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Hormontherapie

Die Mehrheit der Abläufe im Körper wird durch Hormone gesteuert. Und auch für den Ablauf des weiblichen Zyklus ist die Ausschüttung von Hormonen verantwortlich. Ist diese zu gering oder zu stark, kann das ein Grund für die ungewollte Kinderlosigkeit  sein, da der beste Zeitpunkt für eine Befruchtung nicht treffend vorhergesagt werden kann. Stellen wir bei Ihrer Untersuchung in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Standort Wien Mitte fest, dass ein unausgeglichener Hormonhaushalt der Frau der Grund für ein Ausbleiben der Schwangerschaft ist, empfehlen wir Ihnen im ersten Schritt eine Hormon-Therapie. Unsere erfahrenen Ärzte beraten Sie ausführlich zu den Chancen und Risiken der Kinderwunschbehandlung.

Hormone steuern den weiblichen Zyklus

Der weibliche Zyklus ist kein Uhrwerk und kann sich von Monat zu Monat unterscheiden. Allerdings bringt die natürliche Ausschüttung von Hormonen eine gewisse Regelmäßigkeit mit sich. Diese Hormone sind maßgeblich am Ablauf des Zyklus beteiligt: 

  • follikelstimulierendes Hormon (FSH) und luteinisierendes Hormon (LH) beeinflussen die Follikelreifung in den Eierstöcken. Darüber hinaus steuern sie die Produktion von Progesteron und Östrogen, die einen Einfluss auf den Ablauf des Zyklus haben.
  • Prolaktin wirkt auf den Ablauf des weiblichen Zyklus. Ist der Prolaktinwert zum Beispiel durch die Einnahme von Medikamenten erhöht, kann das zu einem Ausbleiben des Eisprungs führen.

Ist die Ausschüttung der Hormone aus unterschiedlichen Gründen im Ungleichgewicht, führt das zu einem unregelmäßigen Zyklus. Durch den Einsatz Hormonen im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung können die Abläufe während des Zyklus gesteuert und das Zeitfenster für eine mögliche Befruchtung besser vorhergesagt werden.

Ablauf der Hormon-Therapie in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Standort Wien Mitte

In der Kinderwunschklinik Dr. Loimer Standort Wien Mitte führen wir eine Hormon-Therapie in der Regel wie folgt durch:

  1. Die Spermienqualität des Mannes wird überprüft. Diese muss für eine Hormon-Therapie optimal sein.
  2. Zwischen dem 1. und 4. Zyklustag wird eine Blutuntersuchung bei der Partnerin durchgeführt. So kann die Hormonkonzentration festgestellt werden.
  3. Ggf. wird die Eierstockfunktion durch Hormongabe unterstützt. Hier muss ein Follikel von mindestens 18 mm Durchmesser heranreifen, um die Chancen auf eine erfolgreiche Befruchtung zu erhöhen. Die Reifung wird bei uns in der Kinderwunschklinik durch Ultraschall-Untersuchungen kontrolliert.
  4. Ist die Reifung abgeschlossen, kann mittels einer HCG-Gabe ( humanes Choriongonadotropin) der Eisprung ausgelöst werden.
  5. Die Eizelle kann nun auf natürliche Weise durch ein Spermium befruchtet werden. Dazu sollten Sie nach der Verabreichung des HCG vermehrt Geschlechtsverkehr haben.
  6. Sofern eine Einnistung stattgefunden hat, kann die Entwicklung des Embryos durch die Gabe von Progesteron unterstützt werden.

In der Kinderwunschklinik beraten wir Sie individuell zum Ablauf Ihrer Hormon-Therapie. In der Regel können Sie sich alle Hormone mittels einer subkutanen Injektion in die Bauchdecke selbst setzen. Unser Fachpersonal wird Ihnen hierzu gerne alle Fragen beantworten

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