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Präimplantationsdiagnostik (PID)

Genetische Anomalien sind mitunter die Ursache für Fruchtbarkeitsstörungen bei Männern und bei Frauen, sie können aber auch die Ursache für schwere Entwicklungsstörungen beim Embryo sein. Die Präimplantationsdiagnostik ist eine Möglichkeit, genetische Erkrankungen und Fehlbildungen frühzeitig zu erkennen. In Kombination mit einer IVF bietet diese Diagnosemöglichkeit Paaren mit Kinderwunsch die Chance auf ein gesundes Baby. In Österreich ist die Präimplantationsdiagnostik seit der Novellierung des Fortpflanzungsmedizingesetzes 2015 in bestimmten Fällen möglich. Auch in der VivaNeo Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Hietzing in Wien bieten wir Ihnen diese Form der Diagnostik in Zusammenarbeit mit unserem Partnerlabor an.

Was ist die Präimplantationsdiagnostik?

Als Präimplantationsdiagnostik (PID) oder Preimplantation Genetic Diagnosis (PGD) bezeichnet man die genetische Untersuchung eines Embryos in einem sehr frühen Entwicklungsstadium. Die PID wird bei einer IVF oder ICSI vor dem Transfer des Embryos in die Gebärmutter durchgeführt, um zum Beispiel chromosomale Anomalien oder genetische Erkrankungen des Embryos auszuschließen. Unter gegebenen Voraussetzungen wird die PID auch zur HLA-Typisierung eingesetzt, etwa wenn ein Baby als Stammzellenspender für ein schwer erkranktes Geschwisterkind gezeugt wird. Die Gesetzeslage zur PID ist von Land zu Land unterschiedlich. In Österreich ist diese Form der genetischen Untersuchung unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Die Experten der VivaNeo Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Hietzing beraten Sie selbstverständlich gern persönlich zu den Chancen und Risiken einer PID. 

Präimplantationsdiagnostik in Österreich – wann ist sie erlaubt?

In Österreich ist die PID nur unter bestimmten medizinischen Voraussetzungen erlaubt. Demnach gilt eine PID als gerechtfertigt, 

  • wenn mindestens drei Embryotransfers nicht erfolgreich waren und wenn es Grund zur Annahme gibt, dass dies eine genetische Ursache haben könnte.
  • wenn mindestens drei Fehl- oder Totgeburten nachgewiesen wurden, deren Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit in der genetischen Disposition des Kindes lagen.
  • wenn aufgrund der genetischen Disposition von mindestens einem Elternteil die Gefahr besteht, dass es zu einer Fehl- oder Totgeburt oder einer genetischen Erkrankung des Kindes kommt.

Die erfahrenen Ärzte der VivaNeo Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Hietzing setzen sich intensiv mit Ihrem individuellen Fall auseinander und beraten Sie, ob eine PID für Sie infrage kommt. 

Entnahme und Analyse von Zellen – Ablauf der PID

Voraussetzung für die PID ist die Erstellung einer individuellen Gensonde, die zum Abgleich bzw. zur Analyse der vom Embryo entnommenen Zellen dient. Ist die Gensonde vorhanden, werden die durch IVF-Behandlung gewonnenen Embryonen am 5. Tag ihrer Entwicklung kyrokonserviert. Dann werden 2–3 Zellen aus der Embryonalhülle entnommen und für die Sequenzierung und Analyse an das genetische Partnerinstitut der VivaNeo Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Hietzing versandt. Nach etwa 14 Tagen liegen die Ergebnisse der genetischen Analyse vor, sodass gesunde Embryonen bereits im nächsten Zyklus in die Gebärmutter übertragen werden können.

Gibt es Risiken bei der Präimplantationsdiagnostik?

Der Embryo selbst bleibt von der PDI unbeeinflusst. Die Zellen, die für eine genaue genetische Untersuchung entnommen werden, stammen aus dem sogenannten Trophectoderm, der den Embryo umgibt und aus dem sich später der Mutterkuchen bildet. Diese Zellen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit identisch mit den Embryonalzellen und eignen sich daher für die Diagnostik. 

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