+43 (0) 724 224 0870

Kontakt

Wir sind für Sie da!

Öffnungszeiten
Mo-Fr: 08:00 - 16:00 Uhr

Vereinbaren Sie einen Termin:

 +43 (0)7242 240 87 0

✉ office[at]vivaneo-wels.at

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr Weg zu uns!

Ultra-Light-Stimulation: Mini-IVF

Am Anfang einer assistierten Befruchtung steht in der Regel eine hormonelle Stimulation, die das Heranreifen der Eizellenfollikel begünstigt. Aber nicht alle Patientinnen sind offen für eine Hormontherapie. Die Möglichkeit der Überstimulation oder Nebenwirkungen stellen für sie ein zu hohes Risiko dar. Auch die Spritzen, eine mögliche Mehrlingsschwangerschaft oder die hohen Medikamentenkosten können Argumente gegen eine herkömmliche Hormontherapie sein. Die Ultra-Light-Stimulation bietet in diesen Fällen eine geeignete Alternative. In der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels bieten wir Patientinnen, die schlecht auf eine Hormonstimulation ansprechen oder die sich vorsorglich Eizellen kryokonservieren lassen möchten, eine Mini-IVF an. 

Ultra-Light-Stimulation: Was ist das?

Eine Ultra-Light-Stimulation, auch Mini-IVF genannt, unterscheidet sich gegenüber der herkömmlichen Hormonstimulation in der Höhe der Hormondosis und in der Art der Verabreichung. Es müssen keine täglichen Injektionen durchgeführt werden. Stattdessen nimmt die Patientin Hormontabletten mit geringer Dosierung ein. Dadurch reifen in den Eierstöcken nicht wie üblich 15–20 Eizellen, sondern nur 4–8 Eizellen heran. Tatsächlich ist die Anzahl an gesunden und brauchbaren Eizellen durch Mini-IVF im Verhältnis jedoch vergleichbar mit der normalen Stimulation. Diese neuere Art der Therapie wurde erstmals in Tokyo von Professor Kato erprobt und u.a. im New Hope Fertility Center in New York von Dr. John Zhang weiterentwickelt. 

Bei einer Ultra-Light-Stimulation reifen vergleichsweise genauso viele Eizellen heran wie bei einer traditionellen Hormontherapie – jedoch bei einer deutlichen Reduzierung von Risiken und Nebenwirkungen. Alle Vorteile im Überblick:

1. Durchführungsart

Es sind nur sehr wenige bzw. keine Spritzen nötig, da die Hormondosen in Tablettenform verabreicht werden. 

2. Geringere Kosten

Für eine Mini-IVF kann mit etwa 25–35 % der üblichen Medikamentenkosten gerechnet werden. 

3. Risiko einer Übereinstimmung gering

 Sowohl die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Eisprungs als auch die Möglichkeit einer Überstimulation sind gering. 

4. Weniger Nebenwirkungen

Kopfschmerzen, Verstimmungen oder Übelkeit bleiben komplett aus oder halten nicht so lange an.

5. Gute Eizellenqualität

Das Verhältnis von herangereiften Eizellen und solchen von guter Qualität bleibt ähnlich. 

Mögliche Risiken einer Mini-IVF

In einigen Fällen kann durch die geringer dosierte Hormontherapie die Gebärmutter nicht ausreichend aufgebaut werden. Dadurch kann sich eine befruchtete Eizelle nicht so gut einnisten und die Schwangerschaft tritt ggf. nicht ein – obwohl die Eizelle von sehr guter Qualität ist. Dadurch wird die Schwangerschaftsrate bei Ultra-Light-Stimulation reduziert. In der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels empfehlen wir in diesem Fall oft eine Kryokonservierung der gewonnenen Eizellen. Im Anschluss werden die Embryonen nach einer traditionellen Hormontherapie transferiert. Unsere erfahrenen Ärzte beraten Sie gerne zu Ihren individuellen Möglichkeiten.

Wir sind für Sie da!

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an uns!

Telefonisch erreichbar:
Mo-Fr: 08:00 - 16:00 Uhr

Vereinbaren Sie einen Termin:

☎ +43 (0)7242 240 87 0

✉ office@vivaneo-wels.at

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!