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Kryokonservierung – Eizellen einfrieren

Manchmal sind die nötigen Voraussetzungen für eine Schwangerschaft gegeben, aber der Zeitpunkt ist nicht der richtige. Durch eine Eierstockoperation, aber auch durch Chemo- oder Strahlentherapie besteht das Risiko des vorzeitigen Erlöschens der Eierstockreserve. In solchen Fällen ist es möglich, reife oder bereits befruchtete Eizellen bis zu zehn Jahre lang für die spätere Verwendung einzufrieren. Auch wenn nach einer IVF mehr geeignete Eizellen vorhanden sind als benötigt, können diese für einen eventuellen zweiten Kinderwunsch eingefroren werden. Das Einfrieren von Eizellen – die sogenannte Kryokonservierung – führen wir in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels seit vielen Jahren routinemäßig durch, häufig in Kombination mit einer IVF oder zur Bevorratung von Eizellen vor einer onkologischen Behandlung.

Bevorratung von Eizellen in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels

Für die Kryokonservierung werden menschliche Zellen bzw. Zellgewebe entnommen, im Labor für das Tieffrieren vorbereitet und schließlich in flüssigem Stickstoff auf - 196 °C heruntergekühlt. Auf diese Weise können die Zellen über Jahre konserviert werden, ohne dass ihre Struktur oder die Zellfunktion Schaden nimmt. Bei bestehendem Kinderwunsch können die Eizellen kontrolliert aufgetaut, beziehungsweise Eierstockgewebe für eine Re-Transplantation vorbereitet und anschließend für eine künstliche Befruchtung verwendet werden. In Österreich ist die Kryokonservierung unbefruchteter und befruchteter Eizellen für bis zu zehn Jahre möglich.

Kryokonservierung unbefruchteter Eizellen (Oozyten)

Da der Wasseranteil unbefruchteter Eizellen höher ist als der eines Embryos, ist das Risiko von Zellschäden durch Eiskristalle bei der Kryokonservierung proportional höher. Um dieses Risiko zu minimieren, wenden unsere Experten in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels die sogenannte Vitrifikation (Verglasung) an, bei der die Zellen besonders schnell heruntergekühlt werden.

Kryokonservierung von befruchteten Eizellen

Das Einfrieren befruchteter Eizellen im Vorkernstadium (Pronukleusstadium) bietet sich zum Beispiel für überschüssige Eizellen nach einer IVF oder zur Bevorratung bei drohender Unfruchtbarkeit an, etwa bei einer Krebserkrankung. Dafür werden entnommene Eizellen mit dem Samen des Partners befruchtet und vor dem Verschmelzen der männlichen und der weiblichen Vorkerne tiefgefroren. Nach dem Auftauen und der weiteren Kultivierung im Labor entwickelt sich die Eizelle, bzw. der Embryo normal weiter und kann in die Gebärmutter übertragen werden.

Einfrieren von weiterem Gewebe – Kryokonservierung in Österreich

Neben Eizellen können in Österreich auch Spermien, biopsiertes Hodengewebe sowie Eierstockgewebe kryokonserviert werden. Unsere Ärzte in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels werden Sie im Rahmen Ihrer Kinderwunschbehandlung ausführlich zu den Möglichkeiten einer Kryokonservierung beraten und Ihnen Ablauf und Kosten der Behandlung im Einzelfall erläutern. 

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