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Jana

#ivfstrongertogether – unsere Geschichte 

Unsere Geschichte begann am 8. Mai 2017 – dieses Datum werde ich nie vergessen. Denn an diesem Tag haben wir das Ergebnis vom Urologen bekommen. 90% der Spermien sind unbrauchbar. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen, denn mir war sofort klar, was es bedeuten würde. 

Als ich am nächsten Tag in der ersten Kinderwunschklinik anrief und einen Termin im Oktober (OKTOBER!!! Das waren noch ganze FÜNF Monate!!!) bekam, brach die nächste Welt für mich zusammen. Müssen wir wirklich so lange warten, bis wir mit einem Fachmann über die Diagnose sprechen können? Dass dies ein Zeichen dafür sein könnte, dass wir nicht alleine dastehen, sondern dass es vielen so ergeht, kam mir zu dem Zeitpunkt noch nicht in den Kopf. Ich wollte einfach nur einen Termin, um unsere Möglichkeiten zu besprechen und das am liebsten morgen. 

Bei der vierten Klinik, die etwas weiter weg war, was für mich zu der Zeit aber keine Rolle spielte, hatte ich Glück – noch im Mai bekamen wir einen Termin zum Erstgespräch. Das erleichterte mich, trotzdem musste ich einfach mit jemandem sprechen. Da fiel mir ein, dass die beste Freundin einer engen Freundin dasselbe Problem hatte und jetzt schwanger war. Also rief ich meine Freundin unter Tränen an – sie konnte mich kaum verstehen, wollte aber Infos besorgen. Leider rückte ihre beste Freundin nicht viele dieser Infos raus, es sei ihr unangenehm darüber zu reden. Wie kann sie so sein, dachte ich mir?! Ich stecke hier in der Krise meines Lebens und weiß nicht weiter und ihr ist es unangenehm darüber zu reden? Ich meine, wir reden hier nicht über Hämorrhoiden oder andere „unangenehme“ Krankheiten.

Das Erstgespräch in der Klinik war wieder sehr ernüchternd, wenn auch hilfreich. Leider kam für uns nur die „Endstufe“, wie wir es nannten, in Frage – die ICSI. Obwohl wir immerhin 10% von 96 Mio. Spermien mit einer ganz guten Qualität hatten, kam keine Insemination in Frage. Uns wurde aber alles gut erklärt und ich hatte absolut keine Angst vor der Behandlung. Ganz im Gegenteil, ich konnte es kaum erwarten, dass es endlich losging. Leider mussten wir aber noch 3 Monate warten, da wir zunächst die Krankenkasse wechseln mussten. Unsere neue Kasse übernimmt 100% der Kosten, wenn beide Partner dort versichert sind. 

Im August ging es dann endlich los. Ich vertrug die Spritzen gut und es war absolut kein Problem für mich, die Spritzen selbst zu setzen – das Pflaster nach einer Blutentnahme abzuziehen ist für mich ein weitaus größeres Problem. Ich freute mich also auf jeden Morgen, an dem ich mir die nächste Spritze setzen durfte. Freute mich über jede leerer werdende Medikamentenpackung. Und natürlich über jeden Termin in der Kiwu. 

Ich hatte eine leichte Überstimulation und dadurch ein kleines Bäuchlein – könnte man sich dran gewöhnen, fand ich. Wie sehr wünschte ich mir, dass das Bäuchlein aus anderen Gründen kam… Die Punktion von 18 Eizellen verlief gut. Für meinen Mann war es schlimm, zu sehen, wie ich in den OP geschoben werde, immer der Gedanke „nur wegen mir muss sie da durch“ im Hinterkopf. Auch der Transfer 3 Tage später war unproblematisch, ich merkte nichts und freute mich auch hier über den nächsten Schritt. 

Der aufregendste Tag war der Tag des Tests. Wir mussten ganze 2 Stunden auf das Ergebnis warten. Als der Arzt uns aufrief und einfach nur den Kopf schüttelte, wussten wir direkt Bescheid. Die nächste Welt, die zusammenbrach… Klar, die Wahrscheinlichkeit, dass es beim 1. Versuch klappt, ist gering (man sagte uns ca. 30-35%), aber trotzdem war die Hoffnung soooo groß. Das mussten wir erst mal verdauen, aber Aufgeben kam nicht in Frage. Auch eine „Pause“ kam nicht in Frage. Ich wollte sofort weitermachen, und zwar mit 3 statt mit „nur“ 2 Embryos. 

Gesagt, getan. Dadurch, dass wir 8 befruchtete Eizellen einfrieren konnten, ging der nächste Versuch ganz schnell. Das Schlimmste war wieder der Tag des Bluttests. Dieses Mal war es noch schlimmer, denn als wir in das Zimmer des Arztes kamen, schüttelte er nicht direkt wie beim letzten Mal den Kopf, sondern streckte uns die Hand entgegen. Wir verstanden das als „Herzlichen Glückwunsch“. Leider war es nur „Hallo“, denn direkt darauf kam das bekannte Kopfschütteln. Ein Kopfschütteln wie im Film – wenn der Arzt aus dem OP kommt und den Angehörigen sagt, dass er alles in seiner Macht stehende versucht hat. FURCHTBAR!!! 

Dieser Punkt war der Tiefpunkt unserer Behandlung. Ich sagte direkt zu meinem Mann „Es wird nie klappen“. Leider war ich danach auch sehr kalt zu ihm – was gar nichts mit ihm zu tun hatte, sondern einfach mit meiner unendlichen Enttäuschung. Und meiner unendlichen Angst, dass sich mein bzw. unser Lebenstraum niemals erfüllen würde. 

Wir hatten noch 3 weitere Eizellen auf Eis und haben diese im 3. Versuch alle einsetzen lassen. Ich wusste, dass der nächste Versuch sehr lange dauern würde, schließlich stand Weihnachten vor der Tür und wir mussten wieder mit der Downregulierung und der Spritzerei beginnen. Aber ich hatte schon beim 3. Versuch keine Erwartungen mehr, war niedergeschlagen und leer. 

Zum eigentlich aufregendsten Termin, dem Bluttest, fuhr ich diese Mal alleine. Ich wollte auch nicht in der Klinik auf das Ergebnis warten – dass es wieder mal nicht geklappt hatte, könnten sie mir auch am Telefon sagen… Als das Telefon dann endlich klingelte (ein wenig aufgeregt ist man natürlich trotzdem) und uns die liebe Dame sagte, dass es gut aussehe und ich schwanger sei (SCHWANGER! ICH!!!), konnten wir unser Glück nicht fassen. Uns liefen die Tränen und als wir auflegten, fragten wir uns: Hat sie das gerade wirklich gesagt??? Ich bin s-c-h-w-a-n-g-e-r?? Selbst heute klingt es noch komisch zu sagen „Ich bin schwanger“ – habe ich doch schon fast geglaubt, dass ich diesen Satz niemals sagen würde!

Wir hatten unsere engsten Freunde eingeweiht. Denn uns beiden war es nicht unangenehm, über das Thema zu sprechen, ganz im Gegenteil, es tat uns gut. Zumal ich mich zu der Zeit eh nicht hätte verstellen können. Also riefen wir nacheinander all unsere Freunde an und erzählten von dem positiven Ergebnis. Noch immer konnten wir unser Glück nicht fassen. 

Als wir dann schon 1 Woche später zum Ultraschall kommen sollten, ging wieder eine Welt unter – dieses Mal war es wirklich die schlimmste Situation während der ganzen Behandlung. Denn der Arzt sah beim Ultraschall NICHTS. Wir waren geschockt. Noch im Auto hatten wir darüber gesprochen, dass eine Eileiterschwangerschaft bei einer ICSI doch eigentlich nicht passieren könne. Doch genau das sollte nun der Fall sein. Klar, wie hätte es bei unserem Glück auch anders sein können?!? 

Also wieder völlig fertig nach Hause. Später rief die Klinik nochmal an, um uns mitzuteilen, dass der HCG Wert leider nicht so hoch war, wie er hätte sein müssen, was kein gutes Zeichen war, wir aber 2 Tage später nochmal zum Ultraschall kommen sollten. 

Dass diese 2 Tage der blanke Horror waren, kann sich sicher jeder vorstellen. Wider Erwarten war dann doch ein kleines Pünktchen auf dem Ultraschall zu erkennen. Mein Mann und ich guckten uns an und die Tränen liefen. Als der Arzt auf den Knopf drückte und das heiß ersehnte Ultraschallbild kam, flogen Schmetterlinge in meinem Bauch. Er brachte sie aber direkt wieder zum Stillstand, als er sagte, dass wir uns trotzdem große Sorgen machen müssten, dass diese Schwangerschaft intakt sei. Der Embryo sei definitiv entwicklungsverzögert und 2 Tage seien in diesem frühen Stadium extrem viel. Er gebe uns maximal 20%, dass die SS in Takt sei. 20%??? Das ist ja quasi nichts!?

Da standen wir nun, mit unserem heiß ersehnten Ultraschallbild, unserem kleinen Pünktchen. Völlig durch den Wind. Was sollte das alles bedeuten? Wie sollten wir nur mit der Situation umgehen? 

3 Tage später vereinbarte ich einen Termin in einer anderen Kiwu. Uns gefiel das alles nicht und wir fühlten uns hilflos. Der neue Arzt nahm sich viel Zeit, hörte sich unsere Geschichte an und schaute auf unser Pünktchen. Alles soweit normal, aber wir müssten abwarten, ob 3 weitere Tage später ein Herzchen zu sehen sei. 

Wieder warten. Wieder hoffen und bangen. Wir liefen auf dem Zahnfleisch. Unser komplettes Leben drehte sich gerade nur noch um dieses eine Thema. Immer dachten wir, wir hätten den Höhepunkt an Unerträglichkeit erreicht, da wurde es getoppt. Denn der Termin, der nun endgültig „hopp oder top“ sagen sollte, war einfach furchtbar aufregend. Wir starrten wie gebannt auf den Monitor des Ultraschallgeräts und direkt als ein Bild zu sehen war, war auch ein kleines Flackern zu sehen – das HERZ!!! Oh mein Gott, was für ein Moment. Da schlägt tatsächlich ein kleines Herz in mir!!! 

Natürlich blieben die 20% im Hinterkopf, aber wir versuchten uns zu entspannen. Von Genießen kann keine Rede sein, die Angst überwog. Wir hatten einige Kontrolltermine, später dann auch bei meiner „normalen“ Gyn – wie schön das Wort normal in diesem Zusammenhang ist! Was soll ich sagen… Ich bin nun in der 15. SSW, mein Bäuchlein wächst und in nur 5 Wochen haben wir schon Halbzeit. Auch wenn es zwischendurch noch so aussichtslos aussieht, man darf niemals die Hoffnung verlieren! 

Die #ifvstrongertogether Kampagne finde ich großartig, endlich! So ein Austausch mit „Gleichgesinnten“ hat mir auf unserem Weg sehr gefehlt. Meine Geschichte darf gerne geteilt werden und ich gebe gerne jedem Betroffenen jede Information, die ich habe. Ihr seid nicht allein!!!

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