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Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) in Klagenfurt

Die intrazytoplasmatische Spermieninjektion, kurz ICSI, ist mittlerweile die häufigste Behandlungsmethode im Bereich der Reproduktionsmedizin. 

Warum ICSI?

Eine ICSI wird dann durchgeführt, wenn dem unerfüllten Kinderwunsch eine ungenügende Samenqualität beim Mann zugrunde liegt. Dazu gehören zu wenige, zu schlecht bewegliche und/oder vermehrt fehlgebildete Samenzellen. Wurden die Samenzellen des Mannes, beispielsweise vor einer Chemotherapie, zu einem früheren Zeitpunkt mittels Kryokonservierung eingefroren, so wird ebenfalls eine ICSI zur Befruchtung durchgeführt.

Weitere Gründe für ICSI

Auch wenn zuvor getätigte IVF-Behandlungen zu keiner Schwangerschaft geführt haben, wechselt man häufig zur ICSI-Methode. Zu den weiteren Gründen für die Durchführung einer ICSI zählen in der VivaNeo Kinderwunschklinik Klagenfurt aber auch Spezialfälle, wie beispielsweise die genetische Untersuchung von Polkörpern oder Trophektodermzellen sowie die Anwendung bestimmter Stimulationsprotokolle, bei denen nur eine geringe Anzahl an Eizellen gewonnen wird. Sind nur wenige Eizellen vorhanden, entscheidet man sich auch für die ICSI, um die Chancen der Befruchtung zu erhöhen. 

    

  

Prinzip der ICSI 

Bei der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion erfolgt die Befruchtung der bei der Follikelpunktion gewonnen Eizellen noch am selben Tag. Ungefähr 1 bis 2 Stunden nach der Punktion werden die Eizellen von den sie umgebenden Cumulus-und Granulosazellen getrennt, um den Reifegrad der Eizelle beurteilen zu können. Die Injektion von Samenzellen kann nur bei reifen Eizellen durchgeführt werden. Da die Reifung von mehreren Follikeln nicht immer gleich schnell erfolgt, kann es manchmal vorkommen, dass bei der Punktion auch unreife Eizellen im Germinalvesikel (GV)- oder Metaphase I (MI) Stadium gewonnen werden. Dies kann aber erst nach dem Entfernen der Cumuluszellschicht beurteilt werden. 

Mithilfe eines speziellen Mikroskops wählen unsere Embryologen die ideale Samenzelle aus. Die Eizelle wird anschließend mit einer Glaspipette fixiert und das ausgewählte Spermium wird mit Hilfe einer dünnen Hohlnadel direkt in das Zytoplasma der Eizelle injiziert. Die weitere Kultivierung der befruchteten Eizellen findet in speziellen Nährmedien statt, wobei die Kinderwunschklinik Klagenfurt zwei verschiedene Medien parallel verwendet, um ein noch besseres Ergebnis zu ermöglichen. 

Voraussetzungen für ICSI

Einzige Voraussetzung der Methode ist daher das Vorhandensein von zumindest einigen beweglichen Spermien im Ejakulat bzw. im Hoden oder Nebenhoden. Bei einem vollständigen Fehlen von Samenzellen im Sperma (Azoospermie) oder wenn eine Samenabgabe durch Masturbation nicht möglich ist, können eventuell mit Hilfe einer Aspiration von Gewebe aus dem Hoden (TESA) oder einer direkten Gewebsentnahme (TESE) Samenzellen für eine ICSI gefunden werden. 

Die ICSI Methode unterscheidet sich ansonsten nicht von einer konventionellen In-vitro-Fertilisation (IVF). Die hormonelle Stimulation und der Embryotransfer werden auf die gleiche Weise durchgeführt.

Erfolg bei ICSI 

Die Methode führt zu einer Befruchtungsrate von 80-90 % der beimpften Eizellen. Die Erfolgsraten (Schwangerschaftsrate pro Behandlung) sind vergleichbar mit der klassischen IVF-Methode. In unserer Sterignost Kinderwunschklinik in Klagenfurt konnte im Jahr 2016 eine Blastozystenrate von ca. 66% erreicht werden. 

Durch die ICSI-Methode kann auch bei stark eingeschränkter Spermienqualität eine Befruchtung der Eizellen und eine daraus resultierende Schwangerschaft erzielt werden. Allerdings ist die Samenqualität alleine nicht verantwortlich für das Gelingen der ICSI, auch die Qualität der Eizelle hat großen Einfluss auf das Ergebnis. Die Qualität der Eizelle hängt maßgeblich vom Alter der Frau ab. Bereits ab Mitte 30 nimmt die Hormonproduktion ab und das Risiko von genetischen Auffälligkeiten steigt. Um den genetischen Status der Eizelle zu beurteilen, besteht in der VivaNeo Kinderwunschklinik Klagenfurt auch die Möglichkeit einer genetischen Untersuchung der Polkörper. 

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