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IVF – eine Standardmethode der Reproduktionsmedizin in Ihrem VivaNeo Kinderwunschzentrum Düsseldorf

Unter „In-vitro-Fertilisation“ (IVF) versteht man eine Form der sogenannten assistierten Befruchtung. Dabei verschmelzen Samen- und Eizelle nicht im weiblichen Körper, sondern im Labor im Reagenzglas. Daher hat die Methode auch ihren Namen, denn "in vitro" bedeutet "im Glas". Das Verfahren der In-vitro-Fertilisation, kurz IVF,wird in unserem VivaNeo Kinderwunschzentrum Düsseldorf durchgeführt. Gerne beraten wir Sie hierzu umfassend und kompetent. 

 

 

Wann ist eine In-vitro-Fertilisation in der VivaNeo Kinderwunschpraxis Düsseldorf sinnvoll?

Eine IVF bietet sich zum Beispiel an

  • wenn die Eileiter der Frau verschlossen sind oder ganz fehlen (tubare Sterilität),
  • wenn die Spermaqualität des Mannes nicht ausreichend ist,
  • wenn eine Absiedelung von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle (Endometriose) vorliegt sowie auch
  • wenn bei der Abklärung keine Ursache für die Sterilität gefunden wird (idiopathische Sterilität).

Was passiert bei einer In-vitro-Fertilisation in Ihrer VivaNeo IVF-Klinik Düsseldorf?

1. Erster Schritt: hormonelle Stimulation

Die Erfolgsaussichten bei einer IVF steigen deutlich an, wenn mithilfe einer Hormonbehandlung mehrere Eizellen gleichzeitig zur Reifung gebracht werden. Ist dies nicht mehr möglich oder nicht gewünscht (höhere Lebensphasen, eingeschränkte Eizellreserve, erhöhte Hormonempfindlichkeit), können IVF-Zyklen auch mit nur einer oder einigen wenigen Eizellen durchgeführt werden. Dies wird als „Mmild-stimulation-IVF“ bezeichnet.

2. Absaugen und Vorbereitung der Eizellen

Sobald die Eizellen reif sind, entnimmt der Arzt sie unter Ultraschallmonitoring mit einer zarten Nadel aus den Eierstöcken, er führt die Follikelpunktion durch. Das dauert in der Regel nur wenige Minuten. Auf Wunsch kann die Frau dabei eine leichte Sedierung bekommen. Die entnommenen Eizellen werden dann für die Befruchtung vorbereitet, auch dies geschieht in Ihrem VivaNeo-Speziallabor.

3. Spermaabgabe des Mannes

Auch die Spermien aus der Samenprobe des Mannes werden im Labor aufbereitet. Dabei werden die beweglichen von den unbeweglichen und den nicht lebensfähigen Spermien getrennt. Hat der Partner keine Spermien im Ejakulat, so kann oftmals Material aus einer Hodenbiopsie (TESE) verwendet werden. Fehlen befruchtungsfähige Samenzellen ganz, dann wird auf Wunsch des Paares kryokonserviertes Samenmaterial aus einer Samenbank (Spendersamen) eingesetzt.

4. Eizellen und Spermien werden im Glas zusammengebracht

Nun werden die aufbereiteten Spermien des Mannes mit den Eizellen der Frau in einem Reagenzglas in einer speziellen Nährlösung zusammengebracht. Die Spermien müssen jetzt selbstständig und ohne weitere Hilfe die Eizellen befruchten. Am Tag nach der Follikelpunktion wird überprüft, ob dieser Vorgang erfolgreich war. Die befruchteten Eizellen entwickeln sich zu Embryonen, die für zwei bis fünf Tage in einem Brutschrank gelagert werden.

5. Embryonentransfer

Der Arzt in Ihrer Kinderwunschklinik Düsseldorf setzt nun in Absprache mit der Patientin die Embryonen entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen in die Gebärmutterhöhle ein, dies wird auch „Embryonentransfer“ genannt. Ihr VivaNeo-Experte verwendet dafür einen weichen Kunststoffkatheter. Der Vorgang ist schmerzfrei und schon nach wenigen Minuten abgeschlossen. Jetzt sollen sich die Embryonen in der Gebärmutterschleimhaut einnisten, dort entwickeln sie sich weiter.

Ob der Eingriff tatsächlich erfolgreich war und Ihr Wunschkind unterwegs ist, zeigt ein Schwangerschaftstest, der etwa zwei Wochen nach dem Embryonentransfer durchgeführt wird.

Was ist ein Überstimulationssyndrom bei IVF und wie oft kommt es vor?

Wie jeder medizinischen Eingriff beinhaltet auch die IVF gewisse Risiken. Alle Komplikationen sind selten. In Einzelfällen können sie aber schwer sein. So kann etwa die Hormonbehandlung manchmal Nebenwirkungen haben, dazu gehört das sogenannte Überstimulationssyndrom. Es ist gekennzeichnet durch Bauchschmerzen, Übelkeit oder auch Atemnot, zudem ist hier das Risiko einer Eileiterschwangerschaft leicht erhöht. 

Wenn Ihr Arzt die Eizellen entnimmt, kann er versehentlich ein Organ verletzen. Und die  Narkose ist niemals ganz risikofrei. Ihr/e behandelnde/r ÄrztIn der VivaNeo Kinderwunschklinik Düsseldorf wird Sie ausführlich über die Chancen und Risiken der IVF-Behandlung aufklären, ihren Verlauf erläutern und die Möglichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft mit Ihnen erörtern.

Zahlt die Kasse die IVF-Behandlung als eine Maßnahme der Reproduktionsmedizin?

Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen in Deutschland unter ganz bestimmten Voraussetzungen meist die Hälfte der Kosten für der IVF, dies ist von Bundesland zu Bundesland etwas unterschiedlich und betrifft auch nur die drei ersten Versuche. Die Kosten für eine Kryokonservierung werden jedoch nicht von den Krankenkassen getragen.

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