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Was versteht man unter intrauterner Insemination in Ihrem VivaNeo Kinderwunschzentrum Frankfurt?

Wenn es einem Paar nicht gelingt, auf herkömmlichem Wege schwanger zu werden, kann der Arzt die sogenannte Insemination (Samenübertragung) durchführen. Mit Hilfe eines  einfachen medizinischen Verfahrens führt er die männlichen Spermien in die weibliche Gebärmutter ein. Dadurch wird den Samenzellen der Weg von der Scheide durch den Muttermund nach oben abgenommen, sie sind schon fast am Ziel – der Eizelle. Zu dieser Behandlungsmethode beraten wir Sie gerne in unserem VivaNeo Kinderwunschzentrum Frankfurt.

Homologe und heterologe Insemination in Frankfurt

Es wird zwischen der homologen und der heterologen beziehungsweise donogenen Insemination unterschieden. Bei der homologen Insemination stammen die Samen vom Partner der Frau. Bei der heterologen oder donogenen Insemination verwendet man Spendersamen aus einer anonymen Samenbank, beispielsweise aus der Samenbank Frankfurt.

Welchen Platz hat die Insemination in der Reproduktionsmedizin?

Die homologe Insemination kann angewendet werden, wenn

  • die Spermienqualität des Mannes leicht eingeschränkt ist, sich also zum Beispiel zu wenige oder zu gering bewegliche Spermien im Ejakulat befinden,
  • das Paar keinen Geschlechtsverkehr haben kann,
  • bei der Frau organische Ursachen wie etwa ein verengter Gebärmutterhals festgestellt wurden

Dagegen ist eine heterologe Insemination zum Beispiel dann sinnvoll, wenn

  • der eigene Partner unfruchtbar ist, also zum Beispiel keine Samenzellen hat, oder
  • bei ihm zum Beispiel eine schwere Erbkrankheit festgestellt wurde.

Wie läuft eine Insemination ab?

1. Ermittlung des richtigen Zeitpunkts

Es ist wichtig, dass die IUI kurz vor dem Eisprung oder am Tag des Eisprungs durchgeführt wird. Wann es soweit ist, kann der Arzt mit Ultraschalluntersuchungen und Hormonkontrollen heutzutage sehr genau bestimmen.

2. Sperma optimieren

Bei der IUI kommt kryokonserviertes („tiefgefrorenes“) oder aber frisches Sperma zum Einsatz. Wird Frisch-Sperma verwendet, muss der Partner für die sogenannte homologe Insemination an diesem Tag eine Samenprobe abgeben. Seine Samenflüssigkeit kommt dann ins Labor und wird dort aufbereitet, es werden möglichst viele vorwärtsbewegliche Samenzellen gewonnen.

3. Einführen der Samenflüssigkeit – die eigentliche Insemination

Die aufbereitete Samenflüssigkeit führt der Arzt dann über einen weichen Katheter direkt in die Gebärmutterhöhle der Frau ein, daher spricht man von einer intrauterinen Insemination (IUI). Dies dauert nur wenige Minuten, der Vorgang ist unkompliziert.

Hormonelle Stimulation steigert die Chancen bei der Insemination

Die Insemination kann im natürlichen Zyklus der Frau (Spontanzyklus) durchgeführt werden. Die Erfolgsaussichten steigen aber etwas an, wenn die die Reifung der Eizellen durch niedrig dosierte Hormonpräparate unterstützt wird, dadurch wird der Eisprung gezielt initiiert.

Welche Erfahrungen gibt es hinsichtlich der Erfolgsquote bei IUI in Frankfurt?

Mehrere Faktoren spielen für die individuellen Erfolgsaussichten eine Rolle. Dazu gehören das  Alter der Frau, ihr körperlicher Zustand, die Spermienqualität des Partners sowie eine eventuelle begleitende Hormonstimulation.
Nicht viele Frauen werden bei der ersten Besamung schwanger. Die Chance, dass es klappt, liegt zum Beispiel bei einer homologen Insemination zwischen fünf und zwölf Prozent. Durch mehrere Versuche werden die Erfolgsquoten erhöht.

Die Risiken sind bei einer Insemination ohne hormonelle Stimulation sehr gering. Durch die Verwendung von ultraweichen und sehr flexiblen Kathetern kann eine Verletzung der Gebärmutter durch die Insemination praktisch immer vermieden werden.


Wurde eine Hormonbehandlung durchgeführt, kann es zu einer Mehrlingsschwangerschaft kommen. In der vor der Insemination durchgeführte Ultraschalluntersuchung können jedoch die Anzahl und Größe der Eibläschen gut erfasst und damit das Mehrlingsrisiko relativ sicher abgeschätzt werden. Sind mehrere große Follikel vorhanden, wird die Patientin darüber informiert und der Zyklus ggf. abgebrochen.
Des weiteren können die Hormonpräparate den Körper belasten, und sehr selten kann es zu einem sogenannten Überstimulationssyndrom kommen. Dabei treten zum Beispiel Übelkeit, starke Bauchschmerzen, Atemnot oder Flüssigkeitsansammlungen im Bauch auf. Diese Komplikationen sind selten – im Rahmen Ihres Gespräches vor der Behandlung wird Ihnen Ihr VivaNeo-Spezialist von dem VivaNeo Kinderwunschzentrum Frankfurt die Behandlung sowie mögliche Risiken und Nebenwirkungen individuell erläutern.

 

 

Was bezahlt die Krankenkasse?

Meist übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland 50 Prozent der Kosten für den Eingriff. Allerdings nur unter ganz speziellen Voraussetzungen und für eine begrenzte Anzahl von Versuchen. Diese Rahmenbedingungen sind jedoch von Land zu Land unterschiedlich.

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