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Christina

Liebes VivaNeo Team,

gerne berichte ich über mich und meinen Weg bis zum heutigen Tag. Der Einfachheit halber fasse ich die anamnestischen Daten und die Krankengeschichte etwas kürzer, finde es aber absolut bedeutend, da jede Frau / jedes Paar eine andere, absolut individuelle Vorgeschichte hat/haben und deshalb vor den Begriffen „Kinderlosigkeit“ und „Unfruchtbarkeit“ stehen.

Heute bin ich fast 32 Jahre alt, glücklich verheiratet, leider nach 6 negativen IVF´s noch kinderlos und blicke auf 11 Jahre zurück, in denen ich mir bewusst bin, nur schwer ein Baby auf normalen Wege zeugen zu können.

2007: Es kam zur ersten Bauchspiegelung. Diagnose waren 4 Zysten bis zu 7cm Durchmesser – hierbei Verwachsungen mit dem Darmgewebe – stark verklebter Eileiter links. Rechts schien noch alles recht okay zu sein. Ausschlaggebend für das alles sind HPV Viren, die nie vorher erkannt und demnach nie behandelt wurden. Verklebte Eileiter und Zysten an den Eierstöcken.  

2009: Das Gleiche nochmal. Zysten wurden entfernt/punktiert und Verklebungen gelöst, ABER es wurde etwas anders: Ein wirklich pfiffiger Gynäkologe hatte einen Wahnsinneinfall und verschrieb mir dauerhaft die Pille, sodass es einfach nie zur Periode kommt, auf deren Grundlage sich anscheinend die Zysten bilden. Ich hatte tatsächlich Ruhe :-)

2014: Meine bisherige Pille wurde nicht mehr hergestellt, ich hätte auf eine andere Pille umsteigen müssen. Habe mir dennoch gedacht, dass ich eh nur schwer Kinder bekomme und habe einfach das Verhüterli komplett abgesetzt. Leider mit doofen Folgen :-(

2014: Erneute starke Schmerzen beidseits. Es ging wieder ins Krankenhaus und siehe da: Diesmal war die rechte Seite deutlich mitbetroffen und es baumelte eine riesengroße Zyste mit einem 9,5 cm Durchmesser an meinem rechten Eierstock. Ich wurde direkt dortbehalten und die erste OP am nächsten Morgen war für mich geplant. Als ich aus der Narkose aufwachte, ja da war es irgendwie anders als bei den vorherigen Laparoskopien! Ich hatte 3 Schläuche im Bauch, einen Blasenkatheter und wahnsinnige Schmerzen. Eine Ärztin kam und das war der schlimmste Moment meines Lebens. Sie kam an mein Bett und verzog kaum einen mimischen Muskel, blieb ernsthaft und sagte: Frau S., wir mussten leider aufgrund starker Blutungen, die wir nicht stillen konnten, nach 5 Stunden OP ihren „gesunden Eierstock“ entfernen. Ich muss Ihnen nun sagen, dass Sie nicht mehr auf einem natürlichen Weg Kinder bekommen können. Sie haben recht viel Blut verloren und blablabla.... Sie hat mir damals noch ein paar Fakten gesagt, diese sind aber leider an mir vorbeigegangen. Ich fiel in ein Loch, etwas ungläubig, noch unsicher es richtig verstanden zu haben. Die Ärztin drehte sich um und verließ das Zimmer. So, nun lag ich dort und hatte die OP mehr schlecht als recht überstanden und einen Eierstock weniger. 

Beruflich arbeite ich seit 2009 als Logopädin. Wer diesen Beruf kennt weiß, dass man dort in einer freien Praxis hauptsächlich kindliche Sprachstörungen behandelt. Seit 2009 arbeitete ich bei dem gleichen Arbeitgeber. Es fiel mir schon immer sehr schwer, emotional mit Kindern umzugehen, bei denen mir bewusst war, dass dort im Background kein liebevolles, förderndes Familienleben stattfindet. 

Im gleichen Jahr lernte ich meinen Mann kennen und lieben. Und wir heirateten. Bevor ich ihn kennengelernt habe, musste ich leider auch die ein oder andere Enttäuschung erleben. Da ich immer sehr offen damit umging, dass ich gerne Kinder hätte, aber es nur mit ärztlicher Unterstützung oder ggf. gar nicht möglich ist, haben mich Männer durchaus gemieden. Eine lange Beziehung ging daher in die Brüche, ein weiteres Kennenlernen endete dann mit der Information, dass er lieber eine Frau sucht, die auf natürlichem Wege schwanger werden kann. Doch 2015 kam der Traummann, dem dies entweder zu diesem Zeitpunkt einfach egal oder noch nicht wirklich klar war, welcher Weg mal auf ihn zukommen würde. 

2016 wurde es aber leider wieder so extrem mit den Zysten, dass mein Gynäkologe mir empfahl nun langsam mal die Kinderplanung anzugehen, da er nicht sieht, dass der linke Eierstock noch lange durchhält. Mit dieser Information habe ich dann meine junge Beziehung auf eine spannende Reise geschickt. Da ich seit Jahren schon wusste, dass ich mich einmal bei einem Kinderwunschzentrum vorstellen werde, wusste ich schon über die Zentren in meiner Umgebung Bescheid. Ich entschied mich für die kürzeste Strecke und vereinbarte einen Ersttermin Anfang Oktober 2016. Wir heirateten im Oktober 2016 und begannen im Januar 2017 mit unserer ersten IVF. Ach ja und natürlich der Krankenkassenwechsel wurde arrangiert um die 3 Versuche nicht selber zahlen zu müssen. Ich muss sagen, dass ich absolut erschreckt war über diese gesamte Medikation, die Termine und der Masse und Bürokratie rund um das Thema "Wir bekommen ein Baby". 

Auf der Arbeit habe ich die Entscheidung getroffen, meine Vorgesetzten einzuweihen, da es mir sonst nicht im Geringsten möglich gewesen wäre, alle Termine wahrnehmen zu können. Zudem wurde es immer schwerer, meine Kindertherapien durchzuführen. Der Wunsch nach einem eigenen Baby war nun so groß, dass alle Themen mit Kindern ein absolut sensibles Thema wurden. Anfänglich war es klasse – die Unterstützung war so toll, das Verständnis enorm. Ich hatte sogar die Möglichkeit Patienten zu tauschen und nur die Erwachsenentherapie zu übernehmen. Habe immer spontan Urlaub nehmen können, wirklich klasse.

Die erste Stimulation war der pure Emotionswahnsinn. Anscheinend reagiere ich wahnsinnig stark darauf – ich habe noch nie so viel geweint wegen Belanglosigkeiten. Wutausbrüche und Freudentränen innerhalb weniger Minuten. Es folgten Renovierungsarbeiten, da mir alles nicht mehr gefiel, Streitereien aber auch kuschelige Momente in denen man sich gegenseitig Hoffnung machte. Zusammenfassend verlief im ersten Frischversuch alles hervorragend. Mein Mann setzte mir die kleinen Spritzen jeden Morgen, ich nahm fleißig alles andere ein – natürlich vaginal – sodass man unerotischer Weise auf Slipeinlagen angewiesen war. Ja Entschuldigung, aber auch das gehört leider dazu und begleitet einen unangenehmerweise. Man setzt es immer unter den Punkt "was tut man nicht alles für sein Glück?". Zudem verzichtet man auf sämtliche Intimitäten während dieser Zeit. In der Phase der Spritzen hat man gar keine Lust, da der Bauch so sehr drückt. Nach Punktion darf man vaginal diese netten Tabletten einführen, dadurch hat man auch wenig Reiz auf "Liebe machen" und nach Transfer, ja da darf man auf ärztliche Verordnung brav für 14 Tage verzichten. Summa summarum verzichtet man bereits knapp 5 Wochen. 

So. Die erste Punktion und der erste Transfer standen an und zum ersten Mal ging es darum, Entscheidungen zu treffen über Dinge, mit denen wir uns nie zuvor befasst hatten: Blastozystenkultur, Embryoglue, Kryokonservierung, Scratching und, und, und… 

Der Tag der ersten Punktion rückte näher. Vollnarkosen sind leider nicht meine Leidenschaft und nach der letzten im Jahr 2014 leider auch mit einem negativen Ergebnis verbunden. Ich hatte panische Angst davor, aber alles verlief sehr gut. Mein einer Eierstock hatte 15 Eizellen. Mein Liebster und ich hatten uns zuvor dazu entschlossen, zwei Krümel einsetzen zu lassen, diese als Blastozysten, und den Rest auf Eis zu legen. Zwei wurden eingesetzt und 6 weitere lagen auf Eis.

Da ich mich gerne austausche, aber keinen im nahen Kreis hatte dem ich mich gerne mit dem Thema anvertrauen wollte, habe ich Facebook genutzt und habe tatsächlich eine Gruppe gefunden, in der hunderte Frauen angemeldet sind. Dort habe ich auch durch Zufall jemanden kennen gelernt, direkt in meiner Nähe wohnend. Sie besuchte zu dem Zeitpunkt eine Selbsthilfegruppe in Düsseldorf und fragte mich ob ich nicht auch Interesse daran hätte. Und so kam es, dass ich alle 14 Tage gemeinsam mit ihr in diese Gruppe fuhr, wo ich tatsächlich auf ganz wunderbare Frauen stieß – jede mit ihrer eigenen Geschichte. Aber so wie es nun mal ist, verließen alle, die ich mochte und denen ich mich anvertraute, die Gruppe, da sie das Glück hatten durch künstliche Befruchtung schwanger zu werden. Jedes Mal freute ich mich natürlich, konnte es jedoch für mich kaum ertragen und der Schmerz durch die Sehnsucht – und ggf. auch etwas Neid? – wuchs mit jedem Versuch meinerseits und jeder Schwangerschaft in der Gruppe.

Da ich zuhause nur noch weinte, suchte ich weiterhin eine Therapeutin/ Psychotherapeutin die sich mit dem ThemaKinderlosigkeit auskennt. Dort bin ich aktuell immer noch und wir erörtern immer spontan die Dinge und Fragen die mich beschäftigen. 

Heute, im Februar 2018, habe ich 6 negative IVF´s hinter mir. Davon sind 2 Frischversuche und 4 Kryos. Ich hatte immer super Eizellen, tolle Blutwerte aber nie wurde das durch das alte Zentrum mal genauer angeschaut!

Ich glaube nicht, dass ich hier erwähnen muss, dass man als Frau durch die Hölle geht nach dem Transfer. Die Tage danach bis zum Bluttest sind ein reinster Nervenwirrwarr, ein Auf und Ab der Gefühle – was soll man tun? Man fühlt sich schrecklich, was soll man machen? 1000 Fragen schwirren in einem, soll ich arbeiten, mich ablenken, lieber daheimbleiben und ausruhen und dafür sorgen, dass die Zwerge bloß bleiben wollen? UND ja ... Rauchen... weniger rauchen, gar nicht mehr rauchen wäre natürlich das Beste, aber verdammt, ich habe es noch nicht geschafft aufzuhören (1. Versuch). Welcher Tee war nochmal gut, was soll ich essen? Soll ich überhaupt was anders machen? Aber andere werden auch schwanger und machen nichts anders! Gerne möchte ich meinem Alltag nachgehen, aber auch nicht das investierte Geld aufs Spiel setzen. Auf der Arbeit ist es stressig und die Kindertherapien schlauchen mich so sehr, soll ich mich krankmelden? 

6. und erstmal letzter Versuch war im November 2017. Wir haben es tatsächlich geschafft innerhalb von einem Jahr 6 Versuche durchzuziehen. Bei jedem Versuch habe ich etwas anders gemacht. Mal gearbeitet, mal daheim geblieben, aufgehört zu rauchen, nur noch gesundes gegessen, Unmengen fiesen Tee gesüppelt, Yoga gemacht. Habe mich aber geweigert zusätzlich Geld auszugeben wie Akupunktur, TCM etc.

Mein behandelnder Arzt, ein ganz toller Mensch und wirklich grandioser Arzt meiner Meinung nach, hat uns immer sehr gut beraten, war immer für mich auch spontan erreichbar, hat sich mehrfach zu einem Ultraschall hinreißen lassen, immer wenn ich Schmerzen hatte. Man fühlte sich einfach pudelwohl und vollkommen gut aufgehoben. Dennoch ist es gerade ein Rätsel, welche Kräfte ich mobilisieren konnte um das alles durchzustehen. Ich bin so unendlich dankbar, dass ich einen so tollen Mann an meiner Seite habe, der all das mit mir durchsteht und weiterhin eine so wahnsinnig positive Lebenseinstellung hat und mir jedes Mal wieder auf die Beine hilft. 

Leider habe ich meinen tollen Beruf verloren, da ich nicht mehr in der Lage war, meine Aufgaben zu meistern und für meine Kollegen da zu sein. Im beidseitigen Einvernehmen habe ich dann die Kündigung bekommen, wurde 2 Monate arbeitslos und musste mich zusätzlich damit befassen, eine neue Arbeit zu finden. Diese Zeit habe ich genossen und konnte etwas Ruhe finden, aber leider dadurch auch die Existenzangst, sodass ich im November wieder eine neue Stelle begann. Ich war mir sicher, dass ich diesmal keine Schwierigkeiten bekommen würde. Es kam wieder anders....

Der 6. Versuch lief und ich war gerade 2 Wochen auf der neuen Arbeit (Praxis mit 3 Logopäden, alles sehr familiär). Ich organisierte mich so grandios, dass der Bluttest vor der Arbeit lief und der Entscheidungsanruf nach der Arbeit zuhause ankam. Mein Mann hatte sich auch Urlaub genommen um da zu sein, da ich die Male zuvor jedes Mal stundenlang einfach nur zusammengebrochen bin vor lauter Enttäuschung und Traurigkeit. 

Ja der Anruf kam, leider nicht von meinem behandelnden Arzt, sondern von seinem Kollegen. Negativ!!!! Schon wieder negativ. Wieso? Da ich durch die Selbsthilfegruppe bereits wusste welche Untersuchungen die anderen in den anderen Zentren schon nach der dritten negativen Einnistung, bzw. direkt zu Beginn vor dem ersten Versuch durchlaufen haben, traute ich mich jetzt auch einmal zu fragen, ob es jetzt nicht sinnig wäre auch mal genauer hinzuschauen! Seine Antwort: Die Notwendigkeit sehe er gerade nicht, nach der Dokumentation scheint immer alles hervorragend und er sehe keine Indikation genauer zu checken. Wir sollten einfach nicht aufgeben und weitermachen. Gespräch beendet!

Ich brach zusammen und der Tag war der Traurigkeit gewidmet und dem Gefühl, einfach nicht wertvoll zu sein, da ich als Frau noch nicht einmal das schaffe, wozu mich die Evolution eigentlich geschaffen hatte. Es blieb dabei, der Traum von einem Baby im Jahr 2017 hat sich nicht erfüllt. Die Chance von 75% beim 6. Versuch mit wunderschönen Blastozysten schwanger zu werden, hat nicht geklappt. Das Jahr 2017 endet kinderlos. 

Von überall her hörte ich nun, dass es nicht sein könne, dass wir nun unendlich viel Geld ausgegeben haben, jedes Mal mit negativem Ergebnis – nie eine Einnistung – und keiner der Ärzte möchte genauer suchen? Wir sollten wechseln! 

Und das taten wir nun. Einen Termin bei VivaNeo vereinbart. Ruckzuck durften wir zu einer tollen Zeit (arbeitnehmerfreundlich) kommen (Ende Dezember 2017). Nach einem wirklich netten Empfang und einem tollen, kompetenten Gespräch mit Frau Dr. Roshandel verließen wir das Zentrum mit 3 Überweisungen und einem neuen Termin ein paar Wochen später. Engagiert und mit neuem Mut machte ich gleich am nächsten Tag alle Termine: Gerinnung, Genetik und Gebärmutterspiegelung. Ende Januar war der nächste Termin. Alle Untersuchungen waren gelaufen.

In der Zwischenzeit habe ich für mich die große Hoffnung gehabt, dass die mangelnde Einnistung ggf. von einem der Faktoren abhängt, dann hätte ich zumindest einen Grund, eine Antwort auf meine Frage und einen genauen Weg den man weitergehen kann und nicht den netten Hinweis: Versuchen Sie es weiter und geben Sie nicht auf. 

Auch in der Selbsthilfegruppe (SHG), hörte ich zunehmend mehr von den neuen Teilnehmern, dass ich noch jung sei und noch Zeit hätte. Leider fühlte ich mich dadurch nicht wirklich ernstgenommen und anstatt mich zu öffnen, nahm ich automatisch die Therapeutenrolle ein und präsentierte mich als eine starke souveräne Person, die gut mit ihrem Schicksal umzugehen weiß. Leider war das alles andere als transparent und ehrlich. 

Zurück zum Verlauf nach den Untersuchungen. Es war ein Freitag und der 2. Termin bei VivaNeo stand an. Mit großer Hoffnung fuhr ich mit meiner Mutter im Schlepptau als seelische Unterstützung hin, um mir sagen zu lassen: Es ist alles in Ordnung. Alle Werte sind super und auch das Verfahren der letzten 6 Versuche war super. Sie würde nichts anders machen. AUSSER: Eine weitere IGEL Leistung – das Scratching und die Untersuchung auf Killerzellen.

Ein weiterer Hoffnungsschimmer für mich, aber auch eine erneute Budgetreduzierung von knapp 400€. Aber auch hier gilt: Was tut man nicht alles für sein Glück? 

Wir haben jetzt noch einen Versuch auf Krankenkassenkosten über Frau Dr. Roshandel konnte uns neue Perspektiven in nur 2 Terminen bieten. Wir werden noch diesen letzten Versuch wagen. Ich habe noch ein wenig Kraftreserven und werde diese dafür nutzen. Aber erst Ende 2018.

Ich habe bald einen Jobwechsel vor mir, denn durch den Kinderwunsch habe ich nicht nur einen klasse Arbeitgeber verloren, sondern auch die Fähigkeit mit Kindern, also als Logopädin zu arbeiten. Werde nun komplett aus meinen Beruf der Logopädin austreten und neu starten. Die Selbsthilfegruppe habe ich verlassen, sie war eine wirkliche tolle Begleitung und toll für den Informationsaustausch und es war hervorragend für das eigene Standing, zu wissen, dass man nicht alleine ist. Und ja – 

die Fluktuation ist hoch und das zeigt ja letztlich auch, wie viele Paare davon betroffen sind.

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass immer in meinem Kopf die Angst besteht, niemals ein Baby haben zu können. Niemals einen kugelrunden Bauch tragen zu dürfen, die morgendliche Übelkeit zu fühlen, einem kleinen Menschen eine liebevolle Mutter sein zu dürfen und, und, und. Ich musste erkennen, dass es wichtig ist, einen Plan B zu haben, falls es tatsächlich so bleibt wie es nun ist! Ja wir sind noch jung und haben mit 32 Jahren noch mindestens 10 Jahre Zeit, unser Glück durch künstliche Befruchtung zu bekommen, falls mein Eierstock solange durchhält. Persönlich bin ich der Meinung, dass man eine Grenze haben muss. Das letzte Jahr hat unser junges Glück bereits auf eine emotionale Probe gestellt. Wenn ich mir vorstellen muss, dies nun die kommenden Jahre auszuhalten und zu verfolgen – dann verlieren wir definitiv die Lust am Leben. Das darf auf gar keinen Fall unseren Alltag beherrschen, denn wenn es nicht klappt, ist man als Frau psychisch am Ende, die Ehe womöglich kurz vor der Scheidung und man hat Jahre verschenkt und nicht gelebt mit den tollen Dingen, die das Leben uns zu bieten hat.  

Ja, Achtsamkeit hat für mich eine sehr große Bedeutung bekommen. Und wenn ich letztlich Dietrich Bonhoeffer zitieren darf, versuche ich seine Worte in mein Leben zu integrieren: Man kann auch ein erfülltes Leben trotz unerfüllter Wünsche finden.

Ich könnte mir noch so viel von der Seele schreiben, aber grundlegend habe ich hier unseren Weg zum Baby niedergeschrieben. Wir sind weiterhin kinderlos und nach 6 Versuchen ohne Einnistung ist der Gedanke an die Kinderlosigkeit wirklich näher gerückt.

Ich bin für Fragen gerne offen und habe nichts dagegen, dass unsere Geschichte geteilt wird.

Jana

Unsere Geschichte begann im Mai 2017 – am 8.5., dieses Datum werde ich nie vergessen...

Meine Geschichte

Katrin

Mein Mann und ich beschlossen 2009, dass wir ein Kind habe möchten...

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Simone

Auf einmal waren wir mit unserem unerfüllten Kinderwunsch nicht mehr allein...

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Samja

Und tatsächlich, nach einem wiederholten Spermiogramm bekamen wir die Diagnose...

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Domenica

Keiner weiß, was man schon alles versucht und gemacht hat, um seinen Traum zu verwirklichen...

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Kristin

Wir wussten nach einem Spermiogramm, dass wir aufgrund der Vorgeschichte nur mittels ICSI schwanger werden können...

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Lisa

Mein Sohn kam im November zur Welt. Ende 2016 dann der 2. Kinderwunsch...

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Nadine

Wir freuen uns sehr auf das Abenteuer „Wir werden schwanger“...

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Bereits seit knapp 7 Jahren versuchen mein Mann und ich schwanger zu werden,...

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Ich habe angefangen darüber zu reden und gemerkt, wie gut es tut...

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Man riet uns zur IUI. Das wollten wir aber zunächst nicht – bis zum vergangenen Jahr...

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Zu unserem großen Glück hat es beim ersten Versuch geklappt. Heute ist unsere Tochter schon 6 Jahre alt...

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