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TESE/MESA-Beratung in Ihrem VivaNeo Kinderwunschzentrum Frankfurt

Wenn sich im Ejakulat des Mannes gar keine Spermien finden, spricht man von einer Azoospermie. Sind es nur wenige oder kaum gesunde Spermien, dann liegt eine Oligozoospermie oder eine Kryptozoospermie vor. Die Gründe dafür können sein:

  • verschlossene, durchtrennte oder fehlende Samenleiter, die durch Operation nicht rekonstruiert werden können, oder
  • eine sehr stark verminderte oder fehlende Spermienproduktion – verursacht etwa durch Umweltgifte, genetische Defekte, Infekte, Krampfadern der Hodenvenen oder durch einen zu spät behandelten Hodenhochstand in der Kindheit.

Darüber hinaus kann es vorkommen, dass ein Mann beispielsweise wegen eines Tumors oder aufgrund einer Querschnittslähmung nicht ejakulieren kann. Auf natürlichem Wege ist eine Schwangerschaft dann meist nicht möglich. Jedoch haben Sie die Möglichkeit in unserem VivaNeo Kinderwunschzentrum einen Beratungstermin zu alternativen Möglichkeiten bezüglich Ihres Kinderwunsches wahrzunehmen.

Kinderwunsch realisieren mit TESE oder MESA Frankfurt informiert

Oftmals befinden sich in diesen Fällen aber noch befruchtungsfähige Spermien in den Hoden oder Nebenhoden des Mannes. Diese kann der Arzt durch einen kleinen chirurgischen Eingriff gewinnen. Infrage kommt dafür zum Beispiel die mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration (MESA) oder die testikuläre Spermienaspiration (TESE).

1. MESA

In einem kurzen operativen Eingriff legt der Arzt bei der mikrochirurgischen epididymalen Spermienaspiration, kurz MESA, den Samenleiter des Mannes frei. Das geschieht in Ihrem VivaNeo-Zentrum in Frankfurt meist unter Vollnarkose. Dann entnimmt der Arzt die beweglichen Spermien aus dem Nebenhoden (Epididymis) des Mannes. Er benutzt dazu eine feine Kanüle. Dieses Verfahren, das auch Nebenhodenpunktion heißt, wird eingesetzt, wenn die Samenwege verschlossen oder durchtrennt sind oder fehlen.

2. TESE

Funktioniert die Spermienproduktion nicht oder nicht richtig, so sind manchmal trotzdem noch vereinzelt Spermien in den Hoden (Testikeln). Diese Spermien kann Ihr Arzt über eine sogenannte testikuläre Spermienextraktion (TESE) gewinnen. Dabei werden die Spermien direkt aus einzelnen Gewebestückchen des Hodens entnommen.

Die TESE, auch Hodenbiopsie beziehungsweise Hodenpunktion genannt, wird unter einer Vollnarkose durchgeführt. Der Arzt entnimmt mit einer dünnen Biopsienadel an mehreren Stellen eines oder beider Hoden kleine Gewebeproben. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und dauert circa zehn Minuten; er kann, wenn notwendig, wiederholt werden.

Risiken und Nebenwirkungen durch TESE/MESA

Wie jede Operation mit Narkose bergen auch TESE und MESA gewisse Risiken, über die der behandelnde Arzt individuell aufklärt. So können nach der Operation in seltenen Fällen Blutergüsse, Nachblutungen, Schwellungen des Hodensacks oder eine Infektion des Nebenhodens auftreten. Darum sollte sich der Mann nach der Operation etwa fünf Tage lang schonen und frühestens am nächsten Tag wieder duschen. Auf das Baden und auf Saunabesuche sollte er sogar etwa zwei Wochen lang verzichten.

Gewonnene Samenzellen kommen bei ICSI zum Einsatz

Die mit Hilfe von TESE oder MESA gewonnenen Spermien beziehungsweise Hodenproben werden sofort im Labor aufbereitet und untersucht. Werden Spermien entdeckt, dann werden sie fast immer sofort in flüssigem Stickstoff tiefgefroren (Kryokonservierung).

Die Zahl der durch TESE/MESA gefundenen Samenfäden ist oftmals eher gering und sie sind zu einer eigenständigen Befruchtung (etwa durch Insemination in die Gebärmutterhöhle) nicht imstande. Deshalb wird die Befruchtung der Eizellen der Partnerin dann grundsätzlich mittels einer intracytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) durchgeführt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für TESE/MESA?

Es ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, welche Kosten für TESE/MESA von den Krankenkassen übernommen werden. Die Ärzte in Ihrer VivaNeo Kinderwunschpraxis Frankfurt beraten Sie sehr gerne zu ihren Möglichkeiten.

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