wichtig ist, und dass Vitamin D auch bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) maßgeblich ist. Dass die Schwangerschaftsraten (SSR) infolge IVF im Herbst am höchsten und im Frühjahr am niedrigsten sind, konnte bereits 2000 gezeigt werden. Interessanterweise sind aufgrund der wechselnden Sonneinstrahlung aber auch die 25 (OH)D-Spiegel im Herbst am höchsten sowie in den Frühjahrsmonaten am niedrigsten. In einer weiteren Studie im Jahr 2010 wurde beobachtet, dass bei Frauen mit einem hohen 25 (OH)D-Spiegel in der Follikelflüssigkeit, welcher eng mit dem Serum-25 (OH)D korreliert ist, sowohl die Implantations- als auch die klinische SSR nach IVF deutlich höher war als bei Frauen mit niedrigen 25 (OH)D-Spiegeln. Eine kürzlich publizierte Untersuchung bei 91 Frauen mit PCOS ergab, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel mit einer deutlich schlechteren SSR nach Clomifenbehandlung verbunden ist vs. einem hohen Vitamin-D-Spiegel. Frauen mit PCOS leiden an Hyperandrogenämie, Oligo- oder Anovulation sowie polyzystischen Ovarien. Zusätzlich sind betroffene Frauen häufig übergewichtig oder adipös und haben einen gestörten Glukosestoffwechsel oder eine Insulinresistenz und leiden häufiger an unerfülltem Kinderwunsch. In der Grazer PCOS-Kohorte konnte gezeigt werden, dass der Vitamin-D-Mangel bei PCOS-Patientinnen mit Adipositas, Glukosetoleranzstörungen, Insulinresistenz und dem metabolischen Syndrom assoziiert ist. Daraus ergibt sich die Frage, ob eine Vitamin-D-Supplementierung auch zu einer Verbesserung des Stoffwechsels und von hormonalen Parametern führen kann.Bereits 1999 wurde bei 13 Frauen mit PCOS und Zyklusstörungen gezeigt, dass eine Kombination aus Kalzium und Vitamin-D-Supplementierung zu einer deutlichen Verbesserung der Zyklusunregelmäßigkeiten führte. Quelle: gyne, März 2013: 4-5.

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