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Kinderwunsch? Kein Stress!

28. Oktober 2018


Sie haben eine wichtige Präsentation, Streit mit dem Partner, oder stecken mal wieder im Pendlerstau: Was für ein Stress! Eigentlich möchte man in solchen Situationen nur fliehen. Stress ist aber grundsätzlich nichts Schlechtes. Er mobilisiert Ressourcen und hilft uns dabei, Herausforderungen zu meisten. Kritisch wird es erst, wenn der Stress gar nicht mehr aufhört und wir keine Verschnaufpausen bekommen. Dann steigt das Risiko für die harmlose Erkältung, bis hin zum Bluthockdruck oder Diabetes. Auch psychisch macht er uns zu schaffen, z. B. durch Unruhe, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Und sogar die Fruchtbarkeit kann darunter leiden. Mit dem richtigen Stressmanagement bekommen Sie den Stress und seine Folgen aber in den Griff.

Warum der ganze Stress?

Sind wir mit einer schwierigen Situation konfrontiert, bewertet unser Gehirn diese blitzschnell und aktiviert, falls nötig, die körperliche Stressreaktion. Die Folge: Stresshormone, wie Cortisol und Adrenalin werden freigesetzt. Sie schärfen unsere Wahrnehmung, das Herz schlägt schneller und versorgt die Muskeln besser mit Sauerstoff. Ziel ist es, eventuelle Gefahren abzuwehren. Alles was dabei nicht notwendig ist, wie die Verdauung oder Libido, wird heruntergefahren. Wenn aber Entspannungsphasen entfallen und der Stress zum Dauerzustand wird, kann sich das negativ auswirken, z. B. auf den weiblichen Zyklus.

Fruchtbarkeit und Stress – Was hat das miteinander zu tun?

Stress kann den weiblichen Zyklus verändern. Bemerkbar wird dies bspw. dadurch, dass Zusatzblutungen oder veränderte Blutungsabstände auftreten,  oder die Periode ganz ausbleibt. Die Erklärung: Der weibliche Zyklus wird durch ein fein abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Hormone reguliert. Wichtig sind das Gonadotropin-Releasing-Hormone (GnRH), das follikelstimmulierende Hormon (FSH) und das luteinisierende Hormon (LH). Sie werden im Zwischenhirn (Hypothalamus) und der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gebildet. Unter Stress kann die rhythmische Freisetzung dieser Signalhormone aus der Balance geraten. Bereits geringfügige Veränderungen können die Follikelentwicklung und den Eisprung hemmen. Durch eine unzureichende Östrogenbildung in den Follikeln wird das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut beeinträchtigt. Dadurch sinkt die die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Empfängnis.

Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin können möglicher Weise die Durchblutung der Geschlechtsorgane reduzieren. Dies könnte die Muskulatur von Eileiter und Gebärmutter beinträchtigen, was die Wanderung des Embryos in der Gebärmutterhöhle und seine anschließende Einnistung stören würde. Die individuelle Bedeutung dieser Faktoren für die Fruchtbarkeit ist aber noch umstritten.

Trotz Stress zum Wunschkind? Entspannung hilft!

Es gibt aber auch eine gute Nachricht. Normaler Stress gehört zum Leben wie die Liebe. Die Wahrscheinlichkeit, dass die beschriebenen Phänomene auftreten und ihre Fertilität reduzieren, ist eher klein. Unser Rat für Kinderwunschpatienten ist deshalb: Entspannen hilft! Machen Sie sich keinen zusätzlichen Stress, nur weil Sie fürchten, so kann das ja alles nicht klappen. Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Natur findet oft einen Weg.

Wie können wir dann mit Stress optimal umgehen? Unsere Leistungsfähigkeit hat Grenzen. Akzeptieren wir das, können wir leichter auch mal „nein“ sagen – beruflich und privat. Aber auch die Sicht auf das, was uns stresst ist entscheidend. Wer beantworten kann „Was stresst mich und weshalb?“ kann auch dem Stress entgegenwirken. Wichtig ist auch der Umgang mit Stressfolgen. Von Entspannungstechniken über Sport oder einem Essen mit Freunden ist hier vieles denkbar. Wichtig: Die Freizeit und Entspannung darf nicht selbst zum Stress werden. Nicht zuletzt kann auch eine Psychotherapie im Umgang mit den täglichen Herausforderungen helfen. Sollten Sie aber das Gefühl haben, sich Ihren Kinderwunsch auf natürlichem Weg nicht erfüllen zu können, kann ein Gespräch mit einem unserer Experten weiterhelfen. Gerne beraten wir Sie individuell, welche Möglichkeiten die Kinderwunschmedizin bietet.

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