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Kryokonservierung

Schon seit mehreren Jahrzehnten ist es in der Reproduktionsmedizin Praxis, dass Eizellen, Spermien und Zellgewebe von Mann und Frau mittels Kryokonservierung eingefroren werden. Dabei gibt es unterschiedliche und ganz individuelle Gründe, warum sich ein Paar oder auch eine einzelne Person zu diesem Verfahren entscheidet.

1. Die Tumorbehandlung bei Krebspatienten und Krebspatientinnen kann sich negativ auf die Fertilität auswirken und bis zur Unfruchtbarkeit führen. Eine Kryokonservierung kommt hier infrage, um gesunde Samenzellen oder Eizellen für eine spätere Kinderwunschbehandlung zu bevorraten.

2. Wenn im Rahmen einer IVF- oder einer ICSI-Behandlung mehr Eizellen befruchtet werden konnten als nötig, können die übrigen Embryonen für einen weiteren Versuch eingefroren werden.

3. Muss bei der Frau auf den idealen Zeitpunkt für die Befruchtung gewartet werden, können die Samenzellen des Mannes kurzzeitig tiefgefroren werden.

4. Droht bei der Frau im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung eine Überstimulation, kann ebenfalls die Verwendung von tiefgefrorenen befruchteten Eizellen, bzw. Embryonen ratsam sein.

Wenn auch auf Sie einer der Beweggründe zutrifft, eine Kryokonservierung in Anspruch zu nehmen, können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen. Die Ärzte in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels beraten Sie ausführlich hinsichtlich möglicher Verfahren und Behandlungsmöglichkeiten.

Eizellen einfrieren – Wie läuft die Kryokonservierung ab?

  • Um Zellen für eine spätere Befruchtung aufzubewahren, können sie kontrolliert tiefgefroren werden.
  • Die Zellen werden auf einem geeigneten Medium gelagert.
  • Flüssiger Stickstoff kühlt die Eizellen auf etwa -196 C herunter.
  • Sowohl Eizellen als auch Samenzellen können so meist über mehrere Jahre konserviert werden, ohne dass sie beschädigt werden.
  • Werden die Zellen wieder aufgetaut, sind sie lebensfähig und können nun für eine Kinderwunschbehandlung genutzt werden.

Welche Zellen eignen sich für die Kryokonservierung?

Für eine eindeutige Identifikation werden die Zellen für die Kryokonservierung in Plastikhalmen aufbewahrt und mit einem einmaligen Code versehen. Unterschiedliche Zellmaterialien können eingefroren werden:

  • Befruchtete sowie unbefruchtete Eizellen
  • Spermien
  • Nach einer Biopsie durch TESE/MESA gewonnenes Hodengewebe
  • Eierstockgewebe, wenn eine spätere Eizellentnahme oder Retransplantation angestrebt wird.

Eizellen und Eierstockgewebe tieffrieren

Sollen Eizellen oder Gewebe des Eierstocks für eine gewisse Zeit eingefroren werden, besteht immer das Risiko, dass die Zellen Schaden nehmen. Da sowohl Eizellen als auch Eierstockgewebe über einen vergleichsweise hohen Wassergehalt verfügen, können sich Eiskristalle bilden. Die Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels setzt daher auf die Vitrifikation: Bei diesem Verfahren werden die Zellen sehr schnell heruntergekühlt, wodurch sich die Gefahr von Eiskristallen deutlich reduziert.

Befruchtete Eizellen einfrieren

Sind die Eizellen bereits durch Spermien erfolgreich befruchtet worden, können diese in ihren unterschiedlichen Stadien bis zur Blastozyste tiefgefroren werden. So stehen sie z. B. für einen Blastozystentransfer für maximal acht bis zehn Jahre zur Verfügung. Die Logistik der Lagerung erfolgt computergesteuert.

Samen und Hodengewebe einfrieren

Genau wie Eizellen und Eierstockgewebe können auch Samen und Hodengewebe kryokonserviert werden. Vor einer notwendigen onkologischen Behandlung oder einer anstehenden Vasektomie können so männliche Zellen eingefroren werden.

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