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Die Eizellspenden für Paare mit Kinderwunsch in Österreich

25. Januar 2019


Die Gründe für Unfruchtbarkeit bei Frauen fallen vielfältig aus. Einer der häufigsten Faktoren ist das Alter. Mit über 40 Jahren sinkt die Chance einer Schwangerschaft mit eigenen Eizellen rapide und kontinuierlich. Außerdem können verfrüht einsetzende Wechseljahre, eine Erkrankung oder eine medizinische Behandlung wie die Chemotherapie die Unfruchtbarkeit der Patientin zur Folge haben. Steht die Diagnose, können Paare in Österreich seit 2015 auf eine Eizellspende zurückgreifen, um ihren Kinderwunsch doch noch zu erfüllen. In Deutschland hingegen sind Eizellspenden gesetzlich nicht erlaubt.

Die Wahl der Eizellspenderin

Erfahrungsgemäß haben betroffene Frauen, laut Dr. Leonhard Loimer, Leiter der VivaNeo-Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wels und Wien, es meist bereits mit mehreren IVF-Behandlungen (In-vitro-Fertilisation) mit eigenen Eizellen versucht. Steht dann schließlich die Diagnose der Unfruchtbarkeit, dürfen Paare in Österreich eine fremde Eizelle nutzen, um sie mit dem Sperma des Mannes befruchten und schließlich der Frau in die Gebärmutter einsetzen zu lassen. Allerdings beträgt die Wartezeit sechs bis acht Monate, da es weit mehr Kinderwunschpaare gibt als Spenderinnen. In Österreich besteht jedoch die Möglichkeit einer „beigebrachten Spenderin“. Also eine Frau aus der Familie, dem Bekannten- oder Freundeskreis, die sich bereit erklärt, speziell diesem Paar eine Eizelle zur Verfügung zu stellen. Sie wird zwar in den allgemeinen Spenderpool aufgenommen, aber ihre Eizellen werden allein dem ausgewählten Paar zur Verfügung gestellt – allerdings nie mehr als drei. Dabei müssen medizinische Faktoren, wie zum Beispiel der Rhesusfaktor und die Blutgruppe der drei Parteien zusammenpassen. Außerdem muss die Spenderin zwischen 18 und 30 Jahre alt sein. Nach einer einzuhaltenden Bedenkzeit, und natürlich ihrer schriftlichen Einwilligung, kann sie mit ihrem Behandlungszyklus beginnen.

Sämtliche Punkte gelten selbstverständlich auch für fremde Spenderinnen. Außerdem können Kinderwunschpaare bei der Wahl der Frau, die ihre Eizellen zur Verfügung stellen soll, Präferenzen angeben: Augenfarbe, Gewicht, Größe etc. Erfahrungsgemäß suchen sie sich jemanden, die dem weiblichen Part vom Äußeren gleicht. Da aus der Eizellspende kein finanzieller Nutzen gezogen werden darf, liegen die Beweggründe der meisten Spenderinnen rein in ihrem persönlichen Erfahrungsschatz. Bei der Auswahl geeigneter Teilnehmerinnen wird vorerst ein persönliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt geführt, der eben diese Motivationen erörtert. Des Weiteren wird der familiäre Hintergrund geklärt, Hormonparameter, Infektionsparameter, Blutgerinnungsparameter und die genetische Disposition. Außerdem werden die medizinischen Aspekte und die österreichische Gesetzeslage erklärt. Der gesundheitliche und der persönliche Faktor müssen beide stimmen, bevor Spenderinnen in den Pool aufgenommen werden können. Außerdem müssen sie bereit sein, das aus der Befruchtung entstandene Kind kennenzulernen, wenn dieses 14 Jahre alt ist. Denn ab dann haben Kinder aus Eizellspenden in Österreich das Recht, die Identität ihrer biologischen Mutter zu erfahren. Passen schließlich ein Paar und eine Spenderin zusammen, erfolgt das „Pairing“, also die fixe Zuteilung der Parteien und die Behandlung kann beginnen.

So funktioniert die Eizellspende

Im Prinzip entspricht die Kinderwunschbehandlung mit einer Eizellspende in der Ausführung der In-vitro-Fertilisation. Allerdings werden die Embryonen meist eingefroren und anschließend im Rahmen eines sogenannten „Kryo-Zykluses“ der Empfängerin eingesetzt. So können Spenderin und Empfängerin unabhängig voneinander ihre Behandlungen durchführen. Das bedeutet für beide Parteien eine Reduktion des Stresses. Und sowohl für die Entnahme wie für den Transfer kann jeweils der ideale Zeitpunkt gewählt werden. Das Einfrieren hat keinerlei negative Auswirkung auf den Embryo und somit verringert es nicht die Aussicht auf Erfolg. Meist wird nur ein Embryo aufgetaut und zum Idealzeitpunkt eingesetzt, um Mehrlingsschwangerschaften zu vermeiden, die schwere Komplikationen zur Folge haben könnten.

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