+49 (0)611 97 63 20

Wir sind für Sie da!

Telefonisch erreichbar:
Mo-Fr: 07:00 - 20:00 Uhr

Jetzt Termin vereinbaren

 +49 (0)611 97 63 20

info[at]vivaneo-wiesbaden.de

Online Terminvereinbarung

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!

Ihr Weg zu uns!

Rückübertragung der befruchteten Eizelle:
Der Embryotransfer in Ihrer VivaNeo-Kinderwunschklinik Wiesbaden


Der Embryonentransfer, auch Retransfer oder Rückübertragung genannt, ist medizinisch gesehen ein ganz einfacher Vorgang. Für die meisten Paare mit Kinderwunsch ist er jedoch ein ganz besonderer Augenblick im Rahmen ihrer Fruchtbarkeitstherapie. Denn jetzt setzt der VivaNeo-Arzt in Wiesbaden die Embryonen in die Gebärmutter der Frau ein; dieser Punkt markiert bei Erfolg den Beginn der Schwangerschaft.

Embryonentransfer, Blastozystentransfer
– wann heißt es wie?


Nach der Follikelpunktion, bei der die Eizellen aus dem Eierstock der Frau gewonnen wurden, kommen sie sofort ins Labor. Dort werden sie per In-vitro-Fertilisation (IVF) oder intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) mit den Samenzellen befruchtet. Die befruchteten Eizellen werden in einen Brutschrank gegeben. Dort beginnen sie sich zu teilen. Die ersten Stadien sind sehr genau definiert, man nennt den Zustand

  • am Tag 1 das Vorkernstadium (PN- oder Pronucleusstadium),
  • am Tag 2 das Zweizell- bis Vierzellstadium,
  • am Tag 3 das Achtzellstadium,
  • am Tag 4 das Beerenstadium oder Morulastadium und
  • am Tag 5 das Blastozystenstadium.

Meist wird der Embryotransfer im VivaNeo-Kinderwunschzentrum in Wiesbaden am dritten Tag nach der Follikelpunktion durchgeführt, also im Achtzellstadium der Embryonen. Aber auch ein Retransfer am fünften Tag wird oft vorgenommen, also im Blastozystenstadium, dies wird auch als Blastozystentransfer bezeichnet.

Was passiert genau beim Embryotransfer in Ihrem VivaNeo- Zentrum Wiesbaden?


Der Transfer selbst ist ein simpler und schmerzfreier Eingriff. Er dauert nur wenige Minuten und kann ohne Narkose durchgeführt werden. Ihr VivaNeo-Spezialist wird nach Absprache mit Ihnen ein bis drei Embryonen in die Gebärmutter der Frau implantieren, dies geschieht mit einem weichen Kunststoffkatheter. Zu diesem Zeitpunkt mit bloßem noch kaum sichtbar. Sie befinden sich in einem winzigen Tröpfchen mit Medium, welches vollkommen schmerzlos in die Gebärmutterhöhle gegeben wird.

Einmal in der Gebärmutter angekommen, können sich die Embryonen in der Gebärmutterschleimhaut einnisten. Dort entwickeln sie sich weiter. Die Frau kann sofort nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen, das „Einpflanzen“ des Wunschkindes erfolgt bei uns ins Wiesbaden ambulant.

Was ist das richtige Verhalten nach dem Embryotransfer?


Zuallererst: Es gibt keine speziellen Verhaltensregeln nach einem Embryotransfer. Am besten kehrt die Frau einfach wieder in ihr Alltagsleben zurück. Früher wurde nach einem Embryotransfer Schonung verordnet, die Frau sollte mehrere Stunden oder gar Tage Bettruhe einhalten. Heute weiß man jedoch, dass das keinen günstigen Effekt auf die Schwangerschaftsrate hat. Es kann sogar kontraproduktiv sein, da durch eine lange Immobolisation (Bettruhe) das Thromboserisiko ansteigen kann. Auf Alkohol, Nikotin und andere schädliche Genussmittel sollten Sie jetzt aber verzichten. Des Weiteren ist ein gesunder Lebensstil zu empfehlen.

Die Frage, ob ein Embryotransfer tatsächlich erfolgreich verläuft, hängt vor allem vom Potenzial des eingepflanzten Embryos ab. Ab diesem Zeitpunkt hat Paar also kaum mehr Einfluss darauf, ob der Versuch gelingen wird. Sie erfahren jedoch schon zwei Wochen nach dem Transfer bei einem Schwangerschaftstest, ob sich der Embryo einnisten konnte.

Risiken und Chancen beim Embryotransfer


Der Embryonentransfer als Vorgang bringt so gut wie keine Risiken mit sich. Laut Embryonenschutzgesetz zufolge dürfen in Deutschland pro Zyklus maximal so viele entwicklungsfähige Embryonen entstehen, wie transferiert werden sollen (maximal drei).
Ein Transfer von zwei idealen Embryonen führt nach IVF-Therapie bei unter 30-Jährigen in 44% der Embryonentransfers zu einer Schwangerschaft, bei 40-Jährigen in etwa 27%.
Davon erwarten etwa 22% Zwillinge.

Bis zu 27% der Schwangeren erwarten Zwillinge und bis zu 4% Drillinge, wenn drei optimale Embryonen übertragen wurden. Eine Mehrlingsschwangerschaft kann aber für die werdende Mutter und für die Kinder gefährlich sein. Sie gilt deshalb als Risikoschwangerschaft. Insbesondere eine Drillingsschwangerschaft sollte man aus diesem Grund unbedingt vermeiden. In Ländern mit selektiver Blastozystenkultur wird meist nur noch ein Embryo pro Transfer in die Gebärmutterhöhle transferiert und nur in Fällen mit verminderter Schwangerschaftschance ein Mehrfachtransfer von Embryonen durchgeführt.

Wenn nach dem Embryotransfer eine Schwangerschaft eintritt, kann es durch das von der Schwangerschaft gebildete Schwangerschaftshormon (hCG) zu einem Überstimulationssyndrom kommen, bei dem sich die Eierstöcke vergrößern und Wasser in den Bauch- und Brustraum eingelagert werden kann. Manchmal ist dann ein Klinikaufenthalt nötig. Ihr VivaNeo-Arzt im Kinderwunschzentrum Wiesbaden wird Sie auf Ihren speziellen Fall bezogen ausführlich aufklären.

Besteht die Möglichkeit der Kryokonservierung für überzählige Embryonen?


Überzählige Embryonen – also Embryonen, die nicht für Folgeversuche benötigt werden – sind erfreulicherweise selten. Kommt es nach einem Embryotransfer zu einem negativen Schwangerschaftstest, ist es aber für die Patientin von Vorteil, auf kryokonservierte (Prä-) Embryonen zurückgreifen zu können und daher keine neuerliche Stimulationsbehandlung und Follikelpunktion zu benötigen.

Es ist in Deutschland normalerweise nach dem Embryonenschutzgesetz nicht gestattet, Embryonen einzufrieren (Kryokonservierung). Manchmal kann aber ein Embryonentransfer im Einzelfall aus bestimmten Gründen nicht erfolgen. Dann können die überzähligen Embryonen für einen weiteren Versuch kryokonserviert werden, auch in Deutschland. Das ist aber ein Ausnahmefall.

 

 

 

 

 

Weitere interessante Themen für Sie

bVivaNeo Lexikon

Embryoskopie

Wir sind für Sie da!

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an uns!

Telefonisch erreichbar:
Mo-Fr: 07:00 - 20:00 Uhr

Jetzt Termin vereinbaren

☎ +49 (0)611 97 63 20

info[at]vivaneo-wiesbaden.de

Online Terminvereinbarung

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!