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Polkörperdiagnostik (PKD)

Jede gesunde Eizelle trägt einen kompletten Chromosomensatz der Mutter in sich. Unter bestimmten Umständen – etwa bei älteren Frauen, oder wenn eine genetische Erkrankung vorliegt – kann es passieren, dass die Chromosomen in der Eizelle falsch angeordnet sind. Trifft ein solcher Chromosomensatz bei der Befruchtung der Eizelle auf den Chromosomensatz der Samenzelle, kommt es zu Fehlverteilungen der Chromosomen. Die Verschmelzung von Eizelle und Samenzelle wird nicht vollendet, oder aber die embryonale Entwicklung wird so stark gestört, dass die Schwangerschaft im Frühstadium abgebrochen wird. Die Polkörperdiagnostik (PKD) ist ein Untersuchungsverfahren, mit der bereits befruchtete Eizellen auf schwerwiegende chromosomale Schäden untersucht werden können. In der VivaNeo Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Hietzing bieten wir die PKD in Verbindung mit einer IVF oder ICSI an – Ihr behandelnder Arzt wird Ihnen das Verfahren und die Erfolgschancen gerne ausführlich erklären. 

Wie funktioniert die genetische Untersuchung mittels Polkörperdiagnostik?

Die Eizelle bildet Polkörper, um überschüssiges Genmaterial aus der Zelle zu schleusen. Der ersten Polkörper entsteht während der Eizellreifung, wenn die Eizelle ihr Genmaterial halbiert, um sich mit der Samenzelle zu verbinden. Den zweiten Polkörper bildet die Eizelle wenige Stunden nach der Befruchtung, in der Vorbereitung auf die Verschmelzung des mütterlichen mit dem väterlichen Chromosomensatz. Da die Polkörper jeweils den halbierten Chromosomensatz der Eizelle enthalten, sind sie eine exakte Kopie des genetischen Materials in der Eizelle. Da die Polkörper keine Bedeutung für die embryonale Entwicklung haben, können sie aus der Zelle entnommen und genau auf Chromosomen-Translokationen oder Fehlverteilungen untersucht werden.

Bei welchen Paaren wird die Polkörperdiagnostik empfohlen?

Das Ziel der Polkörperdiagnostik ist es, Chromosomen-Anomalien frühzeitig zu erkennen, um nur die am besten geeigneten Eizellen für eine künstliche Befruchtung auszuwählen. Daher empfiehlt sich diese Untersuchung vor allem für Patientinnen, bei denen ein erhöhtes Risiko für Entwicklungsstörungen am Embryo bestehen:

  • Frauen über 35 Jahre
  • Patientinnen, deren Embryotransfers mehrmals erfolglos verliefen
  • Frauen mit wiederholten Fehlgeburten

Das erfahrene Team der VivaNeo Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Hietzing wird Sie anhand Ihrer individuellen Situation beraten, ob eine PKD in Ihrem Fall sinnvoll ist. Wir informieren Sie ausführlich über Ablauf, Möglichkeiten und Kosten der PKD.

Gibt es Risiken bei der Polkörperdiagnostik?

Risiken für die Eizelle bestehen durch die Entnahme und Untersuchung der Polkörper nicht. Das größte Risiko einer PKD ist daher, dass schwerwiegende genetische Erkrankungen unerkannt bleiben. Während die Präimplantationsdiagnostik (PID) Aufschluss über das gesamte genetische Material eines Embryos gibt, spiegelt die Polköperdiagnostik jeweils nur das mütterliche Erbgut wider – genetische Fehlfunktionen der Samenzelle werden anhand der Polkörper nicht sichtbar. Zudem lassen sich mit der Polkörperdiagnostik nur Chromosomen-Fehlverteilungen erkennen, aber keine anderen chromosomalen Anomalien. Besteht für ein Paar ein erhöhtes Risiko für eine solche genetische Erkrankung, empfehlen Ihnen die Experten der VivaNeo Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Hietzing unter Umständen eher die Methoden der Präimplantationsdiagnostik (PID)

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