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Einnistungsspülung – Seminalplasmainjektion

Wird eine Eizelle befruchtet, entsteht aus mütterlichen und väterlichen Zellen der Embryo. Das Immunsystem erkennt die Zellen des Vaters als fremd an, was in der Regel kein Problem darstellt: Komplexe Vorgänge im Körper stellen sicher, dass der weibliche Körper eine Immuntoleranz gegen die väterlichen Zellen entwickelt und sich der Embryo sicher in die Gebärmutterschleimhaut einnisten kann. In einigen Fällen ist diese Immuntoleranz jedoch nicht ausreichend, sodass der Embryo vom weiblichen Körper abgestoßen wird. Diagnostiziert wird diese meist dann, wenn sich im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung keine Schwangerschaft einstellt, obwohl andere Parameter wie die Embryonen-Qualität optimale Voraussetzungen bieten. Die Lösung kann dann eine Einnistungsspülung, auch als Seminalplasmainjektion bekannt, sein. Ob dieses Verfahren auch für Ihre Kinderwunschbehandlung infrage kommt, besprechen die Ärzte der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels gerne persönlich mit Ihnen.

Seminalplasma - was passiert bei einer Einnistungsspülung?

Das männliche Ejakulat setzt sich aus Samenzellen und Seminalplasma zusammen. Dieses besteht vor allem aus dem Samenblasensekret und dem Prostatadrüsensekret. Die darin enthaltenden Botenstoffe TGF und Interleukin wirken sich auf das Wachstum der Blutgefäße aus und sorgen dafür, dass das weibliche Immunsystem verändert auf die Zellen des Mannes reagiert. Das Risiko einer Abstoßung des Embryos wird so reduziert.

Der Ablauf: Was passiert bei einer Einnistungsspülung

Stellt sich im Rahmen der Kinderwunschbehandlung heraus, dass eine Einnistungsspülung bei Ihnen die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöht, sieht der Ablauf in der Regel folgendermaßen aus:

  1. Spermaprobe: Der Mann gewinnt mittels Masturbation Sperma und gibt dieses im Labor der Kinderwunschklinik in Wels ab.
  2. Zentrifugierung: In einer Zentrifuge werden die Spermien vom Plasma getrennt. Von diesem sogenannten Seminalplasma werden etwa 0,1 oder 0,5 ml mit einer Spritze abgenommen.
  3. Seminalplasmainjektion: Nach der Eizellentnahme bei der Frau bzw. nach dem Embryonentransfer wird das Seminalplasma vorsichtig in den Muttermund gebracht.

Bei Fragen rund um die Einnistungsspülung stehen Ihnen die Ärzte der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels gerne zur Seite. Sollte auch bei Ihnen eine Schwangerschaft trotz guter Voraussetzungen ausbleiben, besprechen wir ausführlich mit Ihnen, ob dieses Verfahren auch in Ihren Behandlungsplan aufgenommen werden sollte. Selbstverständlich gehen wir alle Schritte im Detail mit Ihnen durch und informieren Sie über anfallende Kosten sowie mögliche Risiken der Behandlung.

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