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Ablauf der IVF/ICSI-Therapie

Künstliche Befruchtung: Ablauf der einzelnen Behandlungen

Eine Kinderwunschtherapie in unseren Kinderwunschzentren erfolgt individuell und baut immer auf einer umfassenden Diagnostik auf. In einem ausführlichen Gespräch macht sich Ihr Arzt mit Ihrem Fall vertraut, um die Behandlung genau auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. Dementsprechend kann es sein, dass Ihre Therapie vom unten dargestellten Ablauf einer künstlichen Befruchtung abweicht. 

 

Im Juni 2017 hat das ZDF in ihrem Magazin hallo deutschland einen Beitrag zu ungewollter Kinderlosigkeit ausgestrahlt. In dem Video wird ein Paar begleitet, welches durch unsere Spezialisten des VivaNeo Kinderwunschzentrums Wiesbaden auf dem Weg zum Wunschkind unterstützt wird.

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Der erste Schritt zur künstlichen Befruchtung – die Vorbereitungsphase

Die hormonelle Behandlung beginnt meistens zu Beginn eines Zyklus – etwa am zweiten oder am dritten Menstruationstag (z.B. sog. Antagonisten-Protokoll). Bei manchen Frauen ist es jedoch vorteilhaft, die hormonale Behandlung bereits im Vorzyklus zu starten (langes Protokoll). Ihr betreuender Arzt wird das Stimulationsprotokoll individuell für Sie festlegen.

Bei Frauen, die einen sehr unregelmäßigen Zyklus haben, d.h. deren Menstruationsblutungen nur etwa alle 3-6 Monate auftreten, kann es sinnvoll sein, die Blutung durch die kurzfristige Einnahme eines hormonalen Kontrazeptivums (Antibabypille) oder eines Gestagenpräparats (Gelbkörperhormon) auszulösen.

Stimulation der Eierstöcke für die Follikelreifung

Vor Beginn der Stimulation wird eine Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke und der Gebärmutter durchgeführt. Diese erfolgt meistens mit Beginn der Menstruationsblutung, also an Zyklustag eins, zwei oder drei. Hierbei werden u.a. die Anzahl der Eibläschen (Follikel) und die Gebärmutter beurteilt sowie Zysten ausgeschlossen. Wenn keine Kontraindikationen vorliegen, kann nun mit der Stimulation der Follikel begonnen werden.

Die Stimulationsbehandlung soll das Wachstum mehrerer Eibläschen in den Eierstöcken anregen und die Reifung der darin befindlichen Eizellen bewirken. In der Regel wird hierfür ein follikelstimulierendes Hormon (FSH) verwendet. Die Gabe des Medikamentes erfolgt dabei meist in Form einer täglichen Injektion, die Sie selbstständig zu Hause vornehmen können. Die richtige Injektionstechnik zeigt Ihnen unser medizinisches Fachpersonal. 

Während der Stimulationsphase wird das Ansprechen der Eierstöcke auf die Medikamente durch Ultraschall- und ggf. auch durch Hormonuntersuchungen überwacht. Anhand der Untersuchungsergebnisse entscheidet Ihr behandelnder Arzt, ob und wann weitere Kontrollen erforderlich sind.

Um einen vorzeitigen Eisprung zu verhindern, erhalten Sie neben dem FSH ein weiteres Medikament, das entweder als Injektion oder als Nasenspray gegeben wird (GnRH-Antagonist bzw. Agonist). Ihr behandelnder Arzt wird entscheiden, welches Medikament in Ihrem Fall besonders geeignet ist und zu welchem Zeitpunkt Sie mit der Anwendung beginnen.

Auslösen des Eisprungs in der Zyklusmitte

Wenn die Eibläschen eine bestimmte Größe erreicht haben, und die Hormonwerte entsprechend angestiegen sind, wird die Eizellentnahme geplant. Es ist nun erforderlich, dass Sie sich zu einer von uns festgelegten Uhrzeit, die so genannte „Auslösespritze“, meistens HCG (humanes Choriongondatropin) geben. HCG bewirkt in diesem Fall die endgültige Reifung der Eizellen. Etwa 36 Stunden nach der HCG-Injektion wird die Follikelpunktion zur Eizellentnahme vorgenommen. Die genauen zeitlichen Abläufe werden von Ihrem behandelnden Arzt festgelegt.

Entnahme der Eizellen und künstliche Befruchtung

Die Entnahme der Eizellen erfolgt ambulant unter transvaginaler Ultraschallsicht und dauert meist nur wenige Minuten. Dieser kleine Eingriff kann in leichter Sedierung oder in einer kurzen Vollnarkose (meist Maskennarkose) durchgeführt werden. Sind nur sehr wenige Follikel vorhanden, kann – wenn gewünscht – auf die Sedierung bzw. kurze Narkose verzichtet werden.

Nach dem Eingriff bleiben Sie noch für etwa 1-2 Stunden zur Überwachung bei uns, bis die Narkose vollständig abgeklungen ist.

Die gewonnenen Eizellen werden unmittelbar nach der Entnahme an das IVF Labor übergeben und für die Befruchtung vorbereitet. Dafür benötigen wir eine Samenprobe, die nach Möglichkeit frisch gewonnen wird. Bei der IVF-Methode müssen die Spermien selbstständig und ohne weitere Hilfe die Eizellen befruchten. Bei der ICSI-Methode wird in jede reife Eizelle je ein einzelnes Spermium direkt injiziert. 

Am Tag nach der Follikelpunktion wird überprüft, ob und wie viele der Eizellen durch IVF bzw. ICSI befruchtet wurden (Vorkernstadien).

Die befruchteten Eizellen entwickeln sich im weiteren Verlauf zu Embryonen, die dann für zwei bis fünf Tage in einem Brutschrank kultiviert werden.

Der Embryotransfer nach der künstlichen Befruchtung

Der Embryotransfer erfolgt meist 2-5 Tage nach der Eizellentnahme. Der genaue Zeitpunkt wird gemeinsam mit Ihnen anhand verschiedener Faktoren, wie z. B. dem Befruchtungsergebnis, der Embryonenentwicklung und Ihren Wünschen festgelegt. Meistens werden ein oder zwei Embryonen übertragen. In Ausnahmefällen können bis maximal drei Embryonen transferiert werden. Selbstverständlich erhalten Sie hierzu von uns eine individuelle Empfehlung.

Befruchtete Eizellen im Vorkernstadium können wir auf Ihren Wunsch hin einfrieren (kryokonservieren) und für spätere Transfers lagern. Anderenfalls erfolgt die Vernichtung der überzähligen Eizellen. Deshalb ist es erforderlich, dass Sie uns zum Beginn der Behandlung mitteilen, wie viele Embryonen übertragen werden sollen.

Das sollten Sie während der Therapie beachten

Gönnen Sie sich Entspannung

Der Verlauf einer künstlichen Befruchtung ist mit viel Warten verbunden und kann an den Nerven zerren. Wir wissen, wie schwer es fällt, sich und seinen Körper nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Versuchen Sie trotzdem, Ihren normalen Alltag fortzuführen und nicht Ihre gesamte Gedankenkraft auf die Befruchtung zu lenken.

Keine körperlichen Anstrengungen

Während des gesamten Behandlungszyklus sollten Sie auf anstrengende sportliche Aktivitäten verzichten. Nach dem Embryotransfer empfehlen wir zusätzlich die Vermeidung von sehr heißen Vollbädern, Saunagängen und übermäßigem Sonnenbaden. Dieser körperliche Stress könnte den Erfolg der künstlichen Befruchtung beeinträchtigen.

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