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Verbesserung in der Kinderwunschbehandlung durch moderne Technologie

17. Dezember 2018


Es war eine medizinische Revolution in der Kinderwunschbehandlung. Seit es gelang Eizellen mit der klassischen In-vitro-Fertilisierung (IVF) außerhalb des Körpers zu befruchten und die daraus entstandenen Embryonen in die Gebärmutter zu übertragen, können auch Frauen mit Eileiterveränderungen schwanger werden, die operativ nicht korrigierbar sind. Der Startschuss fiel 1978 mit der Geburt des ersten Kindes nach IVF. Die Behandlungsmethode etablierte sich anschließend schnell weltweit. Die Erfolgsraten waren damals allerdings relativ gering mit 10 bis 20 Prozent in den ersten Jahren. Doch seitdem wurde die Befruchtung außerhalb des Körpers verbessert und optimiert. Technologische Fortschritte und die steigende Qualifikation sowie die Erfahrungswerte der Mitarbeiter des IVF-Labors, sorgen heute für eine durchschnittliche Schwangerschaftsrate in der VivaNeo-Gruppe von über 40 Prozent.

Was ist seit Ende der 70er Jahre passiert? In den vergangenen Jahrzehnten wurde die hormonelle Stimulation, der Vorgang der Eizellenentnahme, der Befruchtung und schließlich die Kultivierung der Embryonen verbessert. Die ersten Fortschritte konnte man schon in den 80ern verzeichnen, als Methoden für die Kryokonservierung (das Einfrieren und Lagern von Gewebe) der Eizellen und Embryonen entwickelt wurden. Damit konnten entnommene und vorbefruchtete Zellen nach der Hormonbehandlung eingefroren werden. Dadurch ist eventuell eine erneute Hormonstimulation und Eizellenentnahme, falls ein weiterer Behandlungszyklus nötig wäre.

Die zweite Revolution auf dem Gebiet der Kinderwunschbehandlung und wesentlicher Bestandteil der Erhöhung der Erfolgsquote, war 1992 die Einführung der Intracytoplasmatischen Spermieninjektion, kurz ICSI genannt. Mit dieser Methode war es nun möglich, Befruchtungen bei Männern mit deutlichen Einschränkungen der Spermienqualität zu erreichen. Um die Befruchtung zu optimieren, wird bei der ICSI eine einzelne Samenzelle über eine Kapillare in die Eizelle eingespritzt. Diese Technik verhilft zu Schwangerschaften, wenn auch nur wenige Spermien im Ejakulat vorhanden sind oder die Samenzellen aus einer Gewebeprobe des Hodens genutzt werden müssen. Die Intracytoplasmatische Spermieninjektion war die maßgebendste Technik für die Verbesserung der Schwangerschaftschancen bei der In-vitro-Fertilisation. Bisher hat es keine ähnlich erfolgreiche Verbesserung gegeben.

Trotzdem gab es weitere Fortschritte in den vergangenen zwanzig Jahren. Viele Eizellen und Embryonen sind genetisch nicht in Ordnung oder durchlaufen ihr Entwicklungsprogramm nicht regulär. Sie eignen sich also damit nicht für einen erfolreichen Transfer. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden Verfahren entwickelt, um Eizellen und Embryoen mit den besten Einnistungschancen zu identifizieren.

Wie funktioniert das? Zu den neuen Methoden gehört die Embryoskopie, kombiniert mit dem Time Lapse Verfahren. In Brutschränken mit integrierten Mikroskopkameras, kann die Embryonenentwicklung im Inkubator kontinuierlich beobachtet werden. Die Kameras fertigen in kurzen Abständen mikrospopische Aufnahmen an, die schließlich zu einem Videofilm zusammengefügt werden. Darauf kann man die Entwicklungsschritte detailliert erkennen.
Mit Hilfe des Time Lapse Verfahrens kann so die Identifizierung entwicklungsfähiger Embryonen optimiert werden.
Wird diese Methode angewandt, weil die Beobachtung der Embryonen bis zum fünften Tag (länger können Embryonen ab Befruchtung außerhalb der Gebärmutter nicht überleben) nach der Follikelpunktion sinnvoll erscheint, erzielt das Kombinationsverfahren der verlängerten Kultur mit der Time Lapse Methode außerdem die höchsten Schwangerschaftsraten. Die Voraussetzung dafür ist aber das Vorhandensein einer ausreichenden Anzahl befruchteter Eizellen.
Wie kommt das? An Tag fünf erreichen Embryonen das Blastozystenstadium. Hat sich der Embryo bis dahin entwickelt, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass er gesund ist und daher ist eine erfolgreiche Schwangerschaft ebenfalls wahrscheinlicher.

Die Entwicklung der Polkörperdiagnostik ist ein weiterer technischer Fortschritt, der nach deutscher Gesetzgebung legal die Möglichkeit bietet, geeignete Eizellen zu erkennen. Mit dieser Untersuchung wird nach genetisch gesunden Eizellen gesucht, die einen regulären Chromosomensatz besitzen. Das Verfahren senkt nochmals die Fehlgeburtenrate.

Es gab auch Entwicklungen, die sich letztlich nicht als Routineverfahren durchgesetzt haben. So konnte die polarisationsmikroskopische Darstellung und Laserbehandlung der Eizellhülle (Zona Pellucida) oder die besonders hohe Vergrößerung der Spermien für die Auswahl der Mikroinjektion den Behandlungserfolg nicht generell verbessern.

Trotz aller technologischen Fortschritte wird die Erfolgswahrscheinlichkeit bei einer IVF und ICSI auch heute ganz wesentlich von der Eizellqualität bestimmt.

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