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TESE und MESA

Im Normalfall wird der Samen für eine künstliche Befruchtung durch Ejakulieren gewonnen. Mitunter ist dies aber nicht möglich – etwa, wenn das Ejakulat des Mannes keine oder kaum gesunde Spermien enthält, oder wenn der Mann aufgrund eines Tumors oder einer Querschnittslähmung nicht ejakulieren kann. In solchen Fällen gibt es die Möglichkeit, einzelne befruchtungsfähige Spermien mittels Punktion aus den Hoden oder Nebenhoden zu entnehmen. Die zwei zur Verfügung stehenden chirurgischen Verfahren, TESE und MESA, führen wir in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer routinemäßig durch. Ihr behandelnder Arzt wird individuell für Ihren Fall besprechen, ob eine Hodenpunktion im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung sinnvoll ist.

Operative Samenzellengewinnung mit TESE und MESA

Häufig liegt die Ursache für eine sogenannte Azoospermie (keine Samenzellen im Ejakulat enthalten) in verschlossenen oder fehlenden Samenleitern. Auch genetische Defekte, Entzündungen, Tumore oder Krampfadern der Hodenvenen können die Spermienproduktion beeinträchtigen. In rund 75 % der Fälle sind aber trotz einer Azoospermie noch befruchtungsfähige Samenzellen in den Hoden oder Nebenhoden vorhanden. Diese lassen sich mit unterschiedlichen Methoden entnehmen – mittels TESE oder MESA.

Ablauf der TESE-Behandlung

TESE steht für Testikuläre Spermienextraktion und wird auch als Hodenbiopsie bezeichnet. Dabei werden dem Mann mit einer dünnen Biopsienadel kleine Gewebestückchen des Hodens entnommen, aus denen befruchtungsfähige Samenzellen herausgelöst werden können. Der Eingriff findet unter Vollnarkose statt und dauert etwa zehn Minuten.

Ablauf der MESA-Behandlung

MESA steht für Mikrochirurgische Epididymale Spermienaspiration, oder auch Nebenhodenpunktion. Dabei wird der Samenleiter des Mannes freigelegt, sodass der Arzt mit einer feinen Kanüle die beweglichen Spermien aus den Nebenhoden entnehmen kann. Der kurze Eingriff findet unter Vollnarkose statt und wird zum Beispiel durchgeführt, wenn die Samenleiter verschlossen oder durchtrennt sind.

Gibt es Risiken bei der TESE- oder MESA-Behandlung?

Sowohl das TESE- als auch das MESA-Verfahren werden unter Vollnarkose durchgeführt. Daher bestehen auch hier die mit der Narkose verbundenen Risiken, über die Sie Ihr behandelnder Arzt in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer aufklären wird. Sehr selten kommt es nach dem Eingriff zu Nachblutungen, Schwellungen oder Blutergüssen des Hodensacks. Grundsätzlich sollten Sie sich nach dem Eingriff etwa fünf Tage lang schonen.

Eine künstliche Befruchtung mit durch TESE oder MESA gewonnenen Spermien

Die im Zuge der Punktion gewonnenen Spermien werden zunächst in unserem Labor in Wien aufbereitet, untersucht und in der Regel in flüssigem Stickstoff tiefgefroren (Kryokonservierung), um sie später zum Zeitpunkt der Eizellentnahme für eine künstliche Befruchtung nutzen zu können. Meist sind die durch TESE und MESA gewonnenen Samenzellen nicht zu einer eigenständigen Befruchtung der Eizelle in der Lage. Aus diesem Grund führen wir in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer die Befruchtung der Eizelle nach einem solchen Eingriff grundsätzlich mittels ICSI durch.

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