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Innovative Forschungsergebnisse in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien

17. Dezember 2018


Die Forschungsarbeit unserer Biologin und ihrer KollegInnen beschäftigt sich im Detail mit der Überlebensrate von Granulosazellen in kryokonserviertem Eierstockgewebe, welche essentiell für die Heranreifung von Eizellen sind.

„Die Kryokonservierung, also das Einfrieren, Lagern und spätere Auftauen von menschlichen Zellen ist besonders in der Reproduktionsmedizin nicht mehr wegzudenken“, so Kokotsaki.

In Fällen von onkologischen Erkrankungen – bei Krebserkrankungen, ist eine Kryokonservierung von reproduktiven Zellen eine wichtige und sinnvolle Maßnahme, um einer möglichen Unfruchtbarkeit nach einer Therapie vorzubeugen und um Frauen ihren späteren Kinderwunsch zu ermöglichen.

Bei Frauen nach der Geschlechtsreife, können vor Beginn einer notwendigen Chemotherapie Eizellen aus den Eierstöcken entnommen und kryokonserviert werden. Nach Abschluss der Behandlung können diese Eizellen dann in einem IVF Labor befruchtet werden.

Anders und schwieriger ist die Sachlage bei Mädchen vor der Pubertät. Eine Entnahme und Kryokonservierung von Eizellen ist hier nicht möglich.
Ihnen kann allerdings geholfen werden, indem man Teile des Eierstockgewebes vor Beginn der Therapie einfriert.
Dazu wird chirurgisch Gewebe aus den Eierstöcken entnommen und speziell kryokonserviert. Nachdem die Behandlung abgeschlossen und die Krankheit überstanden ist, wird das Gewebe reimplantiert, wodurch es seine ursprüngliche Funktion wiederaufnehmen kann. „Dies dient sowohl der möglichen späteren Erfüllung des Kinderwunsches der Frau, als auch der Erhaltung der Aktivität ihrer Eierstöcke, deren Ausfallen im frühen Alter sich nachteilig auf ihre Gesundheit und auf ihr Wohlbefinden auswirken“, so Kokotsaki.

Bis heute ist es mit dieser Methode gelungen, mehr als 130 gesunde Babys auf die Welt zu bringen und 130 Frauen zu Müttern zu machen und dass trotz ihrer, bedingt durch die Krebserkrankung, sonstigen Infertilität.

Die Forschungsarbeit unserer Biologin fand am AKH Wien statt, wo Maria Kokotsaki auch ihren Master in Genetik und Entwicklungsbiologie absolviert hat.
Die Österreicherin mit griechischen Wurzeln ist fasziniert von ihrer täglichen Arbeit im IVF Labor. „Es ist ein unglaubliches Gefühl mit Zellen zu arbeiten, die nur wenige Mikrometer groß sind und gleichzeitig dran zu denken, dass sich aus diesen Zellen ein ganzer Mensch entwickelt. Das Forschen und Arbeiten in einem IVF-Labor bedeutet für mich aktiv daran mitarbeiten zu können, dass den Menschen, die mit Kinderwunsch zu uns kommen, das Glück vom eigenen Kind erfüllt werden kann“, so die passionierte Biologin.


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