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Schadet Ibuprofen der Fruchtbarkeit von Männern?

06. März 2018


Der Griff zum Ibuprofen ist hierzulande nichts Ungewöhnliches – die Nebenwirkungen werden oftmals jedoch nicht beachtet. Ein Team dänischer und französischer Wissenschaftler ist nun der Frage nachgegangen, inwiefern sich das Medikament auf die männliche Fruchtbarkeit auswirken kann.

Ibuprofen verändert den männlichen Hormonspiegel

Die Wissenschaftler beobachteten in einer Untersuchungsgruppe von 31 körperlich gesunden Probanden zwischen 18 und 35 die Auswirkungen der Einnahme von zwei Mal 600 mg Ibuprofen täglich über sechs Wochen hinweg. Ein Ergebnis der Studie ist, dass Ibuprofen einen negativen Einfluss auf das Luteinisierende Hormon (LH) hat, das unter anderem die Spermienproduktion reguliert. Auch der Testosteron-Haushalt wird beeinflusst. Weitere beobachtete hormonelle Auswirkungen deuteten darüber hinaus auf die Möglichkeit der Entwicklung von Depressionen und ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen hin.

Langzeiteinnahme von Ibuprofen kann zu dauerhaft niedrigem Testosteronspiegel führen

Zu beachten ist: Die Forscher sprechen sich nicht gegen die Einnahme von Ibuprofen per se aus. Viel mehr warnen sie vor einer unkritischen Einnahme des Schmerzmittels über einen längeren Zeitraum hinweg – nicht nur vor dem Hintergrund möglicher Fertilitätsstörungen. Zu oft werde von den Menschen vergessen, dass es sich bei Ibuprofen um ein „echtes“ Medikament handle.

Offen bleibt in der Studie, ob die hormonelle Beeinflussung der Probanden sich tatsächlich auch auf deren Fruchtbarkeit ausgewirkt hat – Konsequenzen für die Spermienanzahl und -qualität wurden nicht in den Blick genommen. Auch wurde nicht untersucht, wie schnell sich die hormonelle Störung nach Absetzen des Ibuprofens wieder zurückbildete. Es ist also nicht bewiesen, dass eine regelmäßige Einnahme von Ibuprofen tatsächlich in eingeschränkter Fruchtbarkeit resultiert.

Ein bewusster Umgang mit Schmerzmitteln ist unbedingt empfehlenswert

Dennoch legen die Ergebnisse der Studie nahe, dass der regelmäßige Umgang mit Schmerzmitteln die Erfüllung des Kinderwunsches beeinflussen kann – auch bei Frauen. So zeigt beispielsweise eine Studie aus dem Jahr 2016 auf, dass Ibuprofen-Einnahme zu Beginn einer Schwangerschaft einen negativen Einfluss auf die Hodenentwicklung des Fötus nehmen kann.

Es ist nicht davon auszugehen, dass die gelegentliche Einnahme von Ibuprofen zur dauerhaften Schädigung der Fruchtbarkeit führt. Jedoch ist das Bewusstsein für die möglichen Konsequenzen einer dauerhaften Nutzung des Medikaments zu schärfen.

Die vorgestellten Studien geben sicherlich keinen finalen Aufschluss über die Auswirkungen von Ibuprofen, Folgeuntersuchungen werden nötig sein – die ersten von den Wissenschaftlern vorgestellten Ergebnisse sollten jedoch ernstgenommen werden.

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