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Blastozystentransfer

Als Blastozystentransfer bezeichnet man einen Embryonentransfer im Rahmen einer künstlichen Befruchtung, bei der die Embryonen für fünf Tage im Brutschrank verbleiben. Nachdem Eizellen und Spermien durch eine IVF oder eine ICSI, zusammengebracht wurden, beginnt die Zellteilung.

  • Vorkernstadium (1. Tag nach Befruchtung)
  • Zwei- bis Vierzellstadium (2. Tag nach Befruchtung)
  • Achtzellstadium (3. Tag nach Befruchtung)
  • Beerenstadium (4. Tag nach Befruchtung)
  • Blastozyste (5. Tag nach Befruchtung)

Einige Embryonen bleiben in einer der Entwicklungsstufen stehen. Nur die überlebensfähigen Embryonen schaffen es bis zur Blastozyste. Sie haben die besten Erfolgsaussichten auf eine Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut. In der Kinderwunschklinik Dr. Loimer bieten wir Ihnen den Blastozystentransfer im Rahmen Ihrer Kinderwunschbehandlung in Wien an. Unsere erfahrenen Ärzte entscheiden im Behandlungsverlauf, ob diese Therapiemöglichkeit für Sie zu empfehlen ist.

Blastozystentransfer bei der Kinderwunschbehandlung in Wien

In Österreich erlaubt es das Fortpflanzungsmedizingesetz, alle befruchteten Eizellen bis zum Blastozystenstadium im Brutschrank zu nähren. Somit kann die Zellteilung weitgehend überwacht werden. Zum Blastozystentransfer werden dann nur die gesunden Embryonen ausgewählt. Dieser Vorgang wird als Blastozysten-Selektion bezeichnet. Damit unterscheidet sich eine Kinderwunschbehandlung in Österreich deutlich von einer Behandlung in Deutschland, Italien oder der Schweiz. Dort ist es nur erlaubt bis zu drei Embryonen bis zum Blastozystenstadium im Kulturmedium zu belassen. Da diese Embryonen bereits kurz nach der Befruchtung ausgewählt werden, ist nicht sicher, ob alle Embryonen das Blastozystenstadium erreichen und für einen Blastozystentransfer geeignet sind.

Die Vorteile eines Blastozystentransfers in unserem Standort Wien

  • Natürliche Entwicklung: Auch beim natürlichen Beginn einer Schwangerschaft gelangt die befruchtete Eizelle am fünften Tag in die Gebärmutter und ist bereit zum Einnisten. Die Gebärmutterschleimhaut bietet zusätzlich zu diesem Zeitpunkt das optimale Milieu für die Einnistung.
  • Risiko reduziert: Im Blastozystenstadium gelangt der Embryo in der Regel nicht mehr zurück in den Eileiter, sondern verbleibt in der Gebärmutter. Das Risiko einer Eileiterschwangerschaft nimmt demnach stark ab.
  • Weniger Versuche: Da die Erfolgsaussichten auf eine Schwangerschaft durch den Blastozystentransfer steigen, benötigen Sie in der Regel eine geringere Anzahl an Behandlungszyklen.

Blastozysten und Kryokonservierung in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Standort Wien Mitte

Um das Risiko auf Mehrlingsschwangerschaften zu verringern, werden in einem Behandlungszyklus maximal drei Blastozysten  in die Gebärmutter transferiert. Es kann jedoch sein, dass es mehr als drei befruchtete Eizellen bis zur Blastozyste schaffen. Bei überschüssigen Blastozysten empfehlen wir in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer eine Kryokonservierung.

Im Rahmen Ihrer Kinderwunschbehandlung in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Außenstelle Wien Mitte besprechen wir mit Ihnen, ob ein Blastozystentransfer für Ihren individuellen Fall in Frage kommt.

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