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Hormonbehandlung: einer der ersten Therapieschritte im VivaNeo Kinderwunschzentrum Sydow Berlin

Für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch kann eine Hormonbehandlung in der VivaNeo Kinderwunschpraxis Sydow in Berlin die Chancen für eine Schwangerschaft erhöhen. Denn in vielen Fällen lässt sich ein unerfüllter Kinderwunsch auf Störungen im Hormonhaushalt zurückführen. Obwohl hormonelle Ursachen sowohl bei Männern als auch bei Frauen vorliegen können, erfolgt eine Hormonbehandlung in den meisten Fällen bei der Frau. 

Ziel der Hormonbehandlung bei Frauen ist es, die Eizellreifung zu fördern und den Eisprung auszulösen. So lässt sich die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung steigern. Die Erfolgschancen pro Behandlungszyklus können je nach Alter der Frau und dem Ausmaß der zugrundeliegenden Hormonstörung stark variieren. Sie liegen im Durchschnitt etwa zwischen 10% und 20 %. Deshalb ist in den meisten Fällen eine Behandlung über mehrere Monate (Zyklen) sinnvoll.

Wann werden Ihre VivaNeo-Experten in Berlin eine Hormontherapie vorschlagen?

Eine Hormonbehandlung in der VivaNeo Kinderwunschklinik Sydow in Berlin eignet sich vor allem für Frauen mit eingeschränkter Eizellreifung und/oder fehlendem bzw. gestörtem Eisprung. In den meisten Fällen liegt die Ursache in einer Störung der Balance zwischen den männlichen (Androgene) und weiblichen  (Östrogene) Hormonen, es besteht eine Hyperandrogenämie. Die Eibläschen reifen bei den betroffenen Frauen nur bis zu einer geringen Größe (etwa 6-8 mm) heran und der Eisprung bleibt aus. 

Bei manchen Frauen finden sich auf den Eierstöcken im Ultraschall vermehrt Eibläschen, so dass das monatliche Ausreifen eines einzigen Follikels verzögert oder verhindert sein kann. Man nennt dieses Störungsbild „PCO“ – polycystisches Ovar. Auch in diesen Fällen kann mit einer Hormontherapie das Heranreifen und der nachfolgenden Eisprung erreicht werden.

Sehr viel seltener findet man verminderte Konzentrationen des follikelstimulierenden Hormons (FSH) und/oder des luteinisierenden Hormons (LH). FSH fördert das Wachstum von Eibläschen (Follikel), in denen die Eizellen heranreifen. In jedem Follikel befindet sich eine Eizelle. LH ist vor allem für den Eisprung verantwortlich, das heißt: für den Austritt der Eizelle aus dem Follikel in den Eileiter.

Weitere hormonelle Störungen, die einen unerfüllten Kinderwunsch zur Folge haben können

Daneben gibt es auch weitere hormonelle Ursachen einer Follikelreifestörung. So kann auch eine erhöhte Konzentration des Hormons Prolaktin die Fruchtbarkeit hemmen. Prolaktin fördert das Wachstum der Brustdrüsen während der Schwangerschaft und unterdrückt den Eisprung. Eine erhöhte Prolaktin-Konzentration vor der Schwangerschaft lässt sich mit prolaktinhemmenden Medikamenten behandeln. 

Nicht zu vernachlässigen sind außerdem die Schilddrüsenhormone. Normale Schilddrüsenwerte spielen eine wichtige Rolle für die Chance, schwanger zu werden. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann durch regelmäßige Einnahme von Schilddrüsenhormonpräparaten therapiert werden.

 

 

 

 

Hormonbehandlung in Berlin: Fruchtbare Tage gezielt steuern, Zyklus korrigieren

Die hormonelle Stimulation des Eisprungs setzt sich in der VivaNeo Praxisklinik Sydow in Berlin aus mehreren Schritten zusammen:

1. Fruchtbarkeitskalender wird überprüft

Vor Beginn einer Hormonbehandlung in der VivaNeo Kinderwunschpraxis Sydow Berlin wird eine ausführliche Diagnostik während des Menstruationszyklus durchgeführt. Dabei prüft der Arzt, ob eine Störung im Hormonhaushalt vorliegt. Er findet heraus, welche Hormonwerte eventuell zu hoch oder zu niedrig sind. Und er überwacht mittels Ultraschall das Follikelwachstum in den Eierstöcken und überprüft, ob und wann ein Eisprung erfolgt. Diese Informationen sind wichtig, um festzustellen, ob eine Hormonbehandlung notwendig ist und welche Hormonpräparate für die Behandlung zu bevorzugen sind.

2. Hormontherapie mit FSH und mehr

Am dritten bis fünften Tag nach dem Einsetzen der Regelblutung wird die Therapie begonnen. Die Medikamente können entweder oral als Tabletten (Clomifen) oder als Injektionen unter die Haut gegeben werden. Die Injektionen enthalten für gewöhnlich nur FSH, gelegentlich aber auch eine Kombination aus FSH und LH. Sie werden meistens einmal täglich mit Hilfe eines Pens injiziert. Nach entsprechender kurzer Einweisung kann die Frau diese Injektion selbst durchführen. Bei bestimmten, jedoch sehr seltenen Hormonstörungen bietet die Behandlung mit einer Hormonpumpe die besten Erfolgschancen.

3. Eisprung und Befruchtung

Etwa ab dem achten Tag des Menstruationszyklus überprüft der Arzt mit Ultraschall und Blutuntersuchungen den Verlauf der Follikelentwicklung. Bei manchen Patientinnen erfolgt der Eisprung von selbst, wenn der größte Follikel eine Größe von etwa 18-20 mm erreicht hat. In anderen Fällen muss der Eisprung durch die Gabe eines weiteren Hormons, des humanen Choriongonadotropin (hCG), ausgelöst werden. Der Arzt gibt dann die Empfehlung, an welchen Tagen der Geschlechtsverkehr die besten Aussichten auf eine Befruchtung hat. Bei deutlich eingeschränkter Beweglichkeit oder Anzahl der Spermien ist jedoch die Behandlung mittels künstlicher Befruchtung  notwendig.

Mögliche Nebenwirkungen Ihrer Hormonbehandlung bei unerfülltem Kinderwunsch

Ein Eingriff in den Hormonhaushalt kann mit Nebenwirkungen und Risiken einhergehen, über die Sie Ihr VivaNeo-Expertenteam von dem VivaNeo Kinderwunschzentrum Sydow in Berlin vor der Behandlung individuell aufklärt. Zudem kontrolliert der Arzt während der Behandlung regelmäßig die Eizellreifung und die Hormonspiegel, um eine Überdosierung zu vermeiden und die Risiken zu minimieren

Mögliche Nebenwirkungen der Behandlung sind beispielsweise:

  • Kopfschmerzen
  • Hitzewallungen
  • Depressive Verstimmungen
  • Überstimulation: Kommt es aufgrund der Therapie zur Ausbildung von zu vielen Eibläschen, wird der Arzt vom Geschlechtsverkehr abraten. Denn durch zu viele reife Eizellen steigt das Risiko für eine mit gesundheitlichen Gefahren verbundene Mehrlingsschwangerschaft (Zwillinge, Drillinge, etc.). Die Dosis des Hormonpräparats kann dann für den nächsten Behandlungszyklus vermindert werden.

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