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Blastozystentransfer

Werden im Rahmen einer künstlichen Befruchtung Embryonen für fünf Tage im Brutschrank kultiviert und anschließend in die Gebärmutter eingesetzt, spricht man von einem Blastozystentransfer. 

Werden mittels einer IVF- oder einer ICSI-Behandlung Eizelle und Spermium zusammengebracht, beginnt der Prozess der Zellteilung.

Der Weg zur Blastozyste

1.

Erster Tag nach Befruchtung: Vorkernstadium

2.

Zweiter Tag Befruchtung: Zwei- bis Vierzellstadium

3.

Dritter Tag nach Befruchtung: Achtzellstadium

4.

Vierter Tag nach Befruchtung: Beerenstadium

5.

Fünfter Tag nach Befruchtung: Blastozyste

Neben der direkten Hormonbehandlung kann auch eine Hormonausschüttung im Körper durch bestimmte Medikamente in Tablettenform ausgelöst werden (Clomifen).

Der Blastozystentransfer in der Kinderwunschklinik in Wels

Nicht alle Embryonen schaffen es bis zur Blastozyste; einige bleiben auf einer der vorangehenden Entwicklungsstufen stehen und entwickeln sich nicht weiter. Die, die es bis zur Blastozyste schaffen, gelten als besonders erfolgsversprechend für eine Einnistung. Den Blastozystentransfer bieten wir Ihnen in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung an. Ob dieses Verfahren für Sie infrage kommt, entscheiden die erfahrenen Ärzte im Rahmen der Behandlung.

Blastozystentransfer: Die Vorteile im Überblick

Im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung wird häufig ein Blastozystentransfer angestrebt. 

1. Da der Embryo bereits das Blastozystenstadium erreicht hat, zeugt dies von einer erhöhten Überlebensfähigkeit. Die Chancen auf eine Schwangerschaft steigen somit, wodurch sich die Anzahl der benötigten Versuche in der Regel verringert.

2. Auch bei einer spontan eintretenden Schwangerschaft gelangt die befruchtete Eizelle am fünften Tag in die Gebärmutter. Zu diesem Zeitpunkt ist sie optimal auf die Einnistung vorbereitet. Auch die Gebärmutterschleimhaut bietet jetzt ideale Voraussetzungen, um den Embryo aufzunehmen.

3. Das Risiko einer Eileiterschwangerschaft reduziert sich, da eine Blastozyste in der Regel nicht mehr zurück in den Eileiter gelangt.

4. Da maximal drei Blastozysten pro Behandlungszyklus eingesetzt werden, verringert sich das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft. Entwickeln sich mehr als drei Embryonen zur Blastozyste, können diese in der Kinderwunschklinik Dr. Loimer in Wels kryokonserviert werden und so für einen späteren Versuch genutzt werden.

Rechtliche Grundlagen für den Blastozystentransfer in Österreich

Das Embryonenschutzgesetz in Österreich erlaubt es, alle Eizellen, die befruchtet werden konnten, bis zur Blastozyste zu kultivieren. Für den Transfer in die Gebärmutter werden dann ausschließlich gesunde Embryonen im Rahmen der Blastozysten-Selektion ausgewählt. Durch dieses Prozedere unterscheidet sich die Kinderwunschbehandlung in Österreich von der in anderen Ländern wie Italien, Deutschland und der Schweiz, denn die Embryonenschutzgesetze dieser Länder erlauben lediglich die Kultivierung von bis zu drei Embryonen bis zur Blastozyste. Die Embryonenauswahl erfolgt kurz nach der Befruchtung. Zu diesem Zeitpunkt ist noch ungewiss, wie viele Embryonen das Stadium der Blastozyste erreichen und somit für einen Blastozystentransfer infrage kommen.

Ob ein Blastozystentransfer im Rahmen Ihrer Kinderwunschbehandlung durchgeführt ist, besprechen die erfahrenen Ärzte in der Kinderwunschklinik in Wels gerne persönlich mit Ihnen.

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