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SpindleView

Die Zellteilung ist das zentrale Element der embryonalen Entwicklung. Möglich wird sie durch den sogenannten „Spindelapparat“ in der Eizelle, der für die gleichmäßige Verteilung der Chromosomen im Zellteilungsprozess verantwortlich ist. Eine künstliche Befruchtung durch eine Punktionsnadel (ICSI) gefährdet den Spindelapparat. Gleichzeitig wird eine zuvor nicht erkannte fehlende oder fehlerhafte Spindel mit einer deutlich reduzierten Befruchtungsrate bzw. mit einem erhöhten Risiko für Entwicklungsstörungen beim Embryo in Verbindung gebracht. Das SpindleView ist ein spezielles mikroskopisches Verfahren, das die präzise Untersuchung des Spindelapparats in der Eizelle ermöglicht. So können wir in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer im Rahmen einer künstlichen Befruchtung die Erfolgschancen Ihrer ICSI verbessern.

Wie funktioniert das SpindleView-Verfahren?

SpindleView ist eine spezielle Mikroskopietechnik, die mit polarisiertem Licht arbeitet. Kurz vor der geplanten ICSI werden die Eizellen von der Eihülle befreit, sodass der Spindelapparat untersucht werden kann. Auch andere morphologische Parameter der Eizelle lassen sich mit dem SpindleView-Verfahren bestimmen, etwa die Dichte der Außenhaut der Eizellen und die Dicke der Zellschichten. Studien in diesem Bereich legen zudem den Schluss nahe, dass auch die Ausrichtung der Spindel in der Eizelle einen Einfluss auf die embryonale Entwicklung hat. Alle unter dem Mikroskop gewonnenen Daten werden gesammelt und ausgewertet, sodass gezielt die besten Eizellen für die ICSI ausgewählt werden können.

Für wen wird die SpindleView-Untersuchung empfohlen?

Das vorrangige Ziel der mikroskopischen Untersuchung ist es, den Entwicklungsstand und den Reifegrad der Eizelle möglichst detailliert abzubilden. Daher empfiehlt sich SpindleView als zusätzliche Untersuchung insbesondere für Frauen, denen nur wenige Eizellen für eine ICSI zur Verfügung stehen. Auch wenn das Risiko einer genetischen Erkrankung besteht, kann SpindleView zusätzliche Sicherheit bei der Auswahl der Eizellen für die ICSI bringen. Unsere Ärzte in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wien werden Sie einzelfallbezogen zu den Möglichkeiten von SpindleView beraten und Sie bei der Entscheidung für Ihren individuellen Therapieplan unterstützen.

Gibt es Risiken bei der erweiterten Eizellendiagnostik durch SpindleView?

Die SpindleView-Technologie ist ein relativ neues Verfahren, das seit etwa einem Jahrzehnt in der VivaNeo Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Hietzing angewandt wird. Das Verfahren ist mit einer normalen lichtmikroskopischen Untersuchung vergleichbar – nach dem jetzigen Stand der Erkenntnisse sind keine Risiken für den Embryo bekannt. Als Teil der erweiterten Eizellendiagnostik wird das SpindleView als Zusatzleistung abgerechnet, die Kosten trägt die Patientin daher selbst.

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