Kontakt

Wir sind für Sie da!

Telefonisch erreichbar:
Mo-Fr: 07:00 - 20:00 Uhr

Jetzt Termin vereinbaren

 +49 (0)611 97 63 20

info[at]vivaneo-wiesbaden.de

Online Terminvereinbarung

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!

Ihr Weg zu uns!

Einsatz von Medikamenten bei der IVF-Behandlung

Unterstützung für den Kinderwunsch: Medikamente während der Therapie

Eine Kinderwunschbehandlung ist mit der Gabe von Medikamenten verbunden. Nachdem wir Sie untersucht haben, werden Ihr detaillierter Behandlungsplan und die zugehörigen Medikamente von Ihrem betreuenden Arzt festgelegt. Durch regelmäßige Untersuchungen können wir das sogenannte „Ansprechen der Eierstöcke“, also deren Reaktion auf die Stimulationstherapie verfolgen und die Medikamentendosis so anpassen, dass ein möglichst optimales Ergebnis bei minimalen Beschwerden erreicht wird.

Antibabypille kann bei Zyklusregulation helfen

Bei der Kinderwunschbehandlung kommt es auf das richtige Timing an. Bei Frauen, die einen sehr unregelmäßigen Zyklus haben, d.h. deren Menstruationsblutungen nur etwa alle 3-6 Monate auftreten, kann es sinnvoll sein, die Blutung durch die kurzfristige Einnahme eines hormonalen Kontrazeptivums (Antibabypille) oder eines Gestagenpräparats (Gelbkörperhormon) auszulösen. So können wir bei den betroffenen Frauen den Zyklus zuverlässig vorhersagen und dadurch die nachfolgenden Untersuchungen – zum Beispiel Ultraschall, Eizellenstimulation und -entnahme – besser planen.

GnRH-Analoga zur Verhinderung des vorzeitigen Eisprungs 

Um einen vorzeitigen Eisprung bei der Stimulation für eine künstliche Befruchtung zu verhindern, wird die natürliche Hormonausschüttung von FSH und LH aus der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) während des Zyklus unterdrückt. Hierzu stehen im Wesentlichen zwei Medikamentengruppen zur Verfügung: GnRH-Agonisten (-Analoga) und GnRH Antagonisten.

  • GnRH-Agonisten: Durch die Gabe von GnRH-Agonisten kommt es zunächst zum sogenannten „flare-up Phänomen“, einer Hormonausschüttung von FSH und LH aus der Hirnanhangdrüse Hypophyse. Nach einiger Zeit stellt die Hirnanhangdrüse jedoch die Produktion dieser Hormone ein. Man nennt dieses Phänomen „Down-Regulation“. 

Meist beginnt die Behandlung mit GnRH-Agonisten bereits im Vorzyklus, etwa 7-8 Tage vor der erwarteten Menstruation. Diese Vorgehensweise ist das sogenannte lange Protokoll („long protocol“) und kann beispielsweise am 20. Zyklustag beginnen. Jedoch kann die Behandlung mit dem GnRH-Agonisten auch zu Beginn des Stimulationszyklus starten, dem sogenannten kurzen Protokoll („short protocol“).

  • GnRH-Antagonisten: Die Behandlung mit GnRH-Antagonisten, die meistens erst am 6. oder 7. Zyklustag des Behandlungszyklus beginnt, führt sofort nach Gabe des Medikaments zu einer Blockierung der FSH- und LH-Ausschüttung aus der Hypophyse und damit zur Verhinderung eines vorzeitigen Eisprung. 

Gonadotropine: Hormonspritzen für das Follikelwachstum und die Eizellreifung

Gonadotropine sind Hormone, welche das Wachstum der Eibläschen und die Eizellreifung fördern. Darunter werden das follikelstimulierende Hormon (FSH) und das luteinisierende Hormon (LH) zusammengefasst. Durch die Gabe dieser Medikamente erhöhen sich die Chancen, dass mehrere befruchtungsfähige Eizellen in den Eierstöcken heranreifen.

Humanes Choriongonadotropin (hCG) – Die endgültige Ausreifung der Eizellen

Nachdem die Follikel durch die Hormonstimulation eine ausreichende Größe von 16-18 mm erreicht haben, erfolgt die endgültige Ausreifung der Eizellen, wodurch sie befruchtungsfähig werden. In den meisten Fällen wird hierzu das Hormon hCG in Form einer Spritze verwendet. Die Eizellentnahme erfolgt etwa 36 Stunden nach der hCG-Gabe.

Zweite Zyklushälfte: Progesteron für die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung

Das Progesteron, das sogenannte Gelbkörperhormon, wird in der zweiten Zyklushälfte verabreicht. Die Gebärmutterschleimhaut wird dadurch auf das Einnisten des Embryos vorbereitet. Die Gabe erfolgt entweder vaginal oder in Form von Spritzen. Ihr behandelnder Arzt wird gemeinsam mit Ihnen entscheiden, welche Behandlung bei Ihnen geeignet ist.

Wir sind für Sie da!

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an uns!

Telefonisch erreichbar:
Mo-Fr: 07:00 - 20:00 Uhr

Jetzt Termin vereinbaren

☎ +49 (0)611 97 63 20

info[at]vivaneo-wiesbaden.de

Online Terminvereinbarung

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!