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Forschung ebnet den Weg zum Wunschkind

07. August 2012


Wiesbadener Kinderwunschzentrum gewinnt Preis mit Optimierung der künstlichen Befruchtung

Artikel aus der Verlagsbeilage der Frankfurter Rundschau 

Einfach besser leben für mich / Nr. 8 / August 2012

Als erste deutsche Forschergruppe wurde ein Team des Kinderwunschzentrums Wiesbaden mit dem hoch dotierten internationalen Preis "Grant for Fertility Innovation" (GFI) ausgezeichnet. Grund: Die Wissenschaftler haben eine Untersuchungsmethode entwickelt, die die Erfolgsraten einer Kinderwunschbehandlung speziell bei älteren Patientinnen verbessert.

Hochkarätiges Forum. Die Verleihung des vom Unternehmen Merck Serono ausgeschriebenen GFI erfolgte auf der 28. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Embryologie (ESHRE) im Juli in Istanbul - dem weltweit größten Kongress dieser Art, auf dem 9.000 Mediziner und Biologen aus der ganzen Welt neueste Forschungsergebnisse aus der Kinderwunschbehandlung austauschen. Um den hochkarätigen Forschungspreis hatten sich Teams aus der ganzen Welt mit Arbeiten beworben, die zu einer höheren Erfolgsrate führen. Erstmalig zählt in diesem Jahr auch eine deutsche Forschergruppe zu den Gewinnern. Das Team des Kinderwunsch-Zentrums Wiesbaden hat eine Methode entwickelt, mit der sich frühzeitig Fehlverteilungen im mütterlichen Erbgut - Chromosomen-Fehlverteilungen oder Aneuploidien - im Rahmen der künstlichen Befruchtung (In-vitro-Fertilisation, IVF) erkennen lassen. Bei dieser Behandlung werden Eizellen der Frau außerhalb des Körpers befruchtet.

Gesunde Schwangerschaft. Im Laufe der Entwicklung der Eizellen kann es zu Fehlverteilungen der Chromosomensätze kommen, die letztendlich das Ziel einer gesunden Schwangerschaft und Geburt gefährden. Insbesondere bei älteren Frauen steigt das Risiko solcher Fehlverteilungen. Bei der vorgestellten Methode handelt es sich um die sogenannte Polkörperdiagnostik mit Auszählung der Chromosomen. Dazu werden nach der Befruchtung der Eizellen die Polkörper entnommen und genetisch untersucht. Polkörper sind Abschnürungen aus dem Zellmaterial der Eizelle. Sie enthalten "überzählige" Kopien des Erbgutes, die ausgeschleust werden und für die Weiterentwicklung der befruchteten Eizelle nicht notwendig sind. Die Untersuchung der Polkörper ermöglicht eine indirekte Aussage über die Vollständigkeit des Chromosomensatzes in der Eizelle. Den Preis hat in Istanbul die Molekularbiologin und Medizinerin PD Dr. Angelika Daser aus Wiesbaden entgegengenommen, die diese Methode zusammen mit der Universität Cambridge entwickelt hat.

Höhere Erfolgsquote. Sollten sich die Ergebnisse dieser neuen Methode in einer größeren Studie bestätigen, können kinderlose Paare in Zukunft mit einer deutlich höheren Erfolgsrate rechnen, wenn sie sich für die assistierte Befruchtung (IVF und ICSI) entscheiden, berichtet Dr. Martin Schorsch aus dem Wiesbadener Kinderwunsch-Zentrum.

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