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Zyklusmonitoring

Das Zyklusmonitoring gehört zur Basisuntersuchung beim unerfüllten Kinderwunsch. Nach dem Einsetzen der Menstruation (Tag 2 - 5) erfolgt eine Blutentnahme zur Bestimmung der Hormone. Etwa eine Woche vor der zu erwartenden nächsten Regelblutung wird eine vaginale Ultraschalluntersuchung durchgeführt und eine zweite Hormontestung aus dem Blut vorgenommen. 

Mit diesen einfachen Methoden sind sehr schnell wesentliche Informationen zur Diagnostik der Follikelreifung und des Eisprungs, zur Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut und des Gelbkörpers sowie zur hormonellen Situation bei der Frau zu erhalten. Parallel wird sonografisch und hormonanalytisch die noch vorhandene Eizellreserve untersucht.

Nur bei auffälligen Befunden kommt eine erweiterte Hormondiagnostik in Frage. Dazu können zum Beispiel der orale Glukosetoleranztest (oGTT) bei Verdacht auf PCOS oder ein Test der Nebennierenhormone (ACTH) gehören.

Sind bereits bei der Ultraschalluntersuchung Hinweise auf Eileiterstörungen (Hydrosalpinx) oder Endometriose erkennbar, wird eine endoskopische Prüfung und operative Korrektur mit einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) empfohlen.

Besteht der sonografische Verdacht auf eine besondere Form der Gebärmutter mit Einschränkung der Gebärmutterhöhle (z. B. Uterus subseptus) schließt sich eine sogenannte Hysteroskopie an. Dazu wird über eine schlanke Optik die Gebärmutterhöhle direkt betrachtet.

Welchen Zweck hat das Zyklusmonitoring?

Das Zyklusmonitoring dient verschiedenen Zwecken. So kann der Arzt dadurch zum Beispiel Hinweise auf die Ursache einer ungewollten Kinderlosigkeit des Paares entdecken und gemeinsam mit ihnen eine passende Behandlung finden.
Möchte das Paar auf natürlichem Weg ein Kind zeugen, erfährt es durch das Zyklusmonitoring den optimalen Zeitpunkt der Empfängnis – also die Tage, an denen es Geschlechtsverkehr haben sollte.


Das Zyklusmonitoring kann aber auch bei einer Samenübertragung (Insemination), bei einer In-vitro-Fertilisation (IVF) oder einer intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) hilfreich sein. Der Arzt weiß dadurch ganz genau, wann er die Insemination vornehmen oder die Eizellen entnehmen und im Rahmen der assistierten Befruchtung verwenden kann. Der Eisprung wird hierbei meist durch eine Hormonbehandlung ausgelöst. Dies dient der besseren Planbarkeit. Außerdem steigen dadurch die Erfolgsaussichten auf eine Schwangerschaft.

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