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Möglichkeiten der In-vitro-Fertilisation (IVF) in Ihrem VivaNeo Kinderwunschzentrum Berlin

Die In-vitro-Fertilisation (IVF) ist eine Form der sogenannten assistierten Befruchtung. Eizelle und Samenzelle verschmelzen dabei nicht im weiblichen Körper, sondern im Labor im Reagenzglas. Daher heißt diese Methode auch "in vitro", was so viel wie "im Glas" bedeutet.

 

 

IVF als wichtiger Baustein der Reproduktionsmedizin – wann ist sie sinnvoll?

Eine IVF in der VivaNeo Praxisklinik SydowBerlin bietet sich zum Beispiel an

  • bei verschlossenen oder fehlenden Eileitern der Frau (tubare Sterilität),
  • wenn die Spermaqualität des Mannes eingeschränkt ist,
  • bei einer Absiedelung von Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutterhöhle (Endometriose) oder
  • wenn bei der Abklärung keine Ursache für die Sterilität gefunden wird (idiopathische Sterilität).

Wie ist der Ablauf einer IVF in Ihrer VivaNeo Kinderwunschpraxis Sydow Berlin?

1. Hormonelle Stimulation

Die Chance auf Erfolg bei einer IVF steigt deutlich an, wenn mehrere Eizellen gleichzeitig zur Reifung (meist mittels einer Hormonbehandlung) gebracht werden. Ist dies nicht mehr möglich oder nicht gewünscht (höheres Lebensalter, eingeschränkte Eizellreserve, Empfindlichkeit auf Hormone), dann können IVF-Zyklen auch mit einer oder nur wenigen Eizellen durchgeführt werden, dies wird auch als „Mild-stimulation-IVF“ bezeichnet.

2. Eizellen werden entnommen und vorbereitet

Sobald die Eizellen reif sind, saugt der Arzt sie unter Ultraschallsicht mit einer zarten Nadel aus den Eierstöcken ab. Man nennt diesen Eingriff Follikelpunktion. Er dauert in der Regel nur wenige Minuten, die Frau kann dabei eine leichte Sedierung erhalten. Die entnommenen Eizellen werden dann im Labor für die Befruchtung vorbereitet.

3. Spermaabgabe des Mannes

Die Spermien aus der Samenprobe des Mannes werden im Labor aufbereitet. Dabei werden die beweglichen von den unbeweglichen und toten Spermien getrennt. Finden sich beim Mann keine Spermien im Ejakulat, kann auch Material aus einer Hodenbiopsie (TESE) verwendet werden. Hat der Partner gar keine befruchtungsfähigen Samenzellen, wird kryokonserviertes Samenmaterial aus einer Samenbank (Spendersamen) verwendet.

4. Verschmelzung von Eizellen und Spermien im Glas

Anschließend werden die aufbereiteten Spermien des Mannes mit den Eizellen der Frau in einem Reagenzglas zusammengebracht. Sie schwimmen dabei in einer speziellen Nährlösung. Jetzt müssen die Spermien selbstständig und ohne weitere Hilfe die Eizellen befruchten. Am Tag nach der Follikelpunktion wird überprüft, ob dies gelungen ist. Die befruchteten Eizellen entwickeln sich zu Embryonen, die für 2-5 Tage in einem Brutschrank gelagert werden.

5. Embryonentransfer

Am Tag des Embryotransfers setzt der Arzt in Absprache mit der Patientin die Embryonen entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen in die Gebärmutterhöhle ein. Dies macht er mit Hilfe eines weichen Kunststoffkatheters. Die Übertragung der Embryonen ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Die Embryonen können sich nun in die Gebärmutterschleimhaut einnisten und dort weiterentwickeln. Ob der Eingriff tatsächlich erfolgreich war, zeigt ein Schwangerschaftstest, der etwa zwei Wochen danach durchgeführt wird.

Gibt es Risiken und Nebenwirkungen bei einer In-vitro-Fertilisation (IVF)?

Wie bei jedem medizinischen Eingriff birgt auch eine In-vitro-Fertilisation gewisse Risiken. Alle Komplikationen sind selten, können aber in Einzelfällen durchaus einen schweren Charakter annehmen. So kann etwa die Hormonbehandlung mitunter Nebenwirkungen haben wie etwa das sogenannte Überstimulationssyndrom. Dabei können zum Beispiel Bauchschmerzen, Übelkeit oder Atemnot auftreten und das Risiko einer Eileiterschwangerschaft ist leicht erhöht. Bei der Entnahme der Eizellen können Organe versehentlich verletzt werden und auch eine Narkose ist nie ganz ohne Risiko. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin aus dem Expertenteam der VivaNeo Praxisklinik Berlin wird Sie ausführlich über die Chancen und Risiken der IVF-Behandlung aufklären, den Verlauf erläutern und auch die Möglichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft besprechen.

Zahlt die Kasse die IVF-Behandlung in Berlin?

In Deutschland übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen in der Regel unter ganz bestimmten Voraussetzungen 50% der Kosten für eine In-vitro-Fertilisation, dies ist länderspezifisch geregelt. Die Kostenübernahme umfasst allerdings nur drei Versuche. Die Kosten für eine Kryokonservierung übernehmen die Krankenkassen nicht.

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