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In-Vitro-Fertilisation (IVF)

Die In-Vitro-Fertilisation (IVF) ist eine klassische Methode der assistierten Befruchtung. Dabei werden die Eizellen der Frau außerhalb des Körpers (in vitro = im Glas) mit den Samenzellen des Mannes befruchtet. Mehr als fünf Millionen Kinder sind nach Angaben des Deutschen IVF-Registers (DIR)  bis heute durch IVF und ICSI geboren worden – für viele Paare mit Fertilitätsproblemen hat sich damit der langgehegte Kinderwunsch erfüllt. Auch in der VivaNeo Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Hietzing bieten wir Ihnen die künstliche Befruchtung durch IVF an.

Wann wird eine IVF empfohlen?

Eine IVF kann sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Fruchtbarkeitsstörungen die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen. Empfohlen wird die Behandlung bei folgenden Diagnosen: 

  • Eingeschränkte Spermienqualität/Spermienfunktion des Mannes
  • Funktionsstörungen der Eileiter der Frau (verschlossene, dauerhaft, unbrauchbare oder fehlende Eileiter)
  • Endometriose  (Ansiedlung von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter)
  • Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO )
  • Unfruchtbarkeit ohne erkennbare Ursachen

In unserer VivaNeo Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Hietzing gehen der IVF grundsätzlich eine ausführliche Diagnose und umfassende Patientengespräche voran – so stellen wir sicher, dass wir die passende Therapieform wählen, um Ihre Chance auf eine Schwangerschaft zu optimieren.

In-Vitro-Fertilitsation - der Behandlungsablauf

1. Hormonelle Stimulation

Die Patientin erhält über mehrere Tage hinweg individuell eingestellte Hormondosen, um das Heranreifen mehrerer Eizellen in den Eierstöcken zu begünstigen. Die Hormoninjektionen können selbst und zu Hause verabreicht werden.

2. Eizellentnahme

Sind Eizellen herangereift, werden diese mittels Follikelpunktion über die Scheide direkt aus den Eierstöcken der Frau entnommen. Dies geschieht unter leichter Narkose und völlig schmerzfrei. 

3. Samenspende

Der Partner der Frau gibt durch Masturbation gewonnenen Samen ab, der im Labor durch Waschen und Zentrifugation aufbereitet wird. Wenn kein Samen gewonnen wird, kann eine TESE durchgeführt werden. 

4. Befruchtung der Eizellen

Reife Eizellen und aufbereitete Spermien werden in einer Nährlösung zusammengeführt. Bei der IVF müssen die Spermien die Eizellen selbständig und ohne Unterstützung von außen befruchten. Sind die Eizellen erfolgreich befruchtet, werden sie bis zu 5 Tage in einem Brutschrank gelagert, wo sie zu Embryonen heranwachsen.

5. Embryonentransfer

Mit einem weichen Kunststoffkatheter werden die Embryonen unter Ultraschallsicht in die Gebärmutterhöhle der Frau eingesetzt. Dieser Vorgang ist schmerzlos und dauert wenige Minuten. Nach etwa zwei Wochen zeigt ein Schwangerschaftstest, ob sich die Embryonen erfolgreich in der Gebärmutter eingenistet haben.

Chancen und Risiken der künstlichen Befruchtung

Seit der ersten erfolgreichen Schwangerschaft durch IVF im Jahr 1978 ist die medizinische Technik immer weiter verfeinert worden. Heute ist die IVF eine Standardbehandlung, die schon unzähligen Paaren zum ersehnten Wunschkind verholfen hat. In unseren Kliniken liegt die Schwangerschaftsrate bei über 50% pro Versuch. Komplikationen treten nur sehr selten auf – ein gewisses Risiko besteht aber dennoch. So kann die hormonelle Stimulation zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Bauchkrämpfen oder Übelkeit führen. Auch das Risiko einer Eileiterschwangerschaft ist leicht erhöht. Zudem gibt es beim Transfer mehrerer befruchteter Eizellen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Mehrlingsschwangerschaft. Wenden Sie sich mit Ihren Fragen und Ängsten bezüglich der Behandlung jederzeit an unser Team: Die erfahrenen Ärzte der VivaNeo Kinderwunschklinik Dr. Loimer Wien Hietzing werden Chancen und Risiken der IVF gern in aller Ruhe mit Ihnen besprechen.   

Risiken einer IVF in Zahlen

  • Die Komplikationen bei einer IVF lagen 2015 bei unter 1 %.
  • Zu einer schweren Überstimulation kam es in unter 0,3 % der Fälle.
  • Die Fehlgeburtenrate bei allen durch IVF entstandenen Schwangerschaften lag bei 20 %.

Quelle: Deutsches IVF-Register: https://www.deutsches-ivf-register.de/perch/resources/downloads/dirjahrbuch2015d.pdf

IVF-Naturelle – die natürliche Alternative zur klassischen IVF

Neben der „klassischen“ IVF besteht unter gegebenen Umständen auch die Möglichkeit, eine IVF ohne Hormonstimulation durchzuführen. Das bietet den Vorteil, dass die gereifte Eizelle bereits den natürlichen Selektionsprozess durchlaufen hat. Der optimale Zeitraum für die Follikelentnahme wird über den Zyklus der Frau errechnet. Ansonsten verläuft die Behandlung genau wie bei der klassischen IVF. Die IVF-Naturelle ist eine Option für Low Responder, die auch unter Hormonstimulation nur wenige reife Eizellen bilden, für High Responder mit dem Risiko einer Überstimulation sowie für andere Risikopatientinnen (z. B. Thromboseneigung). Sie möchten mehr über die Möglichkeiten einer IVF-Naturelle erfahren? Sprechen Sie uns an – unsere Experten beantworten gern alle Ihre Fragen.

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