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Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen

Die Diagnose Krebs ist meist ein großer Schock. Verständlicherweise konzentrieren sich alle Energien zunächst auf die Heilung des Patienten. Aber auch der Blick in die Zukunft sollte Teil der Krebstherapie sein – und zwar nicht nur in Bezug auf die Gesundung, sondern auch hinsichtlich eines möglichen späteren Kinderwunsches. Eine onkologische Behandlung kann die Fruchtbarkeit nachhaltig beeinträchtigen. Daher bietet sich, unabhängig von Alter und Beziehungsstatus des Krebspatienten, eine vorausschauende Kinderwunschbehandlung an. Unsere Experten in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels begleiten Sie bei dieser Entscheidung. Wir beraten Sie umfassend zu Ihren Möglichkeiten und erarbeiten auf Wunsch einen individuellen Therapieplan, mit dem Sie sich die Chance auf ein Wunschkind sichern, wenn der Krebs besiegt ist.

Wie beeinträchtigt die Chemotherapie die Fruchtbarkeit?

Die Auswirkungen einer Chemotherapie auf den Körper lassen sich nicht im Detail vorhersehen. Fakt ist aber, dass Zytostatika, die standardmäßig für die Chemotherapie eingesetzt werden, den Körper stark schwächen. Die Aufgabe des Medikaments ist es, die Krebszellen anzugreifen. Auch körpereigene Zellen und der Hormonhaushalt werden in diesem Prozess geschädigt. Ob eine Chemotherapie die Fruchtbarkeit zeitweise oder dauerhaft beeinträchtigt, ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Damit Ihrem Kinderwunsch nach Ihrer Gesundung nichts im Weg steht, empfehlen wir Ihnen in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer, schon vor dem Beginn Ihrer Chemotherapie die nötigen Maßnahmen zum Erhalt Ihrer Fruchtbarkeit zu ergreifen. 

Eine Kryokonservierung sichert Ihre Fruchtbarkeit nach Krebserkrankung

Eine Kryokonservierung befruchteter Eizellen bietet Ihnen die besten Chancen auf ein Kind nach überstandener Krebserkrankung. Wie bei einer IVF erhält die Patientin – bzw. die Partnerin des Krebspatienten – eine Hormonbehandlung, die das Heranreifen mehrerer Eizellen im Eierstock anregen soll. Die reifen Eizellen werden kurz vor dem Zeitpunkt des Eisprungs entnommen, mit dem Samen des Partners befruchtet und in flüssigem Stickstoff tiefgefroren. So können sie bis zu zehn Jahre für die spätere Verwendung konserviert werden. Krebspatientinnen ohne festen Partner können vorausschauend unbefruchtete Eizellen kryokonservieren lassen, um einen Vorrat für eine spätere IVF oder ICSI zu haben. In der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels empfehlen wir, die Entscheidung für eine Kryokonservierung möglichst früh zu treffen, da die Krebstherapie erst beginnen kann, wenn die Hormonbehandlung und Eizellentnahme abgeschlossen sind (nach ca. 14 Tagen).

Eine Ovariopexie schützt die Eierstöcke vor der Bestrahlung

Häufig ist die Krebstherapie mit einer gezielten Bestrahlung der Tumor-Region verbunden. Insbesondere bei Tumoren im Bauch- und Beckenraum können die Strahlen auch die Eierstöcke treffen und deren Funktion schädigen. Für solche Fälle besteht die Möglichkeit einer Ovariopexie: Dabei werden die Eierstöcke (Ovarien) chirurgisch am Bauchfell fixiert, um sie aus dem Bestrahlungsfeld zu entfernen. Der Eingriff wird unter Narkose vorgenommen und hat keinen Einfluss auf die Funktion der Eierstöcke. Unsere Experten in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels beraten Sie individuell, ob eine Ovariopexie in Ihrem Fall empfehlenswert ist, und erklären Ihnen, wie der Eingriff im Detail abläuft.

Ovarian Tissue Banking – Konservierung von Eierstockgewebe

Genau wie Eizellen und Spermien kann auch Eierstockgewebe für die spätere Verwendung kryokonserviert werden. Das sogenannte Ovarian Tissue Banking (OTB) kann vor Beginn der Krebsbehandlung, zum Beispiel in Kombination mit einer Ovariopexie, durchgeführt werden. 

  1. Unter Narkose wird der Patientin Gewebe aus der oberen Schicht der Eierstöcke (Ovarial Cortex) entnommen. Der Ovarial Cortex enthält in der Regel gesunde Eifollikel. 
  2. Das Eierstockgewebe wird im Labor der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels untersucht, aufbereitet und anschließend kryokonserviert. 
  3. Nach Überwinden der Krebserkrankung, spätestens aber bei anstehendem Kinderwunsch, kann das gesunde Gewebe in den Eierstock re-transplantiert werden. 
  4. Durch das gesunde Gewebe nimmt der Eierstock seine Funktion wieder auf, und die im Ovarial Cortex enthaltenen Follikel können zu befruchtungsfähigen Eizellen heranreifen. 

Sprechen Sie uns an! Unser Team in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels unterstützt Sie gerne bei allen Fragen und Sorgen und informiert Sie ausführlich zum Fertilitätserhalt bei onkologischen Erkrankungen.

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