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Wie erfolgt der Blastozystentransfer? Beratung im Kinderwunschzentrum Frankfurt

Unter einem Blastozystentransfer versteht man einen Embryotransfer, bei dem ein oder mehrere Embryonen übertragen werden, die sich in einem sehr fortgeschrittenen Entwicklungsstadium, dem sogenannten Blastozystenstadium, befinden. Dieses ist üblicherweise am fünften Tag nach der Follikelpunktion erreicht.

Nachdem der Arzt die Eizellen aus einem Eierstock (Follikelpunktion) entnommen hat, werden sie im Labor befruchtet. Dies geschieht in der Kinderwunschpraxis entweder durch eine normale In-vitro-Fertilisation (IVF) oder durch eine intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Im VivaNeo Kinderwunschzentrum Frankfurt beraten wir Sie zu der für Sie besten Methode.

Bereits unmittelbar nach der Befruchtung beginnt eine Eizelle, sich zu teilen und zu einem Embryo zu entwickeln. Man spricht

  • am ersten Tag vom Vorkernstadium (befruchtete Eizelle: Pronucleus- oder PN-Stadium),
  • am zweiten Tag vom Zwei- bis Vierzellstadium,
  • am dritten Tag vom Achtzellstadium,
  • am vierten Tag vom Beerenstadium oder einer Morula und
  • am fünften Tag von einer Blastozyste.

Für gewöhnlich setzt der Arzt zwei bis drei Tage nach der Eizellentnahme ein oder mehrere Embryonen in die Gebärmutter der Frau ein. Diesen Vorgang bezeichnet man als Embryonentransfer.

Heutzutage können sich die Embryonen im Brutschrank dank verbesserter Zellkulturmedien jedoch auch bis zum fünften Tag, also bis zum Blastozystenstadium, entwickeln (Blastozystenkultur). Überträgt der Arzt solche weiterentwickelten Embryonen in die Gebärmutter der Frau, spricht man vom Blastozystentransfer, einer Methode, zu der Sie sich im VivaNeo Kinderwunschzentrum in Frankfurt eingehend beraten lassen können

Blastozystentransfer-Beratung Frankfurt: Was sind die Vorteile?

  •  Identifizierung von Embryonen mit Entwicklungspotential möglich

Nur 20% bis 30% der befruchteten Eizellen entwickeln sich überhaupt zu Blastozysten. Erreicht ein Embryo dieses Stadium, kann man auf eine höhere Einnistungsrate hoffen.

  •  Der Zeitpunkt des Blastozystentransfers ist ideal

Wie bei einem Blastozystentransfer, so erreicht auch bei einer natürlichen Schwangerschaft der Embryo erst etwa am fünften Tag nach der Befruchtung die Gebärmutterhöhle, wo er sich einnistet. Man geht davon aus, dass die Gebärmutterschleimhaut an diesem Tag besonders aufnahmefähig ist – der Zeitpunkt ist also perfekt.

Rechtliche Hintergründe: das Embryonenschutzgesetz

In Deutschland dürfen nach dem Embryonenschutzgesetz nur maximal drei befruchtete Eizellen bis zum Blastozystenstadium im Brutschrank heranreifen. Außerdem untersagt das Embryonenschutzgesetzt eine Selektion von Embryonen.

Welche der befruchteten Eizellen für einen Blastozystentransfer infrage kommen, wird bereits innerhalb des ersten Tages nach der Befruchtung, im sogenannten Vorkern- beziehungsweise Pronucleusstadium (PN-Stadium), entschieden. Zu diesem Zeitpunkt sind die Zellkerne von Ei- und Samenzellen noch nicht miteinander verschmolzen, das heißt, es handelt sich bei diesen Zellen noch nicht um Embryonen. Überzählige befruchtete Eizellen im PN-Stadium können eingefroren werden (Kryokonservierung).

Was zahlt die Kasse?

Die Kosten für das PN-Scoring und die Blastozystenkultur werden von den Krankenkassen nicht übernommen. Für die IVF- und die ICSI-Behandlung hingegen übernehmen die gesetzlichen Kassen in der Regel die Hälfte der Kosten – allerdings nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen und für eine beschränkte Anzahl an Versuchen.

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