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Insemination – Die Samenübertragung in die Gebärmutter

Intrauterine Insemination (IUI)

Bei der homologen Insemination stammen die Samenzellen vom eigenen Partner. Die vorbereitete Samenprobe wird mittels eines dünnen Katheters nah an die Eizelle gebracht. Die Befruchtung geschieht zum Zeitpunkt des Eisprungs. Bei folgenden Diagnosen ist eine assistierte Samenübertragung die richtige Behandlungsmethode:

  • bei leicht eingeschränkter Samenqualität
  • bei einer Verengung des Gebärmutterhals (z.B. nach Konisation)
  • bei Unfruchtbarkeit ohne erkennbare Ursache (idiopathische Sterilität oder unexplained infertility)
  • wenn das Paar keinen Geschlechtsverkehr haben kann

Wie funktioniert eine Insemination? 

Bei der homologen Insemination wird die aufbereitete Samenprobe des Partners in die Gebärmutterhöhle eingebracht. Die Probengewinnung kann direkt bei uns im VivaNeo Kinderwunschzentrum Klagenfurt in einem speziell dafür vorgesehenen "Men’s Room" erfolgen. Es ist aber auch möglich, die Probe von zu Hause mitzubringen. Dabei ist zu beachten, dass ein steriler Becher für die Spermien verwendet wird, und dass ein körperwarmer Transport gewährleistet werden kann. Der Transport sollte auch nicht länger als 1 Stunde in Anspruch nehmen. 

Die Behandlung erfolgt kurz vor dem zu erwartenden Eisprung. Dieser Zeitpunkt wird vom behandelnden Arzt in unserem Kärntner Kinderwunschzentrum mittels Ultraschalluntersuchungen (gegebenenfalls kombiniert mit Laborkontrollen) festgelegt. Durchgeführt werden kann die intrauterine Insemination (IUI) während des natürlichen Zyklus der Frau (Spontanzyklus) oder aber auch mit Hilfe niedrig dosierter Hormonpräparate, um die Reifung der Eizellen zu unterstützen und den Eisprung gezielt auszulösen. Durch die hormonelle Unterstützung verbessern sich die Erfolgsaussichten, ein optimal gereiftes Eibläschen zu entwickeln. 

Der Vorteil einer Insemination besteht darin, dass sehr viele Samenzellen dicht an die Eizelle herangeführt werden können. Wird mit Hilfe der homologen Insemination nach 2-3 Versuchen keine Schwangerschaft erzielt, raten wir in der Regel zu einer IVF oder ICSI. Ob die Samenübertragung erfolgreich ist, hängt vor allem von den Gründen des unerfüllten Kinderwunsches sowie vom Alter ab.

    

  

Donorsamen – heterologe Insemination 

Beim kompletten Fehlen von Samenzellen (Azoospermie) oder beim Vorliegen einer schweren Erbkrankheit beim Mann, besteht die Möglichkeit einer heterologen Insemination mit Spendersamen. Das VivaNeo Kinderwunschzentrum Klagenfurt hat die Möglichkeit, eine breite Auswahl an Samenspendern zu gewährleisten, weshalb in der Regel jederzeit ein passender Spender gefunden werden kann. Unsere Spender werden auf die häufigsten genetischen Erkrankungen (wie z.B. zystische Fibrose, Thalassämie, spinale Muskelatrophie) und Infektionskrankheiten (HIV, Hepatitis B und C sowie Chlamydien und TPHA) getestet.

Zunehmend werden Samenspenden auch von homosexuellen Paaren in Anspruch genommen, um so eine Chance auf das gemeinsame Kinderglück zu nutzen. Für alleinstehende Frauen ist jedoch eine Insemination aufgrund der österreichischen Gesetzeslage nicht möglich. 

Unsere Experten des VivaNeo Kinderwunschzentrums Klagenfurt beraten Sie gerne bei der Auswahl des richtigen Spenders.

Welche Risiken gibt es bei einer Insemination?

Bei einer Insemination ohne unterstützende hormonelle Behandlung sind die Risiken sehr gering. Wird eine Hormonbehandlung durchgeführt, besteht bei Bildung mehrerer Eibläschen das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft. Um dieses Risiko zu minimieren, werden vor der Insemination eine oder mehrere Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, wodurch Anzahl und Größe der Eibläschen erfasst und dadurch das Mehrlingsrisiko relativ sicher abgeschätzt werden kann. 

Bei mehr als 2 reifen Eibläschen wird der Behandlungszyklus abgebrochen und erst wieder nach erfolgter Regelblutung mit individuell angepasster Dosierung der Stimulationsmedikamente weitergeführt.

Fallweise kann es durch die Hormonbehandlung zu einem Überstimulationssyndrom kommen. Eine Überreaktion ist jedoch sehr selten und das individuelle Risiko dafür wird von Ihrem VivaNeo Experten im Rahmen des Erstgesprächs der Kinderwunschbehandlung genauestens erläutert.

Samenspende in Österreich 

Die Samenspende in Österreich ist nicht anonym und das Kind hat nach dem 14. Lebensjahr rechtlichen Anspruch darauf zu erfahren, wer der leibliche Vater ist. Allerdings ist es Ihre persönliche Entscheidung, ob das Kind darüber aufgeklärt wird, wer der biologische Vater ist.

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