Wir sind für Sie da!

Öffnungszeiten:
Mo-Sa: 8.00 - 16.00

Telefon Sprechzeiten:
Di: 16.00 - 20.00
So: 8.00 - 15.00

Vereinbaren Sie einen Termin:
Kontaktformular ausfüllen
✉ aarhus[at]vivaneo.dk
+45 86 27 76 26

Füllen Sie hier vorab die elektronische Patientenakte aus!

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr Weg zu uns!

Befruchtung und Transfer von Eizellen

Die Befruchtung und der Transfer der Eizellen erfolgt in mehreren Schritten.

Tag 0 — Eizellentnahme, Aufbereitung der Samenzellen und Befruchtung der Eizellen

Der Arzt entnimmt mit einer feinen Nadel die Flüssigkeit aus den Follikel. Die Flüssigkeit und ggf. enthaltene Eizellen werden an den Bioanalytiker im Labor geliefert. Dort wird die Flüssigkeit mithilfe eines Mikroskops auf das Vorhandensein einer Eizelle untersucht. Das Labormikroskop ist mit einer Videokamera verbunden. Sie können daher auf Wunsch miterleben, wie Eizellen gefunden werden.
Die Eizellen werden in einer Schale mit Nährlösung, die die zuvor aufbereiteten Samenzellen enthält, kultiviert und danach in einem Inkubator (eine Art Wärmeschrank mit 37 °C) aufbewahrt, bis sie befruchtet werden.

Tag 1

Etwa 16–18 Stunden nach der Eizellentnahme ist zu erkennen, ob eine Befruchtung der Eizellen stattgefunden hat. Durchschnittlich gelingt dies bei ca. 70–80 % der Zellen. Die Befruchtung ist an den zwei Vorkernen ersichtlich: der eine Vorkern von der Eizelle der Frau, der andere von der Samenzelle des Mannes. Die Vorkerne enthalten Chromosomen mit dem Erbgut.
Es kann vorkommen, dass in einer Eizelle drei Vorkerne enthalten sind. Die Eizelle ist dann fehlbefruchtet und enthält einen Chromosomensatz zu viel. In einem solchen Fall wird die Eizelle entsorgt. Eine Ursache für die Fehlbefruchtung kann sein, dass zwei Samenzellen gleichzeitig in die Eizelle eingedrungen sind oder die Eizelle bereits bei der Eizellentnahme „krank“ war.

 

 

Tag 2-3: Eizelltransfer und Assisted Hatching

Zwei Tage nach der Eizellentnahme kontrollieren wir, ob sich die befruchteten Eizellen in 2–4 Zellen geteilt haben. Hat die Teilung eingesetzt, wird die Eizelle als Embryo bezeichnet.
Das Labor bewertet aufgrund der Anzahl der Zellen und der Geschwindigkeit sowie des Zeitpunkts der Teilung die Qualität der Embryonen.

Tag 2: 4-Zeller

Tag 3: 8-Zeller

Bei normaler Entwicklung des Embryos wird sie am zweiten Tag 2–4 Zellen enthalten, an Tag drei 6–8 Zellen, an Tag fünf etwa 100–150 Zellen. Von nun an wird der Embryo als Blastozyste bezeichnet. An Tag fünf oder sechs durchbrechen die Zellen die sie umgebende Schutzhülle, genannt Zona pellucida. Dieser Prozess, bei dem sich die Eizelle aus der Außenhülle befreit, wird als Hatching bezeichnet. Das Hatching ist notwendig, damit sich die Eizelle in der Gebärmutter einnisten kann und die Schwangerschaft beginnt.

Die Eihülle sorgt dafür, dass nur eine Samenzelle in die Eizelle dringen kann. Man hat erkannt, dass die Eizellen bei der Entnahme und der Kultivierung außerhalb des Mutterleibs kompakter und fester werden. Diese Veränderung kann die Fähigkeit der Eizelle, aus der Hülle zu schlüpfen und sich somit in der Gebärmutter einzunisten, negativ beeinflussen. Das kann im Labor behoben werden. Dieser Vorgang wird als Assisted Hatching bezeichnet. Erfahren Sie mehr zum Assisted Hatching.
Nach einer Bewertung der einzelnen Embyonen werden das Embryo oder die Embryonen ausgewählt, die zurück in den Mutterleib transferiert werden sollen. Am Tag vor dem Eizelltransfer informieren wir Sie über die Anzahl geteilter Embryonen und deren Qualität.
Sie können die Entwicklung Ihrer Embryonen auf einem kleinen Film auf dem iPad verfolgen.

Eizellentwicklung Tag 3

Sind nach dem Eizelltransfer weitere befruchtete Eizellen vorhanden, beurteilen wir, ob diese weiter kultiviert werden können. Für den Fall, dass sich die Eizellen zu Blastozysten entwickeln, können wir deren Einfrieren anbieten.
Nach derzeitiger Gesetzeslage können wir Blastozysten für fünf Jahre einfrieren. Jedoch überleben nicht alle Blastozysten das Auftauen. Aus diesem Grund werden Blastozysten vor dem Transfer aufgetaut. Dadurch können wir bewerten, ob sie den Prozess überlebt haben und zum Transfer in den Mutterleib geeignet sind.

Tag 5:

Blastozystenkultivierung

Ciconia bietet die Kultivierung der befruchteten Eizellen bis zum Blastozystenstadium an. Es handelt sich dabei um das letzte Stadium der Eizelle, bevor sich diese in der Gebärmutterschleimhaut einnistet.
Eine Blastozyste ist eine Eizelle, die fünf Tage nach der Befruchtung beginnt, zwei verschiedene Zelltypen und einen flüssigkeitsgefüllten Hohlraum innen zwischen den Zellen zu entwickeln. Aus den Zellen direkt unter der Außenhülle entwickelt sich der Mutterkuchen, der kleine, feste Zellklumpen wird zum Fötus.
 
Am fünften Tag wächst die Blastozyste. Die Zellen, die unter der Eihülle liegen, pumpen Flüssigkeit in den Hohlraum. Dabei steigt der Druck, sodass sich die Eihülle (Zona pellucida) schließlich öffnet (hatcht) und sich jetzt in der Gebärmutter einnisten kann.

Wer kann diese Behandlung erhalten?

Sind an Tag zwei oder drei mehrere geeignete Eizellen vorhanden, kann man entscheiden, ob die Eizellen bis zu fünf Tage weiter kultiviert werden sollen. Bei diesem Vorgang wird sichtbar, dass einige der Eizellen in ihrer Entwicklung stagnieren. Durch diese Beobachtung können wir die passende Eizelle für den Transfer in den Mutterleib selektieren und somit die Chance auf eine Schwangerschaft erhöhen.

Weitere interessante Themen für Sie

Wir sind für Sie da!

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an uns!

Öffnungszeiten:
Mo-Sa: 8.00 - 16.00

Telefon Sprechzeiten:
Di: 16.00 - 20.00
So: 8.00 - 15.00

Vereinbaren Sie einen Termin:
✉ aarhus[at]vivaneo.dk
☎+45 86 27 76 26
Wir freuen uns auf Ihre Kontaktanfrage!