+43 (0)463 20 27 07 - 0

Kontakt

Wir sind für Sie da!

Öffnungszeiten
Mo-Fr: 08:00 - 16:00 Uhr
Di: 08:00 - 20:00 Uhr

Vereinbaren Sie einen Termin:

 +43 (0)463 20 27 07 - 0

✉ office[at]sterignost.at

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr Weg zu uns!

Einsatz von Medikamenten - Kinderwunschzentrum Klagenfurt

Estrofem 2mg/ThromboASS

ESTROFEM; THROMBOASS; PRIMOSISTON (HORMONKAPSELN); APREDNISOLON

Die tägliche Dosis Ihrer Tabletten, sowie die Dauer der Einnahme, entnehmen Sie bitte Ihrem Stimulationsprotokoll.

Es spielt keine Rolle, ob die Tabletten zum Essen oder nüchtern eingenommen werden. Einzig am Tag der Follikelpunktion ist es wichtig, dass Sie nüchtern zu uns kommen, d.h. Sie können auf Ihre morgendliche Dosis verzichten.

Weitere Informationen

Suprecur Nasenspray

Bitte entnehmen Sie Ihre tägliche Dosis für das Nasenspray Suprecur Ihrem Stimulationsprotokoll. Für gewöhnlich beginnen Sie jedoch mit 2 Hüben dreimal täglich. 2 Hübe bedeutet: 1 Sprühstoß pro Nasenloch.

Die Sprühstöße morgens, mittags und abends sollten in Intervallen von ca. 8 Stunden erfolgen. So könnten Sie Ihre 2 Hübe zum Beispiel täglich um 7:00, 15:00 und 22:00 Uhr verabreichen. Wenn Sie dann mit den Hormonspritzen beginnen, verringert sich die tägliche Dosis von Suprecur in der Regel auf einen einzelnen Sprühstoß dreimal täglich. Wann dieser Zeitpunkt erreicht ist, entnehmen Sie bitte Ihrem Stimulationsprotokoll. Hierbei spielt es keine Rolle, in welches Nasenloch Sie diesen Sprühstoß inhalieren.
Nach 8-14 Tagen Therapie mit Suprecur muss Ihre Regelblutung eingetreten sein, sonst kann in Folge nicht mit dem Hormonspritzen begonnen werden. Falls Sie den Spray tagsüber in Ihrer Handtasche transportieren, achten Sie bitte darauf, dass er sich in der Schutzverpackung befindet und aufrecht verstaut wird, um eventuelles Ausrinnen zu verhindern.

Weitere Informationen

Orgalutran/Decapeptyl/Ovitrelle

ORGALUTRAN/OVITRELLE/DECAPEPTYL
Bei diesem Medikament handelt es sich um eine fertige Spritze, die bereits mit einer passenden Nadel für die Injektion versehen und mit der fertigen Injektionslösung befüllt ist. Sie müssen nur noch die Schutzkappe der Spritze abziehen.

Das Medikament wird unter die Haut am Bauch gespritzt. Bilden Sie hierzu mit Daumen und Zeigefinger eine entsprechend dicke Hautfalte, ca. eine Handbreit vom Nabel entfernt. Desinfizieren Sie die Einstichstelle mit einem der Alkoholtupfer aus Ihrem Spritzentäschchen. Lassen Sie die Haut etwa 1 Minute trocknen. Stechen Sie die Nadel in einem Winkel von 30° in die Haut und drücken Sie den Stempel langsam und gerade nach unten. Ist das Medikament vollständig injiziert, zählen Sie noch einmal langsam bis 5 bevor Sie die Nadel herausziehen. Abschließend können Sie mit einem Alkoholtupfer noch ein paar Sekunden auf die Einstichstelle drücken, vor allem, wenn sich dort ein Blutstropfen gebildet hat.
Ovitrelle und Decapeptyl müssen in der Regel zu einem exakten, von uns vorgegebenen Zeitpunkt injiziert werden. Bitte halten Sie diese Uhrzeit strikt ein! Die Therapie mit Orgalutran erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von mehreren Tagen. Halten Sie auch hier die Uhrzeit für Ihre tägliche Injektion möglichst genau ein.

Weitere Informationen

Cetrotide 0,25mg

In einer Packung Cetrotide finden Sie alles, was Sie für Ihre tägliche Injektion benötigen. Eine Fertigspritze mit Lösungsmittel, eine Trockenstechampulle, Alkoholtupfer zur Desinfektion der Einstichstelle, eine dicke gelbe Nadel zum Mischen der Injektionslösung und eine kleine graue Nadel für die Injektion. Das Medikament kann bei Raumtemperatur aufbewahrt werden, es muss also nicht in den Kühlschrank.

Entfernen Sie als erstes die blaue Verschlusskappe der Trockenstechampulle und ziehen Sie die weiße Schutzkappe der Fertigspritze ab. Schrauben Sie anschließend die gelbe Nadel auf die Spritze. Stechen Sie nun mit der Nadel in die Trockenstechampulle und drücken das Lösungsmittel, das sich in der Spritze befindet, in die Ampulle hinein. Sobald die Flüssigkeit auf das Pulver trifft, löst sich dieses sofort auf. Sie dürfen die Ampulle keinesfalls schütteln. Lediglich ein Schwenken aus dem Handgelenk ist erlaubt um eventuelle Pulverreste, die am Fläschchen kleben, aufzulösen. Ziehen Sie die Injektionslösung nun vollständig zurück in die Spritze und lassen Sie den Kolben der Spritze auch beim Herausziehen der Nadel nicht los. In der Trockenstechampulle bildet sich ein Unterdruck, sodass der Kolben wieder angesaugt und die Flüssigkeit zurück in die Ampulle fließen würde. Tauschen Sie anschließend die dicke gelbe Nadel gegen die kleine graue Nadel aus. Vor der Injektion müssen Sie nun nur noch die überschüssige Luft entfernen. Halten Sie hierzu die Spritze mit der Nadelspitze nach oben und klopfen Sie mit dem Finger dagegen, um die Luft zum Aufsteigen zu bringen. Drücken Sie die Luft langsam nach oben bis der erste Tropfen aus der Nadelspitze perlt.
Das Medikament wird unter die Haut am Bauch gespritzt. Bilden Sie hierzu mit Daumen und Zeigefinger eine entsprechend dicke Hautfalte, ca. eine Handbreit vom Nabel entfernt. Desinfizieren Sie die Einstichstelle mit dem beiligenden Alkoholtupfer. Lassen Sie die Haut etwa 1 Minute trocknen. Stechen Sie die Nadel in einem Winkel von 30° in die Haut und drücken Sie den Stempel der Spritze langsam nach unten. Ist das Medikament vollständig injiziert, zählen Sie noch einmal langsam bis 5 bevor Sie die Nadel herausziehen. Abschließend können Sie mit einem Alkoholtupfer noch ein paar Sekunden auf die Einstichstelle drücken, vor allem, wenn sich dort ein Blutstropfen gebildet hat.
Nach der Injektion von Cetrotide kann es an der Einstichstellen zu Hautirritationen wie Rötung, Juckreiz oder Quaddelbildung kommen. In der Regel verschwinden diese Irritationen innerhalb kurzer Zeit. Für die Verabreichung halten Sie bitte jeden Tag Ihre gewählte Uhrzeit ein. Wechseln Sie jedoch täglich die Einstichstelle.

Weitere Informationen

Puregon Pen

Für die Verabreichung von Puregon haben Sie von uns die Ampulle mit der Injektionslösung bekommen, sowie einen Pen, der Ihnen die Injektion ermöglicht. Die Ampulle mit der Injektionslösung muss bis zur ersten Anwendung im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Sofern vom Arzt nicht anders verordnet, verwenden Sie für die Dauer Ihrer Therapie mit Puregon ein und denselben Pen, ohne die Ampulle auszutauschen, bis er zur Gänze aufgebraucht ist. Die Therapie mit Puregon kann sich entweder nur über die ersten 3-4 Tage oder aber über die gesamte Dauer Ihrer Stimulation erstrecken.
Ihre tägliche Dosis können Sie sich selbst verabreichen. Dazu nehmen Sie die Ampulle aus der Verpackung und schrauben den Pen auseinander. Führen Sie die Ampulle mit der Öffnung nach unten in das gelbe Kopfteil des Pens ein. Durch das Zuschrauben des Pens wird die Ampulle fixiert. Beide Teile des Pens weisen eine Markierung auf. Achten Sie darauf, dass diese Markierungen übereinstimmen, nur so ist garantiert, dass der Pen fest verschraubt ist und die Injektion ordnungsgemäß durchgeführt werden kann.
Drehen Sie nun eine der beiliegenden Nadeln auf die Spitze des Pens und entfernen Sie die äußere Schutzkappe. Drehen Sie nun am Injektionsknopf des Pens bis Sie ein Klickgeräusch hören. Halten Sie den Pen nun mit der Nadelspitze nach oben und klopfen mit den Fingern leicht dagegen, um eventuelle Luftbläschen zum Aufsteigen zu bringen. Drücken Sie nun den Injektionsknopf durch bis einige Tropfen der Injektionslösung aus der Nadelspitze perlen. Die Dosierungsanzeige muss nun wieder auf „0" stehen.
Nun stellen Sie Ihre tägliche Dosis ein. Drehen Sie dazu den Injektionsknopf, bis er die richtige Dosis anzeigt. Haben Sie versehentlich eine zu hohe Dosis gewählt, drehen Sie den Injektionsknopf bis zum Anschlag heraus und drücken ihn wieder zurück in den Pen. Die Anzeige muss nun wieder auf „0" stehen. Stellen Sie nun erneut Ihre tägliche Dosis ein.
Das Medikament wird unter die Haut am Bauch gespritzt. Bilden Sie hierzu mit Daumen und Zeigefinger eine entsprechend dicke Hautfalte, ca. eine Handbreit vom Nabel entfernt. Desinfizieren Sie die Einstichstelle mit einem der Alkoholtupfer aus Ihrem Spritzentäschchen. Lassen Sie die Haut etwa 1 Minute trocknen. Nehmen Sie den Pen in die Faust und stechen die Nadel in einem Winkel von 90° senkrecht in die Haut. Um das Medikament zu injizieren drücken Sie mit dem Daumen auf den Injektionsknopf, sodass dieser mit demselben Klickgeräusch wie beim Einstellen der Dosis wieder nach unten wandert. Zählen Sie dann noch einmal langsam bis 5 bevor Sie die Nadel aus der Haut ziehen. Halten Sie auch beim Herausziehen den Injektionsknopf weiter gedrückt. Ihre Kontrolle, ob Sie sich die vollständige Dosis injiziert haben, ist wieder die Dosierungsanzeige, die nun wiederum auf „0" stehen muss. Nach dem Herausziehen können Sie mit einem Alkoholtupfer noch ein paar Sekunden auf die Einstichstelle drücken, vor allem, wenn sich dort ein kleiner Blutstropfen bildet. Entsorgen Sie die Nadel in dem Sie die Schutzhülle zum Herabdrehen zu Hilfe nehmen. Der Pen wird bis zur nächsten Injektion verschlossen im Kühlschrank gelagert.
Für die Verabreichung halten Sie bitte jeden Tag Ihre gewählte Uhrzeit ein.

Weitere Informationen

Gonal-f Pen

Es gibt drei Pens, zu unterschiedlichen Dosen von 300, 450 und 900 internationalen Einheiten. Der Pen ist bereits mit der Injektionslösung befüllt und muss nur noch auf die tägliche Dosis eingestellt werden.

Sofern vom Arzt nicht anders verordnet, verwenden Sie für die Dauer Ihrer Therapie mit Gonal-f ein und denselben Pen, bis er zur Gänze aufgebraucht ist. Die Therapie mit Gonal-f kann sich entweder nur über die ersten 3-4 Tage oder aber über die gesamte Dauer Ihrer Stimulation erstrecken. Den Pen bewahren Sie bitte sowohl vor als auch während der Therapie im Kühlschrank auf.
Ihre tägliche Dosis können Sie sich selbst verabreichen. Dazu nehmen Sie die Verschlusskappe des Pens ab und drehen eine der beiliegenden Nadeln auf die Spitze des Pens. Kontrollieren Sie, ob sich eine Luftblase in der Injektionslösung befindet. Ist dies der Fall, muss diese zuerst entfernt werden, bevor Sie sich Ihre tägliche Dosis spritzen können. Drehen Sie den roten Injektionsknopf im Uhrzeigersinn und beachten Sie dazu die Dosierungsanzeige im kleinen Fensterchen. Stellen Sie den Pen auf 25 Einheiten ein. Entfernen Sie die Schutzkappe der Injektionsnadel, halten Sie den Pen mit der Nadelspitze nach oben und klopfen mit den Fingern leicht dagegen, um die Luftblase zum Aufsteigen zu bringen. Drücken Sie nun den Injektionsknopf durch bis einige Tropfen der Injektionslösung aus der Nadelspitze perlen. Die Dosierungsanzeige muss nun wieder auf „0" stehen. Nun stellen Sie Ihre tägliche Dosis ein. Haben Sie versehentlich eine zu hohe Dosis gewählt, drehen Sie den Injektionsknopf einfach zurück, bis die richtige Dosis im Fensterchen erscheint.
Das Medikament wird unter die Haut am Bauch gespritzt. Bilden Sie hierzu mit Daumen und Zeigefinger eine entsprechend dicke Hautfalte, ca. eine Handbreit vom Nabel entfernt. Desinfizieren Sie die Einstichstelle mit einem der Alkoholtupfer aus Ihrem Spritzentäschchen. Lassen Sie die Haut etwa 1 Minute trocknen. Nehmen Sie den Pen in die Faust und stechen die Nadel in einem Winkel von 90° senkrecht in die Haut. Um das Medikament zu injizieren, drücken Sie mit dem Daumen auf den roten Injektionsknopf, sodass dieser mit demselben Klickgeräusch wie beim Einstellen der Dosis wieder nach unten wandert. Zählen Sie dann noch einmal langsam bis 5 bevor Sie die Nadel aus der Haut ziehen. Halten Sie auch beim Herausziehen den Injektionsknopf weiter gedrückt. Ihre Kontrolle, ob Sie sich die vollständige Dosis injiziert haben ist wieder die Dosierungsanzeige, die nun wiederum auf „0" stehen muss. Nach dem Herausziehen können Sie mit einem Alkoholtupfer noch ein paar Sekunden auf die Einstichstelle drücken, vor allem, wenn sich ein kleiner Blutstropfen dort bildet. Entsorgen Sie die Nadel in dem Sie die Schutzhülle zum Herabdrehen zu Hilfe nehmen. Der Pen wird bis zur nächsten Injektion verschlossen im Kühlschrank gelagert.
Für die Verabreichung halten Sie bitte jeden Tag Ihre gewählte Uhrzeit ein.

Weitere Informationen

Gonasi 5000 I.U.

Das Medikament besteht aus einer Ampulle Lösungsmittel sowie einer Trockenstechampulle zu 5000 Einheiten und kann bis zur Verabreichung bei Raumtemperatur gelagert werden, muss also nicht in den Kühlschrank.

Mithilfe einer der 2-Milliliter-Spritzen, die Sie gemeinsam mit den Medikamenten ausgehändigt bekommen, müssen Sie sich die Injektionslösung unmittelbar vor der Verabreichung selber herstellen.
In Ihrem Spritzentäschchen finden Sie Spritzen, dickere rosa oder orangefarbene Nadeln, sowie kleine graue Nadeln für die Injektion. Sie setzen als erstes eine dicke rosa oder orangefarbene Nadel auf die Spritze. Nehmen Sie nun die Ampulle mit dem Lösungsmittel zur Hand. Befindet sich Flüssigkeit im oberen Teil der Ampulle, klopfen Sie mit dem Finger dagegen, damit die Flüssigkeit nach unten rutscht. Legen Sie den Daumen auf den Punkt, halten Sie die Ampulle mit der anderen Hand fest und brechen Sie die Spitze mit einer kräftigen Rückwärtsbewegung ab. Zum Schutz vor Schnittverletzungen kann ein Taschentuch verwendet werden. Tauchen Sie nun die Nadelspitze in die Ampulle und ziehen Sie den gesamten Inhalt in die Spritze. Beachten Sie dabei, dass die schräge Spitze der Nadel auf den Boden der Ampulle blickt. Leichter geht es, wenn Sie die Ampulle leicht schräg halten.
Nun können Sie die violette Schutzkappe der Trockenstechampulle entfernen, mit der Nadel hineinstechen und die Flüssigkeit zum Pulver drücken. Sobald die Flüssigkeit auf das Pulver trifft, löst sich dieses sofort auf. Sie dürfen die Ampulle keinesfalls schütteln. Lediglich ein Schwenken aus dem Handgelenk ist erlaubt um eventuelle Pulverreste, die am Fläschchen kleben, aufzulösen. Ziehen Sie die Injektionslösung nun vollständig zurück in die Spritze und lassen Sie den Kolben der Spritze auch beim Herausziehen der Nadel nicht los. In der Trockenstechampulle bildet sich ein Unterdruck, sodass der Kolben wieder angesaugt und die Flüssigkeit zurück in die Ampulle fließen würde. Nun befinden sich 5000 Einheiten des Medikaments in Ihrer Spritze.
In vielen Fällen ist jedoch die doppelte Dosis, also 10.000 Einheiten zu verabreichen. Hierzu öffnen Sie einfach die zweite Packung Gonasi, nehmen die Trockenstechampulle heraus, entfernen die violette Schutzkappe und drücken das Gemisch in Ihrer Spritze zum Pulver. Ziehen Sie das Gemisch wieder vollständig zurück in die Spritze. Nun befinden sich 10.000 Einheiten Gonasi in der Spritze.
Tauschen Sie anschließend die dicke rosarote Nadel gegen eine kleine graue Nadel aus. Vor der Injektion müssen Sie nun nur noch die überschüssige Luft entfernen. Halten Sie hierzu die Spritze mit der Nadelspitze nach oben und klopfen Sie mit dem Finger dagegen, um die Luft zum Aufsteigen zu bringen. Drücken Sie die Luft langsam nach oben bis der erste Tropfen aus der Nadelspitze perlt. Nun befinden sich 5000 Einheiten des Medikaments in Ihrer Spritze.
Das Medikament wird unter die Haut am Bauch gespritzt. Bilden Sie hierzu mit Daumen und Zeigefinger eine entsprechend dicke Hautfalte, ca. eine Handbreit vom Nabel entfernt. Desinfizieren Sie die Einstichstelle mit einem der Alkoholtupfer aus Ihrem Spritzentäschchen. Lassen Sie die Haut etwa 1 Minute trocknen. Stechen Sie die Nadel in einem Winkel von 30° in die Haut und drücken Sie den Stempel langsam nach unten. Ist das Medikament vollständig injiziert, zählen Sie noch einmal langsam bis 5 bevor Sie die Nadel herausziehen. Abschließend können Sie mit einem Alkoholtupfer noch ein paar Sekunden auf die Einstichstelle drücken, vor allem, wenn sich dort ein Blutstropfen gebildet hat.
In der Regel müssen Sie Gonasi zu einem exakten, von uns angegebem Zeitpunkt spritzen. Bitte halten Sie die vorgeschriebene Uhrzeit ein!

Weitere Informationen

Fostimon/Merional

Beide Medikamente gibt es sowohl in der Dosis zu 75 als auch 150 internationalen Einheiten. Das Medikament besteht aus einer Ampulle Lösungsmittel sowie einer Trockenstechampulle. Aufbewahrt werden kann es bei Raumtemperatur, es muss also nicht in den Kühlschrank.

Mithilfe einer der 2-Milliliter-Spritzen, die Sie gemeinsam mit den Medikamenten ausgehändigt bekommen, müssen Sie sich die Injektionslösung unmittelbar vor der Verabreichung selber herstellen.
In Ihrem Spritzentäschchen finden Sie Spritzen, dickere rosa oder orange Nadeln, sowie kleiner graue Nadeln für die Injektion. Sie setzen als erstes eine dicke rosa oder orange Nadel auf die Spritze und entfernen Sie die Schutzkappe der Trockenstechampulle. Nehmen Sie nun die Ampulle mit dem Lösungsmittel zur Hand. Befindet sich Flüssigkeit im oberen Teil der Ampulle klopfen Sie mit dem Finger dagegen damit die Flüssigkeit nach unten rutscht. Legen Sie den Daumen auf den Punkt, halten Sie die Ampulle mit der anderen Hand fest und brechen Sie die Spitze mit einer kräftigen Rückwärtsbewegung ab. Zum Schutz vor Schnittverletzungen kann ein Taschentuch verwendet werden. Tauchen Sie nun die Nadelspitze in die Ampulle und ziehen Sie den gesamten Inhalt in die Spritze. Beachten Sie dabei, dass die schräge Spitze der Nadel auf den Boden der Ampulle blickt. Leichter geht es, wenn Sie die Ampulle leicht schräg halten.
Nun können Sie die Schutzkappe der Trockenstechampulle entfernen, mit der Nadel hineinstechen und die Flüssigkeit zum Pulver dazudrücken. Sobald die Flüssigkeit auf das Pulver trifft, löst sich dieses sofort auf. Sie dürfen die Ampulle keinesfalls schütteln. Lediglich ein Schwenken aus dem Handgelenk ist erlaubt, um eventuelle Pulverreste, die am Fläschchen kleben, aufzulösen. Ziehen Sie die Injektionslösung nun vollständig zurück in die Spritze und lassen Sie den Kolben der Spritze auch beim Herausziehen der Nadel nicht los. In der Trockenstechampulle bildet sich ein Unterdruck, sodass der Kolben wieder angesaugt und die Flüssigkeit zurück in die Ampulle fließen würde. Tauschen Sie anschließend die dicke rosarote Nadel gegen eine kleine graue Nadel aus. Vor der Injektion müssen Sie nun nur noch die überschüssige Luft entfernen. Halten Sie hierzu die Spritze mit der Nadelspitze nach oben und klopfen Sie mit dem Finger dagegen, um die Luft zum Aufsteigen zu bringen. Drücken Sie die Luft langsam nach oben bis der erste Tropfen aus der Nadelspitze perlt.
Das Medikament wird unter die Haut am Bauch gespritzt. Bilden Sie hierzu mit Daumen und Zeigefinger eine entsprechend dicke Hautfalte, ca. eine Handbreit vom Nabel entfernt. Desinfizieren Sie die Einstichstelle mit einem der Alkoholtupfer aus Ihrem Spritzentäschchen. Lassen Sie die Haut etwa 1 Minute trocknen. Stechen Sie die Nadel in einem Winkel von 30° in die Haut und drücken Sie den Stempel langsam nach unten. Ist das Medikament vollständig injiziert, zählen Sie noch einmal langsam bis 5 bevor Sie die Nadel herausziehen. Abschließend können Sie mit einem Alkoholtupfer noch ein paar Sekunden auf die Einstichstelle drücken, vor allem, wenn sich dort ein Blutstropfen gebildet hat.
Wichtig: für jede Injektion muss eine neue Spritze mit neuer dicker und dünner Nadel verwendet werden. Für eine tägliche Dosis von 225 Einheiten oder mehr müssen Sie mehrere Trockenstechampullen mit einer Ampulle Lösungsmittel vermengen. Sie öffnen die Ampulle mit dem Löungsmittel wie eben beschrieben und drücken die Flüssigkeit in eine Trockenstechampulle. Ziehen Sie das Gemisch wieder in die Spritze zurück und lösen damit eine weitere Trockenstechampulle auf. Dieses Vorgehen wird wiederholt, bis Sie Ihre im Stimulationsplan angegebene tägliche Dosis erreicht haben. Sie verbreichen also mehrere Trockenstechampullen mit einer einzigen Lösung in einer Spritze. Schreibt Ihnen Ihr Therapieplan sowohl Injektionen mit Merional als auch mit Fostimon vor, können Sie beide Medikamente auf diese Weise in einer einzigen Spritze verabreichen und ersparen sich somit eine Injektion.
Für die Verabreichung halten Sie bitte jeden Tag Ihre gewählte Uhrzeit ein. Wechseln Sie jedoch täglich die Einstichstelle.

Weitere Informationen

Pregnyl 5000 I.U.

Das Medikament besteht aus einer Ampulle Lösungsmittel sowie einer ähnlich aussehenden Trockenampulle zu 5000 Einheiten und muss bis zur Verabreichung im Kühlschrank aufbewahrt werden. Mithilfe einer der 2-Milliliter-Spritzen, die Sie gemeinsam mit den Medikamenten ausgehändigt bekommen müssen Sie sich die Injektionslösung unmittelbar vor der Verabreichung selber herstellen.

In Ihrem Spritzentäschchen finden Sie Spritzen, dickere rosa oder orange Nadeln, sowie kleiner graue Nadeln für die Injektion. Sie setzen als erstes eine dicke rosa oder orange Nadel auf die Spritze. Nehmen Sie nun die Ampulle mit dem Lösungsmittel zur Hand. Befindet sich Flüssigkeit im oberen Teil der Ampulle klopfen Sie mit dem Finger dagegen damit die Flüssigkeit nach unten rutscht. Legen Sie den Daumen auf den Punkt, halten Sie die Ampulle mit der anderen Hand fest und brechen Sie die Spitze mit einer kräftigen Rückwärtsbewegung ab. Zum Schutz vor Schnittverletzungen kann ein Taschentuch verwendet werden. Tauchen Sie nun die Nadelspitze in die Ampulle und ziehen Sie den gesamten Inhalt in die Spritze. Beachten Sie dabei, dass die schräge Spitze der Nadel auf den Boden der Ampulle blickt. Leichter geht es, wenn Sie die Ampulle leicht schräg halten.
Brechen Sie nun die Ampulle in der sich das Pulver befindet auf die selbe Art und Weise auf, tauchen Sie die Nadel hinein und die drücken Sie die Flüssigkeit auf das Pulver. Sobald die Flüssigkeit auf das Pulver trifft, löst sich dieses sofort auf. Sie dürfen die Ampulle keinesfalls schütteln. Lediglich ein Schwenken aus dem Handgelenk ist erlaubt um eventuelle Pulverreste, die am Fläschchen kleben, aufzulösen. Ziehen Sie die Injektionslösung nun vollständig zurück in die Spritze. Nun befinden sich 5000 Einheiten des Medikaments in Ihrer Spritze.
In vielen Fällen ist jedoch die doppelte Dosis, also 10.000 Einheiten zu verabreichen. Hierzu öffnen Sie einfach die zweite Packung Pregnyl, nehmen die Ampulle mit dem Pulver heraus, brechen Sie auf und drücken das Gemisch in Ihrer Spritze auf das Pulver. Ziehen Sie das Gemisch wieder vollständig zurück in die Spritze. Nun befinden sich 10.000 Einheiten Pregnyl in der Spritze.
Tauschen Sie anschließend die dicke rosarote Nadel gegen eine kleine graue Nadel aus. Vor der Injektion müssen Sie nun nur noch die überschüssige Luft entfernen. Halten Sie hierzu die Spritze mit der Nadelspitze nach oben und klopfen Sie mit dem Finger dagegen, um die Luft zum Aufsteigen zu bringen. Drücken Sie die Luft langsam nach oben bis der erste Tropfen aus der Nadelspitze perlt. Nun befinden sich 5000 Einheiten des Medikaments in Ihrer Spritze.
Das Medikament wird unter die Haut am Bauch gespritzt auch wenn in der Packungsbeilage nur die intramuskuläre Injektion erwähnt ist. Bilden Sie hierzu mit Daumen und Zeigefinger eine entsprechend dicke Hautfalte, ca. eine Handbreit vom Nabel entfernt. Desinfizieren Sie die Einstichstelle mit einem der Alkoholtupfer aus Ihrem Spritzentäschchen. Lassen Sie die Haut etwa 1 Minute trocknen. Stechen Sie die Nadel in einem Winkel von 30° in die Haut und drücken Sie den Stempel langsam nach unten. Ist das Medikament vollständig injiziert, zählen Sie noch einmal langsam bis 5 bevor Sie die Nadel herausziehen. Abschließend können Sie mit einem Alkoholtupfer noch ein paar Sekunden auf die Einstichstelle drücken, vor allem, wenn sich dort ein Blutstropfen gebildet hat.
In der Regel müssen Sie Pregnyl zu einem exakten, von uns angegeben Zeitpunkt gespritzt werden. Bitte halten Sie die vorgeschriebene Uhrzeit ein!

Weitere Informationen

Utrogestan 100mg Kapseln

Auch wenn in der Packungsbeilage nur die orale Verabreichung erwähnt wird, verwenden Sie die Kapseln wie Scheidenzäpfchen und führen in der Regel 3 mal täglich 2 Kapseln in die Scheide ein.

Ein leichter Ausfluss der Zäpfchen ist zu erwarten und beeinträchtigt die Wirkung nicht. Haben Sie Schwierigkeiten beim Einführen, können Sie sich in der Apotheke einen entsprechenden Applikator besorgen.

Weitere Informationen

Änderung in der Medikation

Nach den neuesten Erkenntnissen empfehlen wir nach einer IVF Behandlung eine Änderung in der Medikation. Nach der neuesten Erkenntnis ist nach einer IVF Behandlung nur bis zur 5. Schwangerschaftswoche eine Verabreichung von Progesteron notwendig. Dies gilt nur für Frauen unter 40 Jahren. (Early Progesteron cessation after IVF/ICSI A RANDOMIZED CONTROLLED TRIAL fertstert vol.98 issue4, 858-862Velasco)

Bei einem Kryoversuch und bei der Eizellspende muss man bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche die Progesterongabe fortsetzen. Das Gleiche gilt auch für die Östrogengabe.
Was bedeutet das für die Praxis: Wir machen 16 Tage nach der Punktion bei allen IVF/ICSI Patientinnen den Schwangerschaftstest. Wir empfehlen normalerweise einen Harnschwangerschafts-test den die Frau von uns mitbekommt. Wenn man einen Bluttest macht, sollte der über 100 sein. Eine Woche nach dem Test empfehlen wir den vaginalen Ultraschall. Zu dem Zeitpunkt muss man einen kleinen Fruchtsack sehen 2-8 mm. Sieht man den Fruchtsack empfehlen wir das Absetzen von Progesteron und E2 und eine Kontrolle in 2 Wochen. Eine Messung des bHCG halten wir nicht für sinnvoll. Sieht man Anfang 5. SSW keinen Fruchtsack muss unbedingt bHCG bestimmt werden und eine Eileiterschwangerschaft ausgeschlossen werden. Ab einem Wert von 1000 bHCG sollte ein Fruchtsack erkennbar sein. Cave Mehrlingsschwangerschaft. Treten dann Blutungen auf muss man den Patienten versichern das auch mit Blutung eine normale Schwangerschaft noch wahrscheinlich ist, sicher aber nicht durch Progesteron eine Fehlgeburt verhindert werden kann.

Dies gilt nicht für Kryotransfer und Eizellspende.
ZUSAMMENFASSEND gelten für alle Schwangerschaften:
Sieht man einen Fruchtsack ist eine Progesterongabe nicht mehr sinnvoll. Bei Blutungen muss man mit häufigen Kontrollen und der Versicherung, dass keine Therapie hilfreich ist, die Patienten begleiten. Die Ausnahmen sind Kryotransferpatientinnen und Eizellempfängerinnen. Eventuell auch Frauen über 40 und Endometriosepatientinnen.

Weitere Informationen

Wir sind für Sie da!

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an uns!

Telefonisch erreichbar:
Mo-Fr: 08:00 - 16:00 Uhr
Di: 08:00 - 20:00

Vereinbaren Sie einen Termin:

☎ +43 (0)463 20 27 07 - 0

✉ office[at]sterignost.at

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!