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Persönliche Erfahrungen unserer glücklichen Kinderwunschpatientin Frau Lungu

02. November 2017


Wir von VivaNeo durften Frau Lungu bereits einmal erfolgreich im Zuge ihres Kinderwunsches unterstützen. Sie und ihr Mann wünschen sich ein weiteres Kind. Wir freuen uns sehr, Frau Lungu ein weiteres Mal begleiten zu dürfen. Im folgenden Interview teilt sie ihre Erfahrungen aus ihrer ersten Kinderwunschbehandlung mit uns – und erzählt uns, was sich mit der zweiten Behandlung alles geändert hat.

Hallo Frau Lungu, wie geht es Ihnen?

Gut! Ich habe gerade Freizeit, da mein Kind schläft.

Wie sind Sie damit umgegangen, dass Sie nicht schwanger geworden sind und wie sind Sie auf die Idee gekommen, in ein Kinderwunschzentrum zu gehen?

Bei uns war von vornherein klar, dass es auf natürlichem Wege nicht funktionieren wird. Wir haben es ein halbes Jahr lang vergeblich versucht. Ich bin mittlerweile schon vierzig Jahre alt und mein Mann ist knapp 20 Jahre älter als ich. Bei mir funktioniert darüber hinaus auch nur ein Eierstock. Die Wahrscheinlichkeit, auf natürlichem Wege schwanger zu werden, lag also bei unter 3 Prozent.Wir sind dann zum Frauenarzt gegangen. Der hat uns die Sachlage geschildert und uns über die entsprechenden Möglichkeiten aufgeklärt. Schließlich hat er uns VivaNeo empfohlen.

Sie kamen also über eine persönliche Empfehlung zu VivaNeo?

Ja. Zunächst haben wir uns natürlich gefragt: Wollen wir das eigentlich? Wir haben uns dann aber schnell dazu entschieden. Ich meine, es ist ja die Samenzelle meines Mannes, meine Eizelle, mein Körper. Es ist unser Kind. Es ist nur ein bisschen anders entstanden.

War es denn trotzdem noch eine Überwindung für Sie, ein Kinderwunschzentrum aufzusuchen?

Nein, diese Hemmschwelle gab es überhaupt nicht. Es war eher unser Alter, das uns zu denken gegeben hat. Denn unsere Chancen schwanger zu werden, waren auch mit Hilfe des Kinderwunschzentrums sehr gering.

Wie haben Sie Ihren ersten Tag im Kinderwunschzentrum wahrgenommen?

Wir hatten ein ganz offenes Gespräch mit unserer Ärztin. Uns wurden die Tatsachen dargelegt. Es ist nichts schöngeredet worden, das haben wir als sehr positiv empfunden. Auch, dass uns keine falschen Hoffnungen gemacht worden sind, sonst steigert man sich ja erst recht rein. Wir sind auf dem Boden der Tatsachen geblieben, wir haben keinen Überflug gehabt. Das fanden wir sehr, sehr gut.

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Thema übersteigerte Erwartungen gemacht?

Wir sind nicht mit der Überzeugung, sofort schwanger zu werden, ins Kinderwunschzentrum gegangen. Wir haben gewusst, dass es nur eine kleine Chance war – aber eben eine Chance! Was mit der Zeit dann doch passiert ist, geschieht glaube ich oft: Man steigert sich doch hinein. Man freut sich, fängt an ganz viel über den Kinderwunsch zu lesen, sieht sich Babysendungen an, die man vielleicht vorher gar nicht wahrgenommen hätte. Als der erste Versuch nicht geklappt hat, war der Fall deshalb dann ganz schön tief.

Welche und wie viele Behandlungen haben Sie denn durchlaufen?

Bei uns hat es beim dritten Mal geklappt – mit Hilfe einer ICSI-Behandlung.

Wie sind Sie mit dem psychischen Druck der Erwartungshaltung umgegangen?

Der Höhenflug resultierte in großem Druck. Die Hormonbehandlungen, die Spritzen und immer wieder die Kontrollen beim Ultraschall führten vor allem beim ersten Versuch fast automatisch dazu, dass ich mich immer mehr mit dem Thema auseinandergesetzt habe.Als es nicht geklappt hat, bin ich in ein tiefes Loch gefallen. Ich war traurig, ich wollte nichts mehr mit Babys sehen und ich war wahnsinnig enttäuscht. Mein Mann wiederum hat mir Hoffnung gemacht. Er meinte, er habe von vornhinein befürchtet, dass es beim ersten Versuch nicht gleich klappen würde. Wir dürften jetzt einfach nicht aufgeben. Es hat mir viel Kraft gegeben, ihn so positiv gestimmt zu sehen. Er hat mich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.Für mich war es nun erst einmal wichtig, den Fernseher abzuschalten und bloß keine Babysendungen oder Zeitschriften zu dem Thema zu sehen. Sonst kommt man in einen richtigen Teufelskreis und irgendwann deprimiert man vollkommen.

War Ihr Mann immer unterstützend oder gab es Momente der Hilflosigkeit?

Mein Mann war und ist mein Ruhepol. Er hatte sich von vornhinein darauf eingestellt, dass es wohl erst beim dritten oder vierten Versuch klappen würde, so dass er mich toll auffangen konnte. Ich bin eher ein Bauchmensch, er der ganz Gelassene.

Wenn Sie auf Ihre Zeit im Kinderwunschzentrum zurückblicken: Was hat Sie am meisten überrascht?

Überrascht hat uns eigentlich gar nichts. Wir sind da sehr gut informiert worden. Ich möchte aber wiederholen, dass wir es sehr gut fanden, eine ehrliche Einschätzung der Lage erhalten zu haben. Sonst hatten wir eigentlich nie offene Fragen. Uns wurde immer ganz genau gesagt, was der nächste Schritt ist und wie unser Plan aussieht. Wir haben ja auch alles schriftlich bekommen, beispielsweise in Form des Patientenpasses, in den alles eingetragen wird.

Was würden Sie anderen Frauen raten, die in der gleichen Situation wie Sie sind, bei denen es also eben nicht auf natürlichem Wege klappt?

Auf jeden Fall sollte man versuchen, sich nicht zu sehr hineinzusteigern, auch wenn es unheimlich schwer ist – vor allem beim ersten Mal. Klappt es bei den ersten Versuchen nicht, sollte man eine spezielle Blutuntersuchung in Betracht ziehen, die einem auch von der Klinik empfohlen wird. Bei mir wurde eine Gerinnungsstörung entdeckt und behandelt. Danach hat es direkt im dritten Versuch geklappt.

Wem haben Sie dann zuerst erzählt, dass es geklappt hat?

Meinem Mann und danach der ganzen Welt. (lacht)

Sind Sie offen mit dem Zustandekommen Ihrer Schwangerschaft umgegangen?

Ja, wir waren recht offen damit. Wir sind von einigen wenigen Menschen etwas merkwürdig angesehen und gefragt worden, ob wir damit zurechtkämen, dass es sich um ein „Glaskind“ handle. Am besten sollte man sich gar nicht auf so einen Schwachsinn einlassen –  die Freude war ohnehin größer.

Sie haben vor, noch ein zweites Mal schwanger zu werden. Nehmen Sie wieder die Hilfe von VivaNeo in Anspruch?

Ja, wir haben gerade den ersten Versuch hinter uns. Leider hat es bislang noch nicht wieder geklappt. Man muss zwischen den Versuchen immer 2 Monate pausieren.

Sind Sie durch Ihre Erfahrungen inzwischen entspannter bei dem Prozess?

Ja, man ist viel lockerer. Man weiß selbst, wie man auf Fehlschläge reagiert. Ich schaue, wie gesagt, keine Fernsehsendungen mehr und lese auch nichts mehr über das Thema. Wichtig ist aber auch, dass ich mich im Kinderwunschzentrum schon beinahe wie zuhause fühle, da ich ja schon alles kenne. Es ist, als würde man zu einer Freundin zum Kaffee kommen, es ist alles sehr vertraut.

* Anm.d.Red.: Nach Fertigstellung des Interviews ist Frau Lungu im zweiten Versuch mit der Unterstützung von VivaNeo schwanger geworden. Das gesamte VivaNeo-Team freut sich sehr für Frau Lungu und wünscht Ihr und Ihrer Familie viel Glück und alles erdenklich Gute.

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