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 Häufige Fragen

Was ist eine Gelbkörperphasenschwäche?

Die Gelbkörper- oder Lutealphase ist die Zeit zwischen dem Eisprung und dem Beginn der nächsten Regelblutung. Nach dem Eisprung erfolgt die Umwandlung des Follikels in den Gelbkörper (Corpus luteum). Eine wichtige Funktion des Corpus luteum ist die Bildung des Hormons Progesteron.

Die Aufgabe des Progesterons ist die Umwandlung und Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut (Transformation) für die Einnistung des Embryos. Frauen mit regelmäßigen Monatsblutungen haben in den meisten Fällen einen effektiven Eisprung und damit keine Gelbkörperphasenschwäche. Die Progesteronbildung reicht aus, Behandlungen sind nicht notwendig.

Bei Zyklus- und Eisprungstörungen kann sich sekundär eine Gelbkörperphasenschwäche entwickeln. Die Therapie der Wahl ist dann eine hormonelle Stimulationsbehandlung um eine reguläre Follikelreifung mit nachfolgendem Eisprung und stabiler Gelbkörperphase zu erreichen. Eine zusätzliche Unterstützung mit Progesteron ist zumeist nicht notwendig.
Werden IVF/ICSI-Behandlungen durchgeführt, ist die Situation anders. Die dabei notwendige hormonelle Stimulationsbehandlung dient dem Ziel eine vielfache Follikelreifung zu erreichen. Die multifollikulare Entwicklung und die Eizellentnahme können die Bildung und den Erhalt der Gelbkörper stören. IVF/ICSI-Zyklen werden deshalb in der 2. Zyklusphase durch eine Progesteronsubstitution unterstützt. Nach 2 Wochen kann die Progesteroneinnahme auch bei eingetretener Schwangerschaft beendet werden. Die Einnahme von Progesteron in der Frühschwangerschaft reduziert das Risiko einer Fehlgeburt nicht und ist deshalb nicht zu empfehlen.

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Ist Stress schlecht für eine IVF/ICSI-Behandlung?

Grundsätzlich empfehlen wir jeder Patientin möglichst entspannt und stressfrei in die Behandlungen zu gehen. Dazu gehört eine gesunde Lebensweise mit ausreichendem Schlaf, körperlicher Aktivität und eine ausgewogene Ernährung. Rauchen ist obsolet. 

Wir bieten zusätzlich gern eine psychologische Mitbetreuung an, um die Anstrengungen der Behandlungen gut bewältigen zu können. Unabhängig davon zeigen aber mehrere Studien, dass emotionaler Stress vor und während einer IVF/ICSI-Behandlung keinen negativen Einfluss auf die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit hat. Man kann betroffene Paare deshalb beruhigen, Stress gefährdet den Erfolg der Therapie nicht.

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Ist eine IVF ohne Hormone, also im natürlichen Zyklus, nicht besser?

Das Ziel der klassischen IVF ist die Gewinnung von mehreren Eizellen durch eine hormonelle Stimulation. Viele Zellen sind genetisch gestört und können nicht zur Schwangerschaft führen. Stehen mehrere Eizellen zur Verfügung, steigt die Wahrscheinlichkeit die „Richtige“ zu finden.

Nachteile dieses Vorgehens sind hohe Kosten für die Medikamente und das Risiko einer höhergradigen Überstimulierung. Verzichtet man auf die Stimulationsbehandlung und punktiert den wachsenden Follikel im natürlichen Zyklus, kann auch nur die eine Eizelle darin gefunden werden. Vielleicht hat aber diese physiologisch selektierte Eizelle die beste genetische Eignung für das Eintreten einer Schwangerschaft. Tatsächlich gibt es Hinweise, dass die Einnistungsrate für Embryonen aus dem natürlichen Zyklus höher ist, als aus stimulierten Zyklen. Aber auch wenn diese Annahme richtig ist, sind die zyklusbezogenen Erfolgsraten im stimulierten Zyklus mit der Möglichkeit der Befruchtung vieler Eizellen höher.

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Gibt es eine medikamentöse Behandlung bei Kinderwunschpatienten mit Myomen?

Myome können zu Beschwerden und Blutungsstörungen bis zum Auftreten von Blutarmut (Anämie) führen. Mit dem Medikament Esmya® (Ulipristalazetat) ist es in vielen Fällen möglich, die Probleme zu stoppen und günstigere Bedingungen für eine operative Myom-Entfernung zu schaffen.

Ulipristalazetat wirkt sehr schnell, indem es direkt an den Zellen der Gebärmutterschleimhaut die Blutungen stoppt und das Wachstum der Zellen im Myom bremst. Da durch diesen Effekt die Größe der Myome bis zu 50 % reduziert werden kann, sind anschließende Operationen unkomplizierter durchzuführen. Bei Kinderwunschpatienten ist es im Einzelfall sogar möglich, auf eine Operation mit Entfernung des Myoms zu verzichten.

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Warum führt Rauchen zu verminderter Fruchtbarkeit bei Männern?

Spermien von Rauchern sind weniger gut beweglich als bei Nichtrauchern und haben häufiger Formanomalien. Das Erbgut in den Samenzellen von Rauchern ist oft beschädigt. Die biochemischen Veränderungen in den Samenzellen sind bei Rauchern so gravierend, dass sie offenkundig nicht nur eine normale Befruchtung verhindern können, sondern möglicherweise auch für Missbildungen von Embryos verantwortlich sind. 

Es ist noch ungeklärt, wie schnell sich die Zusammensetzung der Spermien wieder normalisiert, wenn Raucher den Zigarettenkonsum einstellten. An den Parametern des Spermiogramms kann man dies offenbar nicht direkt ablesen, da die negativen Auswirkungen des Nikotins offenbar sehr viel tiefer reichen als man bisher angenommen hat.

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Was sind die Altersgrenzen für eine aktive Kinderwunschbehandlung?

Nach dem 42. Lebensjahr sinkt die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit auch bei einer IVF/ICSI-Behandlung unter 15 % pro Embryotransfer. Aktive Kinderwunschbehandlungen sind deshalb im Alter von 43-45 Jahren noch möglich, sollten aber aufgrund der geringen Erfolgswahrscheinlichkeit und der gegebenenfalls hohen Kosten im Einzelfall überlegt werden. Noch spätere Behandlungen scheiden wegen der praktisch nicht mehr vorhandenen Schwangerschaftschance aus.

Soll ich regelmäßig ASS einnehmen oder Heparin spritzen um besser schwanger zu werden?

Die Antwort lautet nein. Bis auf seltene Ausnahmen (Antiphospholipidsyndrom oder schwere Thrombophilie) kann die präventive Einnahme von ASS oder das tägliche Spritzen eines niedermolekularen Heparins nicht empfohlen werden. Nachweislich kann die Einnistungsrate für Embryonen dadurch nicht verbessert werden.

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