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Einflussfaktoren einer Schwangerschaft

Mit welchen Faktoren können Sie Ihre Fruchtbarkeit positiv beeinflussen?

Es gibt viele Aspekte, die sich positiv auf Fruchtbarkeit und Schwangerschaft auswirken. Mit den folgenden Informationen wollen wir Sie auf Ihrem Weg so gut wie möglich zu unterstützen.

Grundsätzlich sind für eine erfolgreiche Schwangerschaft folgende Faktoren von Bedeutung:

  • eine gesunde Eizelle
  • eine gesunde Samenzelle
  • eine funktionsfähige Gebärmutter

Bis zu einem gewissen Grad kann durch den Lebensstil direkter und indirekter Einfluss auf die Gesundheit von Eizelle, Samenzelle und Uterus genommen werden. Hierdurch können die Chancen für eine erfolgreiche Schwangerschaft erhöht werden. Bereits eine nur teilweise Berücksichtigung der entsprechenden Empfehlungen bringt Vorteile und kann Fehlgeburten verhindern.

Fruchtbarkeit kann von Männern und Frauen positiv beeinflusst werden

Wir von der VivaNeo Kinderwunschklinik Klagenfurt richten unsere Empfehlungen grundsätzlich an beide Partner. Prinzipiell ist es einfacher, manche Dinge gemeinsam zu ändern. Außerdem kann hierdurch sowohl die Qualität der Eizelle, als auch der Samenzelle verbessert werden. Eine effektive Auswirkung zeigt in der Regel eine langfristige Änderung des Lebensstils erst über mindestens drei Monate im Vorfeld einer Kinderwunschbehandlung.  

Häufig spielen die sogenannten "freien Radikale" eine große Rolle

Bei freien Radikalen handelt es sich um hochreaktive Atome oder Moleküle, welche durch schlechte Ernährung, körperliche oder seelische Belastungen bedingt werden. Sie führen im Körper zur Schädigung von Eiweißen, Fetten, Kohlehydraten und auch der DNA. Dies kann zu Zellschäden und Entzündungen führen. Durch die Nahrung aufnehmbare Vitamine, Spurenelemente und antioxidative Enzyme, wie beispielsweise Glutathion, können dabei helfen, diese freien Radikale neutralisieren.

Es gibt verschiedene Risikofaktoren, die die Fruchtbarkeit beeinflussen

Folgende Faktoren können eine Fehlgeburt begünstigen und negativen Einfluss auf Ihre Fruchtbarkeit nehmen, so dass Sie sie nicht erst nach einem positiven Schwangerschaftstest beachten sollten:

Rauchen

Im Falle eines Kinderwunsches ist es ratsam, dem Nikotinkonsum zu reduzieren, oder noch besser völlig zu beenden. Aktiver und passiver Tabakkonsum hat zahlreiche negative Einflüsse auf die Fruchtbarkeit. Zigarettenrauch enthält eine Vielzahl toxischer Substanzen wie Nikotin, Kohlenmonoxid, Schwermetalle und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Hierdurch entstehen freie Radikale. Diese haben einen störenden Einfluss auf den Menstruationszyklus, die Eizellreserve/-qualität, die Eileiterfunktion und die Gebärmutterschleimhaut. Beim Mann werden durch den Griff zur Zigarette Samendichte und Samenbeweglichkeit verringert, außerdem kommt es zur Beeinflussung des Erbguts (DNA), was eine erhöhte Abortrate nach sich zieht. Rauchen reduziert die Spermiogrammqualität um etwa 10-20%. Insgesamt werden durch Nikotinkonsum die Chancen deutlich gemindert, dass ein gesundes Spermium eine Eizelle erreicht und befruchtet.

Mangelnde Bewegung und Stress

Regelmäßiger Sport kräftigt den Körper und steigert die Chancen auf eine Schwangerschaft. Bei Extremsport wird der Körper aber häufig zu sehr belastet. In Folge dessen verändert sich bei vielen Frauen der Zyklus oder die Monatsblutung bleibt ganz aus. Schlafmangel, emotionale Belastungen und Stress haben einen ähnlichen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Dies gilt gleichermaßen für Mann und Frau.

Eine ausgewogene Ernährung

Eine ausbalancierte Ernährung ist grundsätzlich wichtig für einen gesunden Körper. Besteht bei Ihnen und Ihrem Partner der Wunsch nach einem Kind,sollten Sie jedoch besonders auf eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse sowie ausreichender Flüssigkeitszufuhr achten. Beispielsweise sind die in Fisch und in bestimmten Speiseölen (z.B. Leinöl, Rapsöl und Olivenöl) enthaltenen Omega 3 Fettsäuren sind förderlich für die Schwangerschaft und Kindesentwicklung.

Über- und Untergewicht

Sowohl Unter- als auch Übergewicht nehmen einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Dies betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Bei Frauen, die unter Gewichtsproblemen leiden, führt die Über- bzw. Unterproduktion von Östrogen zu einem Ungleichgewicht im Hormonhaushalt und mindert dadurch die Fruchtbarkeit. Bei übergewichtigen Männern wird zu viel Testosteron in Östrogen umgewandelt. Dadurch wird die Spermienqualität beeinflusst. Untergewicht wirkt sich gleichermaßen schlecht auf die Potenz aus. Je nach Ausgangsgewicht kann in diesen Fällen eine Gewichtszunahme als auch -abhnahme die Fruchtbarkeit bei beiden Geschlechtern erhöhen. Eine Veränderung des Körpergewichts sollte jedoch immer langsam erfolgen.

Zu hohe Temperaturen

Die optimale Temperatur für die Spermienproduktion im Hoden liegt etwa 2°C unter der Körpertemperatur. Zu hohe Temperaturen verschlechtern Konzentration und Beweglichkeit der Samenzellen aus. So sollten sich Männer in den drei Monaten vor einer IVF-Behandlung nicht zu hohen Temperaturen aussetzen, beispielsweise durch exzessive Saunabesuche. Auch hohes Fieber kann die Spermienproduktion beeinträchtigen. Da die Zeit von der Bildung bis zur optimalen Reifung der Samenzelle etwa  72 Tage beträgt, kann nach einem fieberhaften Infekt erst nach etwa drei Monaten mit einer optimalen Samenqualität gerechnet werden. Darüber hinaus sollten zu enge Hosen und heiße Bäder vermieden, und Laptops nach Möglichkeit nicht auf den Schoß gestellt werden. 

In Kunststoffen enthalte Weichmacher

Der Kontakt mit den in Kunststoff enthaltenen Weichmachern, wie beispielsweise Bisphenol A, ist heutzutage kaum vermeidbar. Versuchen Sie, diesen zu reduzieren, indem Sie Getränke in Glasflaschen konsumieren und Papierverpackungen verwenden. Verzichten Sie auf Kunststoffartikel bei der Lagerung, Verarbeitung und vor allem der Erhitzung von Lebensmitteln. Die Weichmacher können auch durch Hautkontakt in den Körper gelangen.

Bisphenol A ist eine Chemikalie, die dem Östrogen ähnlich ist. Dadurch wird der Hormonhaushalt gestört. Zusätzlich konnte nachgewiesen werden, dass Bisphenol A wichtige Mechanismen bei der Reifeteilung der Eizellen negativ beeinflusst und so die Zahl der Eizellen mit falscher Chromosomenverteilung ansteigt. Auch die Anzahl reifer Eizellen sinkt. Männer mit erhöhter Bisphenol A-Konzentration zeugen Embryonen von schlechterer Qualität, so dass hier das Risiko von Fehlgeburten steigen kann. 

 

Weitere Tipps

Darüber hinaus möchten wir Ihnen noch einige weitere, leicht umsetzbare Tipps nennen, bei deren Beachtung die Fruchtbarkeit gesteigert werden kann:

  • Obst und Gemüse sollten immer gründlich gewaschen und Speisen schonend gegart werden.
  • Neue Kleidung sollte vor dem ersten Anziehen mehrmals gewaschen werden.
  • Räume sollten stets gut gelüftet, auf Raumsprays aber verzichtet werden.
  • Es sollten stets milde Reinigungsmittel verwendet werden.
  • Auf neue Amalgam-Füllungen sollte während einer Kinderwunschbehandlung verzichtet werden. Es ist vorteilhaft, bereits vorhandene Füllungen nicht unmittelbar vor oder während der IVF-Behandlung zu ersetzen, da bei deren Entfernung  Quecksilber freigesetzt werden kann. Sie können auch mit Ihrem Zahnarzt hierüber sprechen.

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