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Eizellspende

Die Eizellspende ist in Deutschland gesetzlich verboten. Anders als beispielsweise in Österreich, den Niederlanden oder Dänemark ist in Deutschland zudem die Behandlung mit gespendeten Eizellen durch das deutsche Embryonenschutzgesetz, gem. § 1 Abs. 1 ESchG, ebenfalls gesetzwidrig (siehe unten). Die VivaNeo Kinderwunschzentren in Deutschland unterstützen daher Patientinnen auf dem Weg zu einer Eizellspenden-Behandlung ins Ausland nicht. Zudem dürfen Patienten, die bereits bei einem VivaNeo Kinderwunschzentrum in Deutschland in Behandlung waren, keine Eizellspenden-Behandlung in einem anderen VivaNeo Zentrum im Ausland in Anspruch nehmen.

Eizellspende ist manchmal die einzige Möglichkeit, ein gesundes Kind zu bekommen

Fachlich wird eine Eizellspende auch als allogene Eizellentransplantation bezeichnet. Das heißt, die Eizellen stammen dabei von einer anderen Frau. Die Spenderin ist dann zwar die genetische Mutter des Kindes, die juristische Mutterschaft geht jedoch auf die Empfängerin der gespendeten Eizellen über.

Für manche Frauen ist die Eizellspende die einzige Möglichkeit, ein gesundes Kind zu bekommen oder überhaupt noch schwanger zu werden – etwa wenn sie

  • vorzeitig, also vor dem 40. Lebensjahr, in die Wechseljahre gekommen sind (Climacterium praecox),
  • durch eine Strahlen- oder Chemotherapie unfruchtbar geworden sind oder
  • eine genetische Erkrankung haben.

Von wem stammen die Eizellen bei einer Eizellspende?

Die Empfängerinnen einer Eizellspende können eine eigene Spenderin, die sich dazu bereiterklärt, mitbringen. Oder die Eizellspende stammt von einer für die Empfängerin unbekannten Frau. Das heißt, das Kinderwunschzentrum sucht eine geeignete Spenderin aus. Um als Spenderin in Frage zu kommen, müssen die jungen Frauen in den Ländern, in denen die Eizellspende erlaubt ist, länderspezifische Kriterien erfüllen. In Österreich z.B. müssen Spenderinnen zwischen 18 und 30 Jahre alt sein, dürfen für maximal 3 Familien ihre Eizellen zur Verfügung stellen und müssen sich bereit erklären, dass dem Kind auf dessen Wunsch die Identität der Spenderin ab dessen 14. Geburtstag zur Kenntnis gebracht werden darf. Natürlich müssen die Spenderinnen frei von relevanten Erkrankungen und frei von Infektionskrankheiten (Hepatitis, HIV etc.) sein. Bei der Auswahl der Spenderin werden auch weitere Merkmale berücksichtigt, wie etwa:

  • Blutgruppe,
  • Haut-, Augen- und Haarfarbe,
  • Statur, Größe und Gewicht

1. Hormonelle Stimulation der Spenderin

Zunächst erhält die Spenderin der Eizellen eine Hormonbehandlung. Dadurch reifen bei ihr mehr Eizellen als im natürlichen Zyklus heran. Diese entnimmt der Arzt dann mit einer Hohlnadel von den Eierstöcken (Follikelpunktion). Dieser Eingriff findet meist unter einer kurzen Narkose statt. Einige Tage nach dem Eingriff kommt es bei der Spenderin wieder wie gewohnt zu ihrer Menstruationsblutung und es tritt wieder ihr gewohnter, natürlicher Zyklus auf.

2. Befruchtung der Eizellen im Labor durch IVF oder ICSI

Anschließend werden die entnommenen Eizellen meist mit dem Samen des Partners der Empfängerin durch eine In-Vitro-Fertilisation (IVF) oder eine intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) im Labor befruchtet und wenige Tage später in die Gebärmutter der Empfängerin übertragen (Embryotransfer). Sowohl nichtbefruchtete als auch befruchtete Eizellen können aber auch für eine spätere Übertragung eingefroren werden (Kryokonservierung).

3. Hormonelle Vorbereitung der Empfängerin und Embryotransfer

Die Empfängerin der Eizellen erhält vor dem Embryotransfer in der Regel Hormone – Östrogene und Progesteron (Gelbkörperhormon). Dadurch baut sich ihre Gebärmutterschleimhaut auf und wird optimal für die Einnistung der Eizellen vorbereitet.

Welche Risiken gibt es bei der Eizellspende?

  • Risiko für die Spenderin

Die Hormonstimulation kann mitunter Nebenwirkungen haben – wie etwa das sogenannte Überstimulationssyndrom. Dabei können zum Beispiel heftige Bauchschmerzen, Übelkeit oder Atemnot auftreten. Beim Überstimulationssyndrom kann ein Krankenhausaufenthalt notwendig werden. Im Zuge der Follikelpunktion kann es außerdem passieren, dass es zu Blutung, Nachblutung, Schwellung, Wundheilungsstörung oder Infektionen kommt oder dass bei der Entnahme Nachbarorgane versehentlich verletzt werden. Und auch eine Narkose ist nie ganz ohne Risiko. Alle diese Komplikationen sind selten, müssen aber vor einer Spende mit den spende bereiten Frauen eingehend besprochen werden. Durch die Auswahl an möglichst sanften Stimulationsprotokollen wird darüber hinaus versucht, Komplikationen bei den Spenderinnen soweit es möglich ist zu vermeiden.

  • Risiko für die Empfängerin

Werden beim Embryotransfer mehr als eine befruchtete Eizelle übertragen, kann es zu einer Mehrlingsschwangerschaft kommen. Das kann sowohl für die werdende Mutter als auch für die Kinder gefährlich werden, vor allem wenn es sich dabei um drei und mehr Kinder handelt. Zu bedenken ist auch, dass im Falle einer Empfängerin in einer bereits fortgeschrittenen Lebensphase (z.B. über 40) jede Schwangerschaft ein höheres Risiko birgt als in jüngeren Jahren. In den ärztlichen Gesprächen vor Behandlungsbeginn wird auf diese Risiken genau eingegangen und die Situation mit dem Paar ausführlich besprochen.

Nicht unerwähnt bleiben sollte aber auch der Umstand, dass durch die Eizellspende das Risiko für numerische Chromosomenstörungen, das mit dem Alter der verwendeten Eizellen korreliert, deutlich sinken kann. Eine Frau mit 40 Jahren hat mit eigenen Eizellen ein Risiko von ca. 1:100 für Trisomie 21 (Mb. Down) – bei einer Eizellspende mit Eizellen einer 25-jährigen Spenderin sinkt das Trisomie-21-Risiko auf das Risiko einer 25-jährigen (1:1350).

Rechtliche Situation bei einer Eizellspende

Anders als eine Samenspende ist die Eizellspende in Deutschland durch das deutsche Embryonenschutzgesetz verboten.

Auch in den Ländern, in denen eine Eizellspende erlaubt ist, sind die genauen gesetzlichen Regelungen von Land zu Land oft sehr unterschiedlich, zum Beispiel in Bezug auf das Höchstalter der Spenderin und Empfängerin, die Anzahl der übertragbaren Embryonen oder die Anonymität der Spenderin. Vor allem Letzteres kann auch Auswirkungen auf das Recht des gezeugten Kindes, Informationen zu seiner genetischen Abstammung zu erhalten, haben. Es hat dann unter Umständen keine Möglichkeit, die Identität seiner genetischen Mutter zu erfahren.

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