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Die Bedeutung der Hysteroskopie in der modernen Kinderwunschtherapie

17. Dezember 2018


Die Hysteroskopie ist ein endoskopisches Verfahren, mit dem man mittels einer kleinen Kamera, dem sogenannten Hysteroskop, die Gebärmutterhöhle darstellen kann. Der Eingriff erfolgt üblicherweise in Narkose und wird in der Regel ambulant durchgeführt.

Das Hysteroskop wird über die Scheide in den leicht vorgedehnten Muttermund und schließlich in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Zur Entfaltung der Gebärmutterhöhle wird entweder eine elektrisch nicht leitende Flüssigkeit oder Gas verwendet.

Man unterscheidet zwischen der diagnostischen und der operativen Hysteroskopie.  Bei dem erst genannten Verfahren wird eine etwa 3–5 mm dünne Optik verwendet und Ziel ist es, Pathologien, also Auffälligkeiten in der Gebärmutterhöhle, darzustellen.  Das zweite Verfahren, in dem eine etwa 8-9mm dicke Optik verwendet wird, ist eine Erweiterung der diagnostischen Hysteroskopie mit der Möglichkeit auffällige Befunde gleichzeitig zu entfernen.

Mit Hilfe dieses Eingriffes ist es möglich, Veränderungen, wie z.B. gutartige oder auch bösartige  Tumore der Gebärmutterhöhle oder Fehlbildungen festzustellen. Zudem können dabei auch das Endometrium, also die Gebärmutterschleimhaut, sowie die Eileitereingänge beurteilt werden.
Gerade im Hinblick auf den unerfüllten Kinderwunsch oder bei der Abklärung wiederholter Fehlgeburten spielt die Hysteroskopie mittlerweile eine sehr wichtige Rolle.

So kann z.B. ein Myom, also ein gutartiger Muskelknoten der Gebärmutter, oder auch ein Schleimhautpolyp eine mögliche Ursache einer Einnistungsstörung der befruchteten Eizelle sein. Zudem gibt es angeborene oder erworbene Fehlbildungen, wie z.B. das Uterusseptum, eine Trennwand in der Gebärmutterhöhle, die mittels Hysteroskopie dargestellt und entfernt werden kann und ebenfalls ursächlich für den unerfüllten Kinderwunsch sein kann.

Gleichzeitig wird während dieses Eingriffs auch eine Gewebeprobe des Endometriums, eine sogenannte Strichkürettage, durchgeführt. Eine histologische Untersuchung kann hierbei Rückschlüsse u.a. auf eine chronische Entzündung, oder eine nicht zyklusphasengerechte Schleimhaut geben.
Ebenso gibt die Gebärmutterspiegelung Auskunft über die Eileitereingänge, die verklebt sein können, und somit ebenfalls eine Ursache der Kinderlosigkeit sein kann.

Die Hysteroskopie ist in unserem VivaNeo Kinderwunschzentrum in Wiesbaden ein oft durchgeführtes und modernes endoskopisches Verfahren mit hohem Informationsgehalt vor allem im Hinblick auf den unerfüllten Kinderwunsch.


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