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Operative Abklärung in Klagenfurt

In manchen Fällen führen Störungen wie zum Beispiel Endometriose, Myome, verschlossene Eileiter oder Anomalien der Gebärmutterhöhle zum unerfüllten Kinderwunsch. Möchte sich keine Schwangerschaft einstellen, so kann möglicherweise eine Operation zur Beseitigung der Unfruchtbarkeit beitragen.

Hier können die Erfolgsaussichten durch Operationen deutlich verbessert werden. In der Regel kommen hier knopflochchirurgische (minimalinvasive) Techniken, wie die Pelviskopie (=Bauchspiegelung, Laparoskopie) bzw. die Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) zur Anwendung. Ob einer dieser Eingriffe in Ihrer Situation sinnvoll ist, wird im Rahmen einer Erstuntersuchung festgelegt.

Expertise bei knopflochchirurgischen Eingriffen

Die Eingriffe erfolgen im Endometriosezentrum LKH Villach (Stufe IV, Leitung Prof. Keckstein) oder in der Privatklinik Villach und Klagenfurt von Dr. Gernot Kommetter. Alle Kliniken verfügen über modernste technische Ausstattungen und Expertise bei der Durchführung knopflochchirurgischer Eingriffe.

Die Kosten für einen medizinisch indizierten Eingriff ohne Zusatzversicherung werden im LKH Villach von der Krankenkasse übernommen. Für nicht in Österreich versicherte Patientinnen kann auf Wunsch ein Kostenvoranschlag erstellt werden.

Je nach Krankheitsbild werden unterschiedliche Maßnahmen durchgeführt.

Endometriose - Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle

Endometriose ist das Vorkommen von Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle (z.B. in der Bauchhöhle, in den Eierstöcken, im Eileiter, der Blase oder dem Darm). Dies kann die Empfängnis wesentlich erschweren. 

Myome - Gutartige Muskelwucherungen der Gebärmutterwand

Myome sind gutartige Muskelwucherungen der Gebärmutterwand. Je nach ihrer Lokalisation (außen an der Gebärmutter, in der Gebärmutterwand oder Höhle sowie verschiedene Übergangsformen) und Größe können sie Beschwerden verursachen. Typisch sind Blutungsstörungen, Regelschmerzen, häufiger Harndrang, Verstopfung und natürlich auch Infertilität (auch Aborte).

Prinzipiell müssen diese Wucherungen nicht operiert werden - erst bei Größen um 2-3cm und Kinderwunschproblematik sollte die OP in Erwägung gezogen werden.

Ein Eingriff erfolgt je nach Lage des Myoms per Pelviskopie, mitunter aber auch nur mittels Hysteroskopie als tageschirurgischer Eingriff.

Verschlossene Eileiter

Mitunter sieht man im Vaginalultraschall kleine Schleimhautwucherungen in der Gebärmutterhöhle. Polypen, Hyperplasien oder Trennwände sind hierbei als die typischen Fehlbildungen zu bezeichnen. In solchen Fällen zeigt sich meist eine erhöhte Abortrate, welche durch Entfernung dieser Wucherungen deutlich reduziert werden kann.

Anomalien der Gebärmutterhöhle

Durch mitunter nicht wahrgenommene Unterbauchinfektionen sowie Endometriose können die Eileiter in ihrer Funktion (Transport von Ei- bzw. Samenzelle) gestört oder funktionslos sein. Dadurch erhöht sich das Risiko einer Eileiterschwangerschaft. 

Oft kommt es aber dadurch nicht zur Befruchtung der Eizelle, woraus die Sterilität resultiert.

HYCOSY - Eileiteruntersuchung mit Ultraschall

Der Goldstandard der Eileiterabklärung ist die Durchspülung/Testung im Rahmen der Bauchspiegelung. Durch verbesserte technische Ultraschallbeurteilungsmöglichkeit kann dies heutzutage aber auch durch eine Anspülung der Eileiter mit einem ultraschalldichten Kontrastmittel erfolgen (HYCOSY wird bei uns ambulant durchgeführt und ist i.d.R nicht schmerzhaft). Zusätzlich bestimmen wir zur Eileiterevaluierung die Chlamydienantikörper im Blut/Harn, da dies die häufigsten verursachenden Keime von Eileiterschäden sind.

Methoden der VivaNeo Kinderwunschklinik Klagenfurt

  • Akupunktur zum Transferzeitpunkt durch Dr. Susanne Bulfon-Vogl, Dr. Alexander Boschi oder Dr. Gernot Kommetter.
  • Neueste Studien beweisen durch Anwendung von Akupunktur am Tag des Transfers (je für 30 Minuten vor und 30 Minuten nach dem Transfer) erhöhte Einnistungsraten, die wir auch anhand unserer eigenen Statistik bestätigen können.
  • Immunologische Überprüfung bei Einnistungsproblemen
  • Spurenelementanalysen und Substitutionstherapie
  • Anthroposophische Therapie
  • Homöopathie
  • Gesprächstherapie

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