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In-vitro-Fertilisation – Befruchtung außerhalb des Körpers

Bei der In-vitro-Fertilisation, kurz IVF, wird im ersten Schritt eine Hormonstimulation durchgeführt. Um möglichst viele reife Eizellen gleichzeitig zu gewinnen, muss die Hormonstimulation genau auf die Frau angepasst werden. Durch Punktion werden die Eizellen entnommen und außerhalb des Körpers mit den Samenzellen des Mannes zusammengeführt. 

2–5 Tage nach der Eizellentnahme erfolgt der sogenannte Embryotransfer, die Übertragung der Embryonen in die Gebärmutter.

Die Stimulationstherapie kann eine erhebliche Vergrößerung der Eierstöcke und damit Beschwerden verursachen. Ein Überstimulationssyndrom tritt jedoch nur selten auf.

In-vitro-Fertilisation bei folgender Diagnose

Die Befruchtung außerhalb des Körpers wird bei folgender Diagnose empfohlen:

  • Funktionsstörung an den Eileitern
  • Eingeschränkte Samenfunktion
  • Endometriose
  • Unfruchtbarkeit ohne erkennbare Ursache
  • PCO-Syndrom (polyzystisches Ovarialsyndrom)

    

  

IVF-Naturelle

Bei der IVF-Naturelle wird auf eine Hormonstimulation verzichtet und eine IVF wird im natürlichen Menstruationszyklus der Frauen durchgeführt. Die «natürliche» IVF hat den Vorteil, dass dabei jene Eizelle ausreift, die den natürlichen Selektionsprozess durchlaufen hat. Diese Eizelle verspricht meist die höchste Befruchtungs- und Einnistungsrate. 

Ablauf einer "IVF-Naturelle"-Behandlung

Bei der IVF-Naturelle erfolgt die erste Konsultation, je nach Zykluslänge, am 9.-12. Zyklustag. An diesem Tag werden eine Ultraschallkontrolle und eine Blutentnahme durchgeführt. Meist kann aufgrund der Blutwerte bereits an diesem Tag der Zeitpunkt des Eisprungs berechnet werden, so dass keine zweite Konsultation mehr erforderlich ist.

Patientinnen, die weiter entfernt wohnen, können auch bei ihrem Frauenarzt eine Ultraschalluntersuchung und eine Blutabnahme durchführen lassen und uns das Ergebnis per E-Mail zusenden. Die Blutwerte sollten bereits am Nachmittag des Tages vorliegen, an dem der Ultraschall durchgeführt wurde. Auf diese Weise können auch Paare betreut werden, die mehrere Stunden entfernt wohnen.

Follikelpunktion bei der IVF-Naturelle

Bei der IVF-Naturelle kann ohne Narkose- und Schmerzmittel punktiert werden. Bei der Punktion wird eine sehr dünne Nadel über die Scheide in den Follikel eingeführt und dieser abgesaugt. Die Punktion dauert ca. zwei Minuten und wird von vielen Frauen als weniger schmerzhaft als eine Blutabnahme empfunden. Der für die Befruchtung benötigte Samen wird entweder mitgebracht oder der Partner gibt diesen während der Follikelentnahme ab.

Was passiert im Labor?

Im IVF-Labor wird die Eizelle befruchtet. Bei einem guten Spermiogramm wird meist eine Insemination durchgeführt. Hierbei werden die Spermien zur Eizelle gegeben und die Befruchtung vollzieht sich selbständig. Bei einem schlechten Spermiogramm wird eine intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) durchgeführt. Eine einzige Samenzelle wird unter mikroskopischer Sicht mit Hilfe einer dünnen Kanüle direkt in die Eizelle eingebracht.

Embryotransfer

Der Embryotransfer folgt meist 2-3 Tage nach der Follikelentnahme, unter bestimmten Bedingungen auch einige Tage später. Die Technik ist bei der klassischen IVF und bei der IVF-Naturelle identisch. Eine zarte Führungshülse wird über den Muttermund in die Gebärmutterhöhle geschoben. Durch diese Führungshülse wird der Transferkatheter eingeführt und der Embryo eingespritzt. Der Embryotransfer ist komplett schmerzlos.

Lutealphase

In der Lutealphase müssen immer Gelbkörperhormone und ggf. auch Oestrogene zugeführt werden, um die Einnistung des Embryos in das Endometrium zu unterstützen. Dies ist bei allen IVF-Therapien erforderlich. 14 Tage nach der Follikelpunktion kann ein Schwangerschaftstest mittels Blutentnahme durchgeführt werden. Für einen Urintest muss noch einige Tage länger gewartet werden.


Häufig gestellte Fragen

Für wen ist die Behandlung besonders geeignet?

Grundsätzlich ist die Behandlung für jede Patientin mit unerfülltem Kinderwunsch geeignet. Besonders profitieren:

  • Frauen mit einem regelmäßigen Zyklus, 
  • Low responder, bei denen selbst eine hoch dosierte Gonadotropin-Stimulation zur Bildung von nur sehr wenigen Follikeln führt,
  • High responder mit einem hohen Risiko für ein Überstimulationssyndrom bei der Durchführung einer normalen IVF unter 40 Jahre,
  • Frauen mit Risiken bei einer klassischen IVF (Thromboseneigung, etc.).

Wie hoch ist die IVF-Erfolgsaussicht? 

Die Erfolgsraten sind stark vom Alter der Patientin und der durchgeführten Therapie abhängig. Da bei der IFV-Naturelle immer nur ein Embryo transferiert wird, ist die Schwangerschaftsrate pro Transfer – bezogen auf einen transferierten Embryo – deutlich höher als bei der klassischen IVF. Der Grund dafür ist vermutlich die bessere Eizellqualität aufgrund der natürlichen Eizellreifung.

Weitere Informationen zur IFV-Naturelle finden sie auf folgender Homepage: www.ivf-naturelle.ch

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