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Immunologie

Wenn die Kinderwunschbehandlung nicht klappt...

Trotz sehr effektiver Behandlungsmöglichkeiten führt nicht jede Kinderwunschbehandlung zum gewünschten Erfolg. Die Gründe hierfür sind vielfältig und in 50 % der Fälle unbekannt. Erwiesen ist jedoch, dass das mütterliche Abwehrsystem den Embryo für eine erfolgreiche Schwangerschaft tolerieren muss (Immuntoleranz). Liegt eine Störung dieses sehr komplexen Austauschs zwischen Embryo und mütterlichem Abwehrsystem vor, kann die Kinderwunschbehandlung nur erschwert zu einer Schwangerschaft führen und/oder es drohen im Schwangerschaftsverlauf Fehlgeburten.

 

Diagnostik

Im Rahmen dieser Sprechstunde führen wir neben einer ausführlichen Analyse und Besprechung eine umfassende Diagnostik durch. Abhängig von der individuellen Situation werden genetische, infektiöse, endokrine, hämostasiologische, uterine und immunologische Auffälligkeiten abgeklärt. Nach der Auswertung aller Befunde sprechen wir individuelle Therapieempfehlungen aus.

 

Therapie

In unseren Kinderwunschzentren haben wir langjährige sehr gute Erfahrungen u. a. mit der Gabe von Immunglobulinen (IVIg) gemacht und damit bereits mehreren hundert Patientinnen zu einer erfolgreichen Schwangerschaft verholfen.

Bei Patientinnen mit Implantationsversagen in der IVF-/ICSI-Behandlung startet die Behandlung bereits vor dem Einsetzen des Embryos. Bei Patientinnen mit wiederholten Fehlgeburten ohne künstliche Befruchtung beginnt die Infusionsbehandlung mit dem positiven Schwangerschaftstest.

Die Infusionen mit IVIg werden bis zur 24. SSW mit 3-wöchigem Abstand verabreicht. Danach lassen die immunologischen Interaktionen im Mutterkuchen nach, so dass keine weiteren Infusionen erforderlich sind.

Die intravenösen Immunglobuline (IVIg) kommen hier im Off-Label-Use zum Einsatz, d. h. sie werden üblicherweise bei anderen immunologischen Erkrankungen angewendet. Für die immunologischen Auffälligkeiten in der Kinderwunschtherapie gibt es derzeit weltweit keine speziell zugelassen Medikamente.

Vor dem Start der Immuntherapie sollten alle anderen Erkrankungen und Veränderungen, die zu Schwangerschaftsstörungen führen können, behandelt worden sein.

 

Chancen

Nach unseren Erfahrungen verdoppeln sich die Schwangerschaftsraten durch die Immuntherapie bei Implantationsversagen in der IVF-/ICSI-Behandlung, verglichen mit unbehandelten Frauen (Altersgruppe bis 35 Jahre). Die Geburtenraten steigen signifikant an.

Bei Patientinnen mit wiederholten Fehlgeburten lässt sich das Risiko einer weiteren Fehlgeburt durch die Immuntherapie deutlich verringern.

Somit steht mit der Immuntherapie ein weiterer wichtiger Baustein zur Verbesserung der Chancen einer Kinderwunschbehandlung zur Verfügung.

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