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Embryotransfer in Ihrer VivaNeo Kinderwunschpraxis Düsseldorf: Ein besonderer Augenblick

Der Embryotransfer, auch als Rückübertragung oder Retransfer bezeichnet, ist medizinisch gesehen ein sehr einfacher Vorgang. Er ist jedoch für die meisten Paare mit Kinderwunsch ein ganz besonderer Augenblick im Rahmen einer Fruchtbarkeitsbehandlung.

Denn jetzt setzt der VivaNeo-Arzt in Düsseldorf die Embryonen in die Gebärmutter der Frau ein; es ist der Beginn der Schwangerschaft.

Embryonentransfer oder Blastozystentransfer?

Sobald die Eizellen mittels Follikelpunktion aus dem Eierstock der Frau entnommen wurden, werden sie sofort durch eine In-vitro-Fertilisation (IVF) oder eine intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) im Labor befruchtet. Die befruchteten Eizellen kommen einen Brutschrank und beginnen, sich zu teilen. Sie befinden sich

  • am ersten Tag im Vorkernstadium, auch Pronucleus- oder PN-Stadium genannt,
  • am zweiten Tag im Zweizell- bis Vierzellstadium,
  • am dritten Tag im Achtzellstadium,
  • am vierten Tag im Beerenstadium oder Morulastadium und
  • am fünften Tag im Blastozystenstadium.

Es kann sinnvoll sein, den Embryonentransfer am dritten Tag nach der Follikelpunktion durchzuführen, also wenn sich die Embryonen im Achtzellstadium befinden. Man kann aber mit dem Retransfer auch bis zum Blastozystenstadium warten, dies wird auch als Blastozystentransfer bezeichnet.

Was passiert beim Embryotransfer in Ihrer VivaNeo Kinderwunschklinik Düsseldorf?

Nur wenige Minuten werden für den Embryotransfer benötigt. Er ist ein simpler und schmerzfreier Eingriff und kann deshalb ohne Narkose vorgenommen werden. Nach Absprache mit Ihnen als Paar setzt Ihr VivaNeo-Experte ein bis drei Embryonen in die Gebärmutter der Frau ein. Dazu verwendet er einen weichen Kunststoffkatheter.

Die Embryonen sind zu diesem Zeitpunkt für das freie Auge noch kaum zu erkennen. Sie befinden sich in einem winzigen Tröpfchen mit Medium, dieses winzige Tröpfchen wird völlig schmerzlos in die Gebärmutterhöhle gegeben. Wenn die Embryonen in der Gebärmutter sind, können sie sich in deren Schleimhaut einnisten und sich dort weiterentwickeln. Die Frau kann nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen, er erfolgt ambulant.

Was ist das richtige Verhalten nach dem Embryotransfer?

Nach dem Embryotransfer müssen keine speziellen Verhaltensregeln beachtet werden. Am besten ist es, wenn die Patientin in ihren ganz normalen Alltag zurückkehrt. Früher wurden den Frauen nach einem Embryotransfer mehrere Stunden oder gar Tage Bettruhe verschrieben. Neueren Erkenntnissen zufolge hat eine solche Schonung jedoch keinen günstigen Effekt auf die Schwangerschaftsrate oder kann im schlimmsten Fall sogar kontraproduktiv sein, da durch eine lange Immobolisation (Bettruhe) das Thromboserisiko ansteigen kann.

Ob der Embryotransfer wirklich erfolgreich war, hängt vor allem davon ab, ob der transferierte Embryo das Potential zur weiteren Entwicklung aufweist. Ab dem Embryotransfer können Sie als Paar kaum noch Einfluss darauf nehmen, ob der Versuch gelingen wird. Auf Nikotin, Alkohol und andere bekanntlich schädliche Genussmittel sollten Sie jetzt aber selbstverständlich verzichten. Außerdem ist es ratsam, auf einen gesunden Lebensstil zu achten.

Schon zwei Wochen nach dem Transfer erfahren Sie dann beim Schwangerschaftstest, ob die Einnistung des Embryos gelungen und Ihr Wunschkind unterwegs ist.

Embryonentransfer birgt kaum Risiken – Zwillinge sind eher selten

Der Embryonentransfer an sich beinhaltet so gut wie keine Risiken. Nach dem deutschen Embryonenschutzgesetz dürfen pro Zyklus maximal so viele entwicklungsfähige Embryonen entstehen, wie der Patientin übertragen werden sollen (höchstens drei).

Der Transfer von zwei idealen Embryonen führt nach IVF-Therapie bei Frauen unter 30 Jahren in 44% der Fälle zu einer Schwangerschaft, bei Frauen über 40 Jahren in etwa 27%. etwa 27%. Dabei erwarten etwa 22% der Schwangeren Zwillinge.

Eine Übertragung von drei Embryonen führt bei bis zu 27% der Schwangeren zu Zwillingen, bis zu 4% bekommen Drillinge. Eine Mehrlingsschwangerschaft kann aber für die Frau und für die Kinder gefährlich sein. Sie gilt daher als Risikoschwangerschaft. Vor allem eine Drillingsschwangerschaft sollte man daher unbedingt vermeiden. In Ländern mit selektiver Blastozystenkultur wird aus diesem Grund immer häufiger nur ein Embryo pro Transfer in die Gebärmutterhöhle übertragen. Nur bei geringer Schwangerschaftschance wird dann ein Mehrfachtransfer von Embryonen erwogen.

Kommt durch den Embryotransfer eine Schwangerschaft zustande, kann durch das von der Schwangerschaft gebildete Schwangerschaftshormon (hCG) ein sogenanntes Überstimulationssyndrom auftreten: Die Eierstöcke können sich vergrößern und es kann zu Wassereinlagerung in den Bauch- und Brustraum kommen. Im ungünstigsten Fall kann ein Krankenhausaufenthalt notwendig sein. Ihr VivaNeo-Team in Düsseldorf wird Sie zu diesen Themen individuell beraten. Dabei wird Ihr Arzt selbstverständlich Ihre persönlichen Umstände und Fragen berücksichtigen.

Kann man überzählige Embryonen kryokonservieren lassen?

Glücklicherweise sind überzählige Embryonen, die nicht für Folgeversuche benötigt werden, eine seltene Ausnahme. Fehlt nach einem Embryotransfer der Anstieg des Schwangerschaftshormones (negativer Schwangerschaftstest), ist es für die Patientin von Vorteil, auf kryokonservierte (Prä-)Embryonen zurückgreifen zu können. Sie muss dann keine erneute Stimulationsbehandlung und Follikelpunktion vornehmen lassen.

Obwohl es normalerweise in Deutschland nach dem Embryonenschutzgesetz nicht gestattet ist, Embryonen einzufrieren (Kryokonservierung), kann es doch Ausnahmen geben: Es kann sein, dass ein Embryonentransfer im Einzelfall aus bestimmten Gründen nicht erfolgen kann. Dann – und nur dann – dürfen manchmal die überzähligen Embryonen für einen weiteren Versuch aufbewahrt werden.

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