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TESE/TESA/MESA

Befindet sich keine Samenzelle im Ejakulat, spricht man von einer Azoospermie. Ursachen sind verschlossene, fehlende oder durchtrennte Samenleiter. Auch genetische Defekte, Entzündungen, Krampfadern der Hodenvenen, Umweltgifte oder ein zu spät behandelter Hodenhochstand können zur mangelhaften Spermienproduktion führen. Eine Querschnittlähmung kann einen Samenerguss unmöglich machen.

Probeentnahme von Samenzellen

Trotzdem kann man in diesen Fällen häufig Samenzellen in Hoden und Nebenhoden finden.
Für eine Probenentnahme gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. TESA: Testikuläre Spermienaspiration - Wie bei einer Blutabnahme wird versucht, mit einer Nadel Samen aus dem Hoden anzusaugen. Hierbei ist keine Vollnarkose nötig. Dieses Vorgehen eignet sich beispielsweise auch, um die Zeugungsfähigkeit von Männern, die sich einer Vasektomie unterzogen haben, zu gewährleisten.
  2. TESE: Testikuläre Spermienextraktion - In einem chirurgischen Eingriff werden kleine Stücke Hodengewebe entnommen. Der Eingriff geschieht unter Vollnarkose und wird auch als Hodenbiopsie bezeichnet.
  3. MESA: Mikrochirurgische Epididymale Spermienaspiration - In einem kleinen chirurgischen Eingriff werden Samen aus dem Nebenhoden abgesaugt. Auch dieser Eingriff wird unter Vollnarkose vollzogen und wird auch als Nebenhodenpunktion bezeichnet.

Während sich TESA in der Regel bewährt, wenn Samenzellen nicht über die Samenleiter transportiert werden können, bieten sich TESE und MESA als Behandlungsmethoden an, wenn nur wenige oder gar keine Samenzellen vorhanden sind.

In 75 % der Fälle werden geeignete Spermien gefunden 

In 75 % der Fälle findet man für eine Befruchtung geeignete Spermien. Die Erfolgschancen hängen allerdings von der Ursache des Spermienmangels im Ejakulat ab. Bereits im Vorfeld kann je nach zugrundeliegender Ursache und weiteren Untersuchungsergebnissen (Hormonanalyse, genetischer Befund) die Erfolgschance abgeschätzt werden. Die durch TESA, TESE oder MESA entnommenen Samenzellen können entweder für Insemination, IVF, ICSI oder auch erst einmal zur Kryokonservierung genutzt werden.

Um zum Zeitpunkt der Eizellentnahme den Erfolg einer Probenentnahme zu garantieren, bieten wir eine vorangehende Probenentnahme in der Vorbereitung an.

In unserem VivaNeo Kinderwunschzentrum Klagenfurt bieten wir derzeit die TESA-Methode an und erzielen damit gute Erfolge. Ist dennoch ein mikrochirurgischer Eingriff nötig, haben wir die Möglichkeit, Sie an unser Partner-Institut in Wels weiterzuvermitteln.

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