+49 (0)611 97 63 20

Wir sind für Sie da!

Telefonisch erreichbar:
Mo-Fr: 07:00 - 20:00 Uhr

Jetzt Termin vereinbaren

 +49 (0)611 97 63 20

info[at]vivaneo-wiesbaden.de

Online Terminvereinbarung

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!

Ihr Weg zu uns!

Kryokonservierung macht die Sterilitätsbehandlung oft erst möglich,
auch in der VivaNeo-Kiwu Wiesbaden


Die Kryokonservierung ist ein spezielles Verfahren, durch das man Zellen und Gewebe über lange Zeiträume für eine spätere Verwendung aufbewahren kann. Dabei werden diese bei minus 196 Grad Celsius in flüssigem Stickstoff eingefroren und gelagert. Die Bezeichnung dieser Technik leitet sich aus dem altgriechischen Wort "kryos" ab, was "Kälte" bedeutet.

Welche Gewebe kann man kryokonservieren?

Die Kryokonservierung ist auch eine häufig verwendete Methode bei der Kinderwunschbehandlung. Einfrieren kann man hierbei in Deutschland(länderspezifisch) verschiedene Gewebe:

  • Unbefruchtete Eizellen


Bei unbefruchteten Eizellen besteht noch ein relativ hohes Risiko, dass diese während des Kryokonservierungsvorganges Schaden nehmen. Das liegt daran, dass die unbefruchteten Eizellen aufgrund des höheren Wasseranteils (verglichen mit befruchteten Eizellen) eine sehr viel größere Empfindlichkeit gegenüber dem Einfrierprozess aufweisen. So können sich während des Einfrierprozesses Wasserkristalle bilden, die Schäden verursachen können. Trotzdem stellen die eigefrorenen unbefruchteten Eizellen ein wertvolles Eizellendepot dar, welches zur Erfüllung des zukünftigen Kinderwunsches dienen kann, etwa beim Social Freezing.

  • Befruchtete Eizellen im Vorkernstadium


Hier kommen spezielle Kryokonservierungsverfahren zum Einsatz, bei denen Zellen mit einem membranschützenden Medium, dem Kryoprotektivum, versetzt werden. Mit Hilfe computergestützter Temperaturprogramme zur Steuerung des Einfrierprozesses werden die Zellen in einen Zustand versetzt, der gewährleistet, dass sie über Jahre ohne Beeinträchtigung ihrer Lebensfähigkeit gelagert und dann bei Bedarf aufgetaut werden können.

  • Embryonen


In Deutschland dürfen Embryonen laut Embryonenschutzgesetz nur noch in Ausnahmefällen
eingefroren werden.

  • Spermien


Bei einer Sterilitätsbehandlung können längere Abwesenheit des Partners, eine Erkrankung oder auch Schwierigkeit des Mannes, auf Verlangen Sperma abzugeben (psychische Impotenz) die Kryokonservierung von Sperma erfordern.

  • Hodengewebe


Hodengewebe, welches durch eine Biopsie gewonnen wird (siehe TESE), kann für die spätere Spermiengewinnung eingefroren werden. Somit ermöglicht das Vorhandensein des operativ entnommenen Gewebes eine hormonelle Stimulation der Eierstöcke der Frau zu einem für sie passenden, unabhängigen Zeitpunkt. Weiterhin können sofort mehrere Bioptate für mehrere ICSI-Versuche einzeln eingefroren werden.

  • Eierstockgewebe


Mit den modernen Kryopräparationstechniken ist das schonende Einfrieren des Eierstockgewebes ohne Beeinträchtigung der Zellen möglich geworden. Zum Erfüllen des Kinderwunsches kann aufgetautes, intaktes Eierstockgewebe nach mehreren Jahren Kryokonservierung wieder eingepflanzt werden (Autotransplantation). Zudem besteht die Möglichkeit, die im Eierstockgewebe herangereiften Eizellen später aus dem kryokonservierten Eierstockgewebe zu entnehmen und für eine künstliche Befruchtung zu verwenden.

Kryokonservierung und Kryotransfer
– wann ist das sinnvoll?


1.    Im Rahmen einer künstlichen oder assistierten Befruchtung

Es ist oft sinnvoll, befruchtete Eizellen im Pronukleusstadium einzufrieren und für eine spätere intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) oder In-vitro-Fertilisation (IVF) aufzubewahren. Diese Eizellen können dann bei Bedarf weiterkultiviert und wieder eingesetzt werden – etwa, wenn sich das Elternpaar später noch ein weiteres Kind wünscht. Diesen Vorgang nennt man Kryotransfer. Der Vorteil der Kryokonservierung ist in diesem Fall, dass sich die Frau keiner erneuten Hormonbehandlung und Eizellentnahme (Follikelpunktion) unterziehen muss.


2.    Vor der Behandlung schwerer Krankheiten

Bei einigen schweren Erkrankungen besteht die Gefahr, durch die Therapie unfruchtbar zu werden. Das kann zum Beispiel bei der Behandlung von Krebs durch Chemotherapie, Bestrahlung oder Operation der Fall sein. Wer sich Kinder wünscht, kann nach genauer ärztlicher Beratung und Einschätzung des Risikos für einen Fertilitätsverlust Vorsorge treffen und rechtzeitig vor der Therapie Spermien oder Hodengewebe beziehungsweise Eizellen oder Eierstockgewebe kryokonservieren lassen.

3.    Beim Social Freezing

Einige junge Frauen wünschen sich zwar ein Kind, möchten aber aus persönlichen Gründen in ihrer derzeitigen Lebensphase noch keine Schwangerschaft – sei es, dass zum Beispiel die eigene Karriere dagegenspricht oder dass der passende Partner fehlt. Diese Frauen können in Deutschland ihre Eizellen für einen späteren Zeitpunkt einfrieren lassen.

Wie ist der Ablauf beim Kryotransfer in der
VivaNeo-Kinderwunschklinik Wiesbaden?


Sobald ein Paar den Wunsch hat, eine eingefrorene befruchtete Eizelle für eine Schwangerschaft zu nutzen, kann diese weiterkultiviert und in die Gebärmutter transferiert werden, es erfolgt also ein Kryotransfer. Unbefruchtete Eizellen, die eingefroren waren, werden vorher – immer durch eine intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) – befruchtet.

Der Kryotransfer kann bei optimalen Zyklusverhältnissen ohne eine hormonelle Unterstützung laufen. Eine andere Möglichkeit ist es, den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut durch Östrogene zu unterstützen und optimal auf die Einnistung der Eizelle vorzubereiten. Die Dicke der Gebärmutterschleimhaut kann Ihr VivaNeo-Spezialist in Wiesbaden mittels Ultraschall ausmessen. Ist sie dick genug, wird durch die Gabe des Gelbkörperhormons Progesteron ein Eisprung simuliert. Dadurch verändert sich die Struktur der Schleimhaut und sie ist zur Aufnahme von Embryonen bereit.

Als dritte Variante kommt die hormonelle Stimulation mit Clomifen oder FSH zur Unterstützung der Follikelreifung vor dem Embryotransfer in Frage. Jetzt kann der Arzt den Embryo/die Embryonen mit einem weichen Katheter in die Gebärmutter einsetzen.

Welche möglichen Risiken gibt es bei der Kryokonservierung?


Die Kryokonservierung wird seit vielen Jahren angewandt, und die meisten Studien zeigen keine nachteiligen Auswirkungen auf. Eine individuelle Beratung ist jedoch immer Teil der Behandlung.

Zahlen die Krankenkassen den Kryotransfer im Rahmen der Sterilitätsbehandlung?


Die Krankenkassen in Deutschland kommen in der Regel nicht für die Kosten einer Kryokonservierung auf – auch dann nicht, wenn diese wegen der Behandlung einer schweren Erkrankung vorgenommen wird.

 

 

 

 

 

Weitere interessante Themen für Sie

Wir sind für Sie da!

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an uns!

Telefonisch erreichbar:
Mo-Fr: 07:00 - 20:00 Uhr

Jetzt Termin vereinbaren

☎ +49 (0)611 97 63 20

info[at]vivaneo-wiesbaden.de

Online Terminvereinbarung

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!