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VivaNeo Frankfurt: Kinderwunsch realisieren – wenn nötig mit Samenspende

Bei einer Kinderwunschbehandlung kann es vorkommen, dass man auf eine Samenspende zurückgreifen muss. Für manche Paare ist dies die einzige Möglichkeit, sich den Kinderwunsch zu erfüllen, etwa wenn beim Mann

  • im Ejakulat und auch in den Hoden keine Spermien vorhanden sind oder
  • eine genetische Erkrankung besteht.

Zwar ist der Mann bei der Befruchtung seiner Partnerin durch eine Samenspende nicht der genetische Vater des Kindes, er übernimmt jedoch die soziale Vaterschaft. Damit erhält er (in Abstimmung mit der Mutter) dem Kind gegenüber die gleichen Rechte und Pflichten wie ein biologischer Vater, der das Kind selbst mit seiner Partnerin zeugt. Zum Thema Samenspende beraten Sie gerne unsere Experten vom VivaNeo Kinderwunschzentrum Frankfurt.

VivaNeo Kinderwunschzentrum Frankfurt informiert: Woher kommt der Spendersamen?

Der Spendersamen stammt in der Regel aus einer Samenbank, wo er tiefgefroren, also per Kryopräservierung, gelagert wurde.

Die Samenspender werden vorher von den Samenbanken sehr gründlich ausgewählt. Sie müssen zum Beispiel

  • 18 bis 38 Jahre alt sein,
  • körperlich und geistig völlig gesund sein, frei von Infektionskrankheiten und von Erbkrankheiten in der Familie,
  • eine optimale Samenqualität und große Spermienmenge vorweisen können.

Die Samenspender erhalten eine Aufwandsentschädigung für ihre Spende.

Wie läuft eine Kinderwunschbehandlung mit einer Samenspende in einem VivaNeo Kinderwunschzentrum ab?

1. Gewissenhafte Untersuchung der Spendersamen und des Spenders

Alle Samenspender werden von Ihren VivaNeo-Experten sehr sorgfältig untersucht. Bereits die Aufnahme als Samenspender erfordert umfassende Untersuchungen von Sperma, Blut und Urin. Neben der üblichen Bestimmung der Spermaparameter werden auch bei jeder abgegebenen Spende Blut-, Sperma- und Urinproben des Spenders auf Infektions- und Geschlechtskrankheiten untersucht. Entspricht die Samenqualität den Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Samenspender, werden diese anschließend eingefroren (Kryopräservierung). 

Bevor Spenderproben dann aber für eine Befruchtung freigegeben werden, lagern sie noch sechs Monate in Quarantäne. Dann – also erst nach 180 Tagen Quarantänezeit – wird erneut eine Blutprobe des Spenders auf Infektions- und Geschlechtskrankheiten untersucht. Ist diese unauffällig und alles im normalen Bereich, werden die Samenspenden dann zum Verkauf freigegeben.

2. Vertragliche Regelungen

Ein Paar, dass sich ein Kind wünscht, wird sich zunächst vom Arzt genau zu medizinischen, rechtlichen und sozialen Fragen aufklären lassen, die im Zusammenhang mit der Samenspende stehen. Dann schließt es mit dem Arzt eine schriftliche Vereinbarung ab, in der die Rechte und Pflichten aller Beteiligten geregelt sind. Oftmals wird zusätzlich noch ein notariell beglaubigter Vertrag geschlossen, welcher vor allem die Rechte des Kindes, das aus dieser Befruchtung entsteht, sichern soll. Außerdem schließt das Paar eine schriftliche Vereinbarung mit der Samenbank.

3. Wahl eines geeigneten Samenspenders

Den geeigneten Samenspender kann sich das Paar dann anhand verschiedener Kriterien auswählen – dazu zählen etwa

  • die Augenfarbe,
  • die Haarfarbe,
  • der Haartyp,
  • die Herkunft,
  • die Blutgruppe,
  • die Statur,
  • die Größe und
  • das Gewicht.

Meist können die Paare selbst in den Onlinekatalogen der Samenbanken  nach einem Samenspender suchen, der die gewünschten Eigenschaften hat. Auf Wunsch können aber auch die Samenbanken die Auswahl des Spenders übernehmen.

4. Befruchtung der Eizellen mit dem Spendersamen

Nun werden die Eizellen der Frau mit dem Spendersamen befruchtet. Dies geschieht entweder 

Welche Methode angewandt wird, sollte das Paar mit dem Arzt besprechen. Hier gibt es keine Universallösung, Ihre VivaNeo Kinderwunschklinik Frankfurt wird gemeinsam mit Ihnen die für Sie beste Vorgehensweise finden.

Gibt es Risiken bei einer Samenspende?

Ihr VivaNeo-Experte in Frankfurt wird Ihnen die Risiken bei einer Samenspende individuell im Rahmen der Beratung erläutern. Grundsätzlich gilt jedoch: Für die Frau sind die Risiken sowohl bei einer Insemination als auch bei einer IVF oder ICSI die gleichen wie bei einer Befruchtung ihrer Eizellen durch die Spermien ihres Partners. Mögliche Infektionsrisiken werden durch die oben genannten Maßnahmen weitestgehend vermieden.

Wie ist die rechtliche Lage in Frankfurt, wenn das Wunschkind ein „Spenderkind“ ist?

Eine Kinderwunschbehandlung mit einer Samenspende in Deutschland rechtlich erlaubt, im Gegensatz etwa zu einer Eizellenspende.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Samenbank?

Die Krankenkassen kommen leider nicht für eine Kinderwunschbehandlung mit Spendersamen auf.

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